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Superstars im Sonderangebot

Griffin, Love und Howard und auch Dennis Schröder könnten das Team wechseln
© getty

Center

Dwight Howard (Houston Rockets)

Einst als der beste Big Man der Liga geadelt, jetzt immer noch einer der besten Big Men der Liga - aber nur, wenn er gesund ist. Dwight Howard mit Rücken-, Hüft- und Wadenproblemen ist nicht mehr der, der er mal war. Stellt sich die Frage: Wer will ihn eigentlich noch?

Die Teamchemie bei den Rockets ist langsam auf dem Niveau des Marianengrabens angekommen, daher wird GM Daryl Morey nicht zögern, den berühmten roten Knopf zu drücken, wenn er die Chance dazu sieht. Angeblich soll sich das Front Office bereits Anfang des Jahres mit D12 zusammengesetzt, um nach einer neuen Franchise für den 30-Jährigen zu suchen.

Im Sommer kann Howard aus seinem Vertrag aussteigen - ein Wechsel als kurzfristiges Engagement wäre also recht kostspielig. Aber ob eine Franchise sich Howard langfristig in der eigenen Stadt vorstellen kann?

Für manche Teams könnte sich das Gamblen lohnen. Für die Charlotte Hornets, die ihre Zukunft nicht in Al Jeffersons Händen sehen. Für die Blazers, die mit dem Cap Space eigentlich fast jedes einjährige Frontcourt-Experiment angehen können. Für die Celtics, die auf diese Weise David Lees Gehalt loswerden könnten. Oder für die Heat (s.u.).

Al Horford (Atlanta Hawks)

Eigentlich sollte Al Horford auf Jahre in Atlanta gehalten werden. Eigentlich. Selbst die Entscheidung gegen DeMarre Carroll im Sommer war unter anderem der Vorstellung geschuldet, 2016 genügend Cap Space für die Verlängerung mit dem Center übrig zu haben.

Was ist in der Zwischenzeit passiert? Die 60-Siege-Saison ist mit dem aktuellen Kader nicht zu wiederholen. Die Hawks sind gut, aber nicht gut genug. Horford ist mehr als solide, aber auch kein Überflieger. Ein kompletter Rebuild ist nicht notwendig, einzelne Veränderungen schon.

Die Zukunft der Hawks: Horford als Teil der Planung?

Horford wird im Sommer 30 Jahre alt, ein langfristiger Max-Vertrag, den der Dominikaner vermutlich fordern wird, ist daher schon ein Spiel mit dem Feuer. Wollen die Hawks ihn nun doch nicht mehr halten, sollten sie Horford zur Deadline verschiffen. Sonst müssen sie ihn in der Offseason ohne Gegenwert gehen lassen. Und sollten sie Teague abgeben, ist das Contender-Dasein diese Saison ohnehin Geschichte. Dann lieber gleich eine Rundum-Verjüngung.

Pau Gasol (Chicago Bulls)

Der Ausfall von Jimmy Butler macht es den Bulls sogar leichter, sich von Altlasten zu trennen. Butler wird ohne Frage bleiben, doch Veränderungen müssen her. Und Joakim Noah scheint - mit oder ohne Verletzung - nicht einmal für einen Appel und ein Ei für andere Teams interessant.

Gasol ist neben Rose noch das wertvollste Trade-Asset, da der Spanier selbst auf seine alten Tage noch eine produktive zweite bis dritte Option abgibt. Einige Contender würden sich nach ihm die Finger lecken.

Hassan Whiteside (Miami Heat)

Triple Doubles hin oder her. Die Heat sind ohne Whiteside besser dran als mit ihm. Das hat nicht nur defensive Gründe. Im Sommer wird die Überraschung der letzten Saison Free Agent und da er nur zwei Jahre in Miami war, hält die Franchise auch keine Bird Rights. Ergo könnten sie für eine Verlängerung mit Whiteside den Salary Cap nicht überschreiten.

Die Early Bird Rights bringen den Heat in diesem Fall wenig, da sie es ihnen nur ermöglichen, den Center zum Durchschnittsgehalt der Liga zu halten - und das ist utopisch. Viele Franchises haben im Sommer aufgrund des neuen TV-Deals jede Menge Cap Space. Mehr als eine wird Whiteside ein Schriftstück vorlegen, das ein zweistelliges Jahressalär beinhaltet. Und ob die Heat sich zum Zeitpunkt der Free Agency von Kevin Durant solch einen Deal ans Bein binden wollen, ist äußerst fraglich.

Nie war der Marktwert für Whiteside höher, daher ist jetzt der perfekte Zeitpunkt für einen Trade. Gelingt es Miami, den aufstrebenden Big Man einzutauschen, könnte GM Pat Riley noch richtig etwas für ihn abgreifen. Gerüchte beinhalten den Namen Dwight Howard.

Bei einem Trade dieser Preiskategorie könnte sich Miami aufgrund des lächerlich geringer Gehalts von Whiteside (900.000 Dollar) sogar zusätzlich der alten Verträge von Luol Deng (10 Mio. Dollar), Chris Andersen (5 Mio.) und Udonis Haslem (2,8 Mio.) entledigen. Wie klingt das, Mr. Riley?

Hassan Whiteside: Totgesagte leben länger

Brook Lopez (Brooklyn Nets)

Schon vergangenes Jahr stand Brook Lopez zur Deadline auf dem Zettel mehrerer Teams - er blieb dennoch in Brooklyn. Nun hat selbst der überaus optimistische Besitzer Mikhail Prokhorov erkannt, dass er irgendeinen Move genehmigen muss, um die Franchise voranzubringen.

Außer Brook Lopez und Thad Young haben die Nets nicht mehr viel Trade-Material vorzuweisen - es sei denn, ein Team möchte unbedingt den Vertrag von Joe Johnson haben. Sollte eine Franchise für einen der beiden Big Man ein paar junge Spieler und/oder Picks bieten, muss Prokhorov (die GM-Position ist seit der Entlassung von Billy King unbesetzt) ohne zu Zögern zuschlagen. Schlechter kann die Zukunft von Brooklyn ohnehin nicht werden.

Weitere Kandidaten: Roy Hibbert (Los Angeles Lakers), Kosta Koufos (Sacramento Kings)

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