Basketball

Khimki entkommt der Todesgruppe

Von SPOX
Alexey Shved zeigte gegen Strasbourg eine ganz starke Partie
© getty

Gruppe B

Anadolu Efes Istanbul (5-4) - Laboral Kutxa Vitoria Gasteiz (5-4) 95:86 (BOXSCORE)

Den Kampf ums Überleben hatten Anadolu und Kutxa bereits hinter sich gelassen. Beide Teams waren qualifiziert, duellierten sich aber noch um die bessere Ausgangsposition für die Zwischenrunde.

Zugleich entwickelte sich das punktereiche Spiel, das zuvor bereits erwartet wurde. Alleine Thomas Heurtel kam für Istanbul auf 25 Punkte, traf 9/11 FG aus dem Feld und legte zusätzlich 9 Würfe auf. Mit einem wühlenden Derrick Brown unter den Brettern (8 Rebounds in 20 Minuten) kämpfte sich Istanbul von einem 72:77-Rückstand zurück.

Ein 10:0-Lauf, angeführt von Heurtel, brachte die Gastgeber schließlich auf die Siegerstraße. Auch wenn sich Darius Adams (20 Punkte), Ioannis Bourousis (12 Punkte) und Jaka Blazic (15 Punkte) gegen die Niederlage stemmten, reicht es für die Spanier am Ende nicht nicht.

Vielmehr schob sich Istanbul an Laboral vorbei auf Platz zwei und übertrumpfte Vitoria vor allem an der Foullinie. Während die Türken 22 von 26 Würfen verwandelten, wackelten die Spanier gerade aus dem Feld mit 14/27 2FG. Alleine Mike James setzte 11 von 17 Versuchen daneben.

Limoges CSP (2-7) - Olympiakos Piräus (8-1) 67:76 (BOXSCORE)

Der Traum von Heiko Schaffartzik ist ausgeträumt. Mit Limoges wollte er ins Top 16, doch seit dem letzten Spieltag ist das rechnerisch nicht mehr möglich. Daher war es auch nicht überraschend, dass sich Piräus zu einem überzeugenden Start-Ziel-Sieg aufmachte und Limoges mit einem 9-Punkte-Abstand aus der Halle schmiss, ohne sich sonderlich anzustrengen.

Olympiakos zog sofort mit einem 11:2-Lauf davon und schnappte sich spätestens im zweiten Viertel die Spielkontrolle, als Ioannis Athiniaou und Georgios Printezis back-to-back den Triple landeten und die Griechen mit 40:27 in Front brachten.

Als die Franzosen noch mal herankamen, antworteten die Griechen erneut mit einem Dreierregen, der die Führung wieder mit einem 13:2-Run ausbaute.

Alles in allem schoss Piräus 46 Prozent von Downtown und wurde insbesondere von Printezis (13 Punkte), Vangelis Mantzaris (12 Punkte) und Ioannis Papapetrou (11 Punkte) entspannt durch die Partie getragen. Schaffartzik kam in 24 Minuten nur auf 5 Punkte und durfte sich bei Leo Westermann (14 Punkte) und Ali Traore (14 Punkte) bedanken, dass sich das Spiel zumindest nicht gänzlich zu einem Kantersieg entwickelte.

Cedevita Zagreb (4-5) - EA7 Emporio Armani Milano (3-6) 82:85 (BOXSCORE)

Genau so muss es doch auch mal laufen! Cedevita holte zwar keinen Sieg, schrieb aber trotzdem Geschichte: Trotz der Niederlage ziehen die Kroaten zum ersten Mal überhaupt ins Top 16 ein. Der Cloz: Sie haben das Hinspiel gegen Milano mit 9 Punkten gewonnen und verfügen somit über den Tiebreaker, den es dazu noch brauchte.

Dabei hätte es durchaus auch auf konventionellem Wege klappen können. Milan dominierte das Spiel zwar in der Frühphase, vor allem dank dem früheren Berliner Jamel McLean, der im ersten Viertel die nötigen Körbe für einen 10:0-Run der Italiener lieferte (insgesamt kam er auf 15 Zähler). Doch Cedevita kämpfte sich zurück in die Partie und hatte nach einer starken zweiten Hälfte durchaus noch die Chance auf den Sieg.

Dafür reichte es zwar nicht, dennoch wurde der Dreier und die zwei Freiwürfe am Ende von Fran Pipelic lautstark bejubelt, da sie für den Tiebreaker sorgten. Die besten Scorer des Spiels waren Miro Bilan mit 23 Punkten für Zagreb sowie Robbie Hummel mit 21 für Milano, das erneut auf Alessandro Gentile verzichten mussten. Für die Italiener besteht damit trotz des Sieges keine Chance mehr auf die nächste Runde.

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