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NBA - 5 Fragen zum Trade von Russell Westbrook und John Wall zwischen den Rockets und Wizards: Zwei Problemfälle, keine Lösung

Russell Westbrook (l.) und James Harden spielten letztlich nur eine Saison gemeinsam bei den Houston Rockets.

Die Houston Rockets und Washington Wizards haben einen Blockbuster-Trade eingefädelt, der Russell Westbrook nach Washington und John Wall nach Texas verfrachtet. Einen klaren Gewinner gibt es bei dem Deal allerdings nicht, stattdessen bleibt eine Menge Ungewissheit. SPOX beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was ist passiert?

In den vergangenen Wochen ist es etwas still geworden um Russell Westbrook. Nach dem Rockets-Beben Mitte November, als erst Berichte über den Trade-Wunsch des 32-Jährigen und kurz darauf auch über die Unzufriedenheit von James Harden die Runde machten, wurden die entsprechenden Gerüchte vom Draft und der Free Agency in den Hintergrund gedrängt.

Schon damals kursierten Spekulationen über Trade-Diskussionen zwischen den Rockets und den Washington Wizards, die sich um einen Tausch der beiden Point Guards Westbrook und John Wall drehten. Nach Informationen von ESPN kamen diese Gespräche aber zum Erliegen - bis Dienstagnachmittag.

Wie Adrian Wojnarowski berichtet, ging es auf einmal ganz schnell. In einem Telefonat zwischen Tommy Sheppard, dem General Manager der Washington Wizards, und Rockets-GM Rafael Stone soll innerhalb von wenigen Stunden der finale Deal ausgearbeitet worden sein: Houston tradet Westbrook zu den Wizards, dafür geht Wall gemeinsam mit einem geschützten Erstrundenpick nach Texas.

So kam letztlich der offensichtlichste Deal zustande. Sowohl Westbrook als auch Wall stehen noch drei Jahre unter Vertrag, der Ex-Thunder- und Rockets-Star verdient in diesem Zeitraum 132,7 Mio., Wall 133 Mio. Dollar. Beide besitzen eine Spieleroption für das jeweils letzte Vertragsjahr (2022/23) in Höhe von etwa 47 Mio. Dollar.

NBA: Rockets erhalten John Wall und Erstrundenpick

Aufgrund des üppigen Vertrags und der Verletzungshistorie beider Spieler war der Trade-Markt sowohl für Westbrook als auch für Wall, der angeblich zuletzt ebenfalls seinen Unmut bei den Wizards zum Ausdruck gebracht haben soll, offenbar überschaubar.

Wall ist zwar etwas jünger, hat dafür aber seit knappen zwei Jahren kein NBA-Spiel mehr absolviert. Deshalb bekam Houston noch einen zukünftigen Erstrundenpick obendrauf, der 2023 Lottery-geschützt und in den Folgejahren Top12-, Top10- und Top8-geschützt ist. Sollte der Erstrundenpick bis 2026 noch nicht an die Rockets gewandert sein, so wandelt er sich in zwei Zweitrundenpicks (2026 und 2027) um.

NBA: Der Westbrook-Wall-Trade in der Übersicht

Wizards erhaltenRockets erhalten
Russell WestbrookJohn Wall
Erstrundenpick 2023 (Lottery-Protected)
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