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NHL

Gala! Malkin führt Penguins zum Sieg

Von SPOX
Evgeni Malkin ließ die Fans der Pittsburgh Penguins jubeln
© getty

Die Pittsburgh Penguins haben gegen die Minnesota Wild einen wichtigen Sieg eingefahren, während in Boston Dennis Seidenberg in seinem 700. NHL-Spiel eine starke Leistung auf das Eis zauberte. Die Dallas Stars marschieren weiter und die Los Angeles Kings freuen sich über jeden Punkt.

Pittsburgh Penguins (11-7-0, 22 Pts) - Minnesota Wild (10-4-3, 23 Pts) 4:3 BOXSCORE

Drei Tage nachdem Evgeni Malkin seinem Frust über die schwachen Leistungen seines Teams Luft gemacht hatte, zeigte der Center der Penguins gegen die Wild, was er zu leisten im Stande ist. Mit zwei Treffern sowie zwei Assists erwischte der 29-Jährige nicht nur einen überragenden Abend, sondern führte seine Mannschaft im CONSOL Energy Center auch zum knappen 4:3-Heimerfolg über aufopferungsvoll kämpfende Gäste aus Saint Paul.

"Ich denke, dass wir heute gezeigt haben, wie wir spielen können", lobte Malkin im Anschluss: "Zwar ist noch immer nicht alles perfekt, allerdings ist es schon ein bisschen besser als zuletzt. Ich hoffe dass wir nun verstanden haben, wie wir agieren müssen und endlich anfangen zu gewinnen." Neben Malkin trugen sich auch David Perron und Beau Bennett in die Torschützenliste ein. Goalie Marc-Andre Fleury zeigte mit 26 Saves zudem ebenfalls eine mehr als ansprechende Leistung.

"Sie waren vor allem im ersten Drittel überall", musste auch Minnesotas Defenseman Ryan Suter die Leistung der Hausherren anerkennen: "Dann haben wir ihnen auch noch das eine oder andere Power Play geschenkt. Als wir endlich ins Spiel kamen, war es bereits zu spät." Mikael Granlund hatte zwar zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen, danach überrannten die Pens Minnesota allerdings förmlich. Beim Stand von 1:4 verkürzten Jared Spurgeon und Mikko Koivu zwar nochmals auf 3:4, mehr war allerdings nicht drin.

Boston Bruins (8-8-1, 17 Pts) - San Jose Sharks (10-8-0, 20 Pts) 4:5 BOXSCORE

Die Entscheidung zwischen Boston und San Jose fiel auf gewisse Weise bereits im zweiten Drittel - und das lag nur bedingt an den Gästen. Nach einem ausgeglichenen ersten Abschnitt, in dem Joe Pavelski und Joonas Donskoi für San Jose sowie Tyler Randell und Brad Marchard für die Hausherren trafen, verspielte Boston selbst die solide Ausgangslage.

Schuld waren unnötige Penalties, die sich das Team rund um den Deutschen Dennis Seidenberg, der bei seinem 700. NHL-Spiel in 19:54 Minuten Eiszeit stark aufspielte und zwei Assists verbuchte, leistete.

Nachdem Loui Eriksson die Bruins in Durchgang zwei nach 1:53 Minuten mit seinem Treffer zum 3:2 erneut in Führung gebracht hatte, mussten Randell und Ryan Spooner in der Mitte des Drittels auf die Bank, was San Jose in Form von Patrick Marleau und Joe Thornton eiskalt mit einem Doppelschlag innerhalb von 25 Sekunden ausnutzte. Zuvor hatte Melker Karlsson bereits das 3:3 erzielt.

"Wir wissen, dass wir zur Zeit nicht unser bestes Eishockey abliefern", räumte Marchard im Anschluss ein. Auch Boston-Coach Claude Julien war alles andere als zufrieden: "Nachlässig, einfach nachlässig", analysierte der 55-Jährige: "Das ist das einzige Wort, welches mir dazu einfällt. Wir müssen an uns arbeiten, was genau ich denke, bleibt aber intern." Zwar sorgte Bruins-Center Patrice Bergeron nochmal für Hoffnung, am Ende blieb es jedoch bei der bitteren Heimpleite.

Buffalo Sabres (8-9-1, 17 Pts) - Dallas Stars (15-4-0, 30 Pts) 1:3 BOXSCORE

Ob in eigener Halle oder in der des Gegners - die Stars sind aktuell kaum zu stoppen. In Buffalo feierte die Truppe von Coach Lindy Ruff bereits den 15. Sieg der Saison. Bedanken können sich die Stars dabei unter anderem bei Goalie Antti Niemi, der im nahezu ausverkauften First Niagara Center starke 24 Saves verbuchte und die Sabres ein ums andere Mal zur Verzweiflung brachte.

"Ich bin natürlich sehr glücklich", sagte Niemi nach der Partie. Der Goalie hatte zudem Glück, dass Ruff beim vermeintlichen 2:2-Ausgleich der Hausherren seine Challenge nutzte und der Treffer aufgrund einer Abseitsstellung von Buffalos Left Wing Tyler Ennis zu Recht nicht anerkannt wurde. "Ich wusste direkt, dass es Abseits war", räumte auch Buffalos Coach Dan Bylsma ein.

"Die Zuschauer haben direkt Abseits geschrieben", ließ Ruff die wichtige Szene Revue passieren: "Auch unser Videoanalyst, Kelly Forbes, sagte innerhalb von fünf Sekunden, dass der Treffer nicht regulär war." Da am anderen Ende des Eises Valeri Nichushkin, Alex Goligoski und Tyler Seguin netzten, änderte auch der Power-Play-Treffer von Ryan O'Reilly zum zwischenzeitlichen 1:2 nichts mehr.

Philadelphia Flyers (6-8-4, 16 Pts) - Los Angeles Kings (12-6-0, 24 Pts) 2:3 SO BOXSCORE

"Auf jeden Fall bin ich zufrieden", antwortete Kings-Coach Darryl Sutter nach der Partie auf die Frage nach seinem Gemütszustand: "Wir haben im letzten Jahr die Playoffs verpasst - und das wegen zwei Punkten, die wir in Overtimes und Shootouts verpasst haben." Dass deshalb gerade in Los Angeles, bei denen Christian Ehrhoff nicht im Kader stand, jeder Punkt zählt, verwundert wenig.

Die Tatsache, dass es im Wells Fargo Center allerdings überhaupt zur Verlängerung mit anschließendem Shootout kam, war Milan Lucic zu verdanken, der 56 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit zum 2:2 traf.

Nach der Führung durch Philadelphias Shayne Gostisbehere, der bereits nach 3:41 während eines Power Plays der Flyers traf, hatte Jamie McBain noch im ersten Drittel den Ausgleich besorgt. Im Anschluss brachte Claude Giroux die Hausherren zurück auf die vermeintliche Siegerstraße. Die Fans aus Philadelphia hatten die Rechnung allerdings ohne Lucic gemacht.

Trotz der Niederlage im Shootout waren aber auch die Gastgeber nicht unzufrieden. "Das war das erste Mal seit 18 Spielen, dass wir gutes Hockey gezeigt haben", gab etwa Jakub Voracek zu Protokoll. Dennoch verzweifelten die Flyers immer wieder an Los Angeles' Goalie Jonathan Quick, der auf 36 Saves kam und zudem Sam Gagner, Giroux und Voracek im Shootout stoppte. Quicks Gegenüber, Steve Mason, kam am Ende auf 38 Saves. Der einzige und entscheidende Treffer gehörte Los Angeles' Anze Kopitar.

Nashville Predators (11-3-3, 25 Pts) - Anaheim Ducks (6-9-4, 16 Pts) 3:2 BOXSCORE

Columbus Blue Jackets (7-12-0, 14 Pts) - St. Louis Blues (12-6-1, 25 Pts) 3:1 BOXSCORE

Toronto Maple Leafs (6-9-4, 16 Pts) - Colorado Avalanche (7-10-1, 15 Pts) 5:1 BOXSCORE

Calgary Flames (7-12-1, 15 Pts) - New Jersey Devils (10-7-1, 21 Pts) 2:3 BOXSCORE

Die NHL im Überblick

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