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Basketball

Khimki entkommt der Todesgruppe

Von SPOX
Alexey Shved zeigte gegen Strasbourg eine ganz starke Partie
© getty

Gruppe C

Pinar Karsiyaka Izmir (2-7) - Lokomotive Kuban Krasnodar (7-2) 78:88 (BOXSCORE)

Die Begegnung zwischen Izmir und Krasnodar hat keine Einfluss mehr auf die Teilnehmer der Zwischenrunde, dafür war es ein hartes Duell um Rang eins mit Barcelona, das im Fernduell ebenfalls auf die Spitzenposition zielte.

Ryan Broekhoff schwang sich zum Matchwinner auf, indem er 26 Punkte auflegte und 7/10 Dreier durch die Reuse hämmerte. Beide Werte bedeuteten Rekord in der Euroleague für Krasnodar. Dabei antwortete Justin Carter für Karsiyaka mit 25 Punkte, konnte die Niederlage am Ende aber nicht verhindern.

Malcolm Delaney (11 Assists), Kyrylo Fesenko (17 Punkte), Chris Singleton (11 Punkte), Evgeny Voronov (14 Punkte) - die Liste der treffsicheren Namen für Kuban war lang. Der türkische Champion Karsiyaka hatte dem frühen 6:0-Lauf, der sich sogar zu einem 10:20 ausbaute und nur immer wieder leicht von den Türken aufgefangen werden konnte, grundsätzlich nichts entgegenzusetzen. Alleine unter den Brettern dominierten die Russen mit 39:28 Rebounds.

FC Barcelona Lassa (6-3) - Zalgiris Kaunas (5-4) 88:92 (BOXSCORE)

Der direkte Vergleich hilft Zalgiris und sorgte dafür, dass Kaunas wie Barca bereits durch war. Bei den Spaniern hatte zuvor schon der Schlendrian Einzug gehalten: vergangene Woche verlor das Team von Xavi Pascual nach sechs Siegen in Serie bereits gegen Pana.

Gegen die Litauer, die sich in dieser Saison mit dem Scoring schwer tun, wollte Barcelona in die Spur zurückkehren, um im Rennen um die Tabellenspitze nicht ins Hintertreffen zu geraten. Doch genau das passierte! Paulius warf für 17 Punkte, Mantas Kalnietis fügte 16 Punkte hinzu, Olivier Hanlan setzte 14 Punkte auf das Scoreboard.

Dabei wehrte sich Center-Star Ante Tomic nach Kräften und legte 28 Punkte auf. 11 von 11 Versuchen fanden bei Tomic das Ziel - ein neuer Rekord für verwandelte 2FG ohne Fehlversuch in der Basketball-Königsklasse. Doch die horrende Dreierquote von 27 Prozent brach den Spaniern am Ende das Genick.

Alleine Carlos Arroyo fand hin und wieder das Netz (15 Punkte, 3/7 3FG). Zu wenig für Barca, das sich in keiner Kategorie sonst einen Vorteil verschaffen konnte und die Poleposition endgültig abgeben musste. Gegen Krasnodar steht nächste Woche nun das große Finale an.

Panathinaikos Athen (5-4) - Stelmet Zielona Gora (2-7) 82:51 (BOXSCORE)

Ins Top 16 mit Gebrüll! Die Leistung von Pana ist definitiv nur mit dem Ausdruck "Statement" zu beschreiben. Die Griechen taten sich im ersten Viertel zwar noch schwer, danach kamen die Gäste in 30 Minuten allerdings nur noch auf mickrige 28 Zähler - wobei die nur 4 Punkte im letzten Durchgang definitiv den Stempel "Arbeitsverweigerung" verdienen.

Vor allem Nick Calathes glänzte mit 18 Punkten, 7 Assists und gerade mal einem Fehlwurf - in der Euroleague war das für den Guard sogar ein Career High. James Gist sorgte noch für 14 Punkte, während bei Gora nur Mateusz Ponitka (11) zweistellig punktete.

Calathes fasste den Sieg wie folgt zusammen: "Wir haben unser erstes Ziel mit dem Top 16 erreicht, jetzt gehen wir ein Spiel nach dem anderen an. Sie haben ein gutes erstes Viertel gespielt, doch dann haben wir uns defensiv stark verbessert und sind komfortabel davongezogen." Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen.

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