Cookie-Einstellungen
NBA

Superstars im Sonderangebot

Griffin, Love und Howard und auch Dennis Schröder könnten das Team wechseln
© getty

Forwards

Blake Griffin (Los Angeles Clippers)

Die Clippers wollen Blake Griffin loswerden. Und das Beste: L.A. ruft angeblich sogar selbst bei anderen Franchises an. Laut Chris Broussard von ESPN hat Denver diese Woche das Angebot abgelehnt, Griffin und Lance Stephenson gegen Danilo Gallinari, Kenneth Faried, Nikola Jokic und Will Barton zu traden.

Die Rechnung ist ganz einfach: Die Clippers spielen ohne ihren Star den besten Basketball der Saison und brauchen mehr Tiefe im Kader. Daher auch die Monster-Anfrage an die Nuggets, die mit Blick auf Griffins auslaufenden Vertrag 2017 schweren Herzens ablehnten. Dennoch wäre ein solcher Deal für viele Teams eine Win-Win-Situation. Es wird bestimmt eine Franchise geben, die sich die Chance auf den Superstar nicht entgehen lässt. Hallo, Boston?

Kevin Love (Cleveland Cavalies)

Passende Überleitung zu Kevin Love. Der Cavs-Forward ist das Ziel Nummer eins der Celtics und Spekulationen um einen Drei-Team-Trade mit Love und Carmelo Anthony machten bereits die Runde. Alles Quatsch, sagt Melo - dennoch das Grund-Szenario ist gut vorstellbar.

Boston bekäme mit Love den gesuchten Franchise-Player und würde seine vielen Assets von jungen Spielern und Picks nutzen, um Cleveland einen für das System besser passenden Ersatz zu beschaffen. Man denke beispielsweise an Kyle Korver, Trevor Ariza, Ben McLemore, Joe Johnson oder Kosta Koufos. Alles Spieler, die aktuell mit LeBr.. - äh Cleveland - in Verbindung gebracht werden.

Triangle Offense: "Kevin Love - you got to go"

Von Boston gäbe es für die Cavs sicher auch noch einen oder zwei Spieler oben drauf. Das könnte sich für beide Seiten lohnen, denn allein die Kombination Love/Isaiah Thomas wird in der Offseason den ein oder anderen Free Agent nach Beantown ziehen. Die Gespräche laufen.

Greg Monroe (Milwaukee Bucks)

Irgendwie ist es eine seltsame Ironie des Schicksals: Der größte Free Agent der Franchise-Geschichte könnte die Bucks ein halbes Jahr nach seiner Unterschrift wieder verlassen. Jabari Parker zeigte nicht erst in der Rising Stars Challenge, dass er seine Athletik zurück hat. Und ohne Range ist Monroe einfach keine Hilfe für Milwaukee. Defensiv im Übrigen auch nicht wirklich.

Hätte man sich das nicht auch vorher überlegen können? Vielleicht. Aber wenn schon mal ein Free Agent in die Braustadt will, dann sollte man ihn auch lassen. Mit 16 Millionen Dollar Jahresgehalt ist Monroe aber kein Schnäppchen. Es bräuchte also ein Team mit teurem Tauschmaterial oder massig Cap Space. Die Portland Trail Blazers sind zwar nicht unbedingt auf Einkaufstour, aber wenn ein guter Backcourt allein schon fast für die Playoffs im Westen reicht - warum nicht mal groß denken?

Markieff Morris (Phoenix Suns)

Bis heute hallt das Bruder-Drama der Offseason in der Wüste nach. Seitdem die Suns Marcus Morris zu den Pistons tradeten, ist Markieff bockig. Mal spielte er gut, mal spielte er schlechte, dann gar nicht mehr. Zwischendurch legte Markieff 38 Punkte auf - nur, um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden.

Zusammen funktionierten die Zwillinge noch immer am besten und zufällig ist Detroit auf der Suche nach mehr Spacing. Ersan Ilysova konnte die Erwartungen in Detroit nicht erfüllen, Ryan Anderson - der andere Vierer, der Stan van Gundys Interesse geweckt hatte - würde im Sommer Gerüchten zufolge gern die Free Agency testen. Daher könnte die Wahl von van Gundy auf Markieff fallen - wenn er sich denn mit dem Streithahn einlassen will. Auch die Cavs, die Toronto Raptors hätten wohl Verwendung für den 26-Jährigen.

Kenneth Faried (Denver Nuggets)

Nicht ohne Grund war der Name Kenneth Faried ein Thema beim geplatzten Griffin-Trade mit L.A. Der Power Forward konnte nach der starken WM 2014 nicht das zeigen, was sich Denver bei Abschluss des Vierjahresvertrags über 50 Millionen Dollar erhofft hatte.

Trotz des derzeitigen Aufschwungs wollen die Nuggets den athletischen Big Man loswerden - zu einseitig ist sein Spiel. Ohne Midrange-Jumper wirkt sich die Manimal-Präsenz negativ auf das Spacing aus, zumal das Team von Mike Malone mit Nikola Jokic, Jusuf Nurkic und Joffrey Lauvergne drei jüngere Big Men mit Entwicklungspotenzial im Team hat. Daher steht auch J.J. Hickson in der Mile High City zum Verkauf.

Weitere Kandidaten: Rudy Gay (Sacramento Kings), Thaddeus Young (Brooklyn Nets), David Lee (Boston Celtics), Taj Gibson (Chicago Bulls), Shabazz Muhammad (Minnesota Timberwolves)

Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung