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NBA

NBA - Triangle Offense zum Saisonstart mit FCBB-Star Wade Baldwin: "Es wird ein Blutbad an der East Coast"

Selbst nach einer sehr aktiven Offseason wartet auf die Milwaukee Bucks in der Eastern Conference eine schwere Aufgabe.
© getty

Die größte Überraschung der Saison wird ...

Jakob: Zehn Jahre Playoff-Dürre enden für die Phoenix Suns mit der Addition von Chris Paul. Mir gefällt die Mischung aus jungen Stars wie Devin Booker, der spätestens beim Restart bewiesen hat, dass er nicht nur ein "Good Stats, Bad Team"-Typ ist, aufstrebenden Talenten wie Deandre Ayton oder Mikal Bridges und natürlich einem erfahrenen Floor General wie dem Point God. CP3 wird die Jungspunde in die richtige Bahn lenken, auch wenn er dafür mal laut werden muss. Nach Platz zehn im Vorjahr geht es für Phoenix endlich wieder in die Postseason.

Arndt: Ich trommele weiter für die Blazers, die für mich nach den L.A.-Teams die beste Truppe im Westen sind. Es ist schon Wahnsinn, dass Damian Lillard diese Rumpftruppe im vergangenen Jahr fast im Alleingang im Playoff-Rennen gehalten hat, nun hat Dame die nötige Unterstützung, gerade defensiv. Portland war die schwächste Defense, die in der vergangenen Spielzeit die Playoffs erreichte, mit Robert Covington und Derrick Jones Jr. wurde der Kader sinnvoll ergänzt und Gary Trent Jr. ist auch noch da. Kurzum: Die Offense sollte ähnlich elitär bleiben, die Defense sich steigern (auch weil Carmelo Anthony von der Bank kommt, was für ihn die richtige Rolle ist). Wade, sehe ich die Zukunft deines Ex-Teams etwas zu rosig?

Baldwin: Die Trail Blazers gehören immer zu den Top-Teams. Sie sind eine Weltklasse-Organisation. Sie haben eine Chance, im Westen weit zu kommen. Und ansonsten: Es wäre kein Schock, weil diese Jungs sich bereits ein gewisses Resümee erarbeitet haben, aber ich glaube an Dallas. Ich bin der Meinung, dass sie als Team den nächsten Schritt machen können. Ich weiß nicht, wie weit sie am Ende kommen werden. Aber Luka wird erneut eine großartige Saison spielen, genau wie Dallas.

Jakob: Ich wechsle den Fokus mal auf die andere Seite des Landes. Ich glaube, die Indiana Pacers werden kommende Saison in der Eastern Conference angreifen. Die Bubble hat dafür keine guten Argumente geliefert, allerdings mussten die Pacers auch auf Domantas Sabonis verzichten und Victor Oladipo war weit entfernt von seiner Topform. Kommende Saison wird der 28-Jährige aber Erinnerungen an seine All-NBA-Saison 17/18 wecken, dazu kommt frischer Wind von Head Coach Nate Bjorkgren und ein endlich gesunder, talentierter Kader. Zugegeben, dieses Gedankenkonstrukt könnte relativ schnell in sich zusammenfallen, sollte Oladipo doch noch im Laufe der Saison auf einen Trade beharren. Knüpft er tatsächlich an sein altes Niveau an, wird er schließlich Begehrlichkeiten bei Rivalen wie Brooklyn wecken. Dennoch glaube ich, dass die Pacers versuchen werden, den Kern des Teams zu halten und im Sommer mit Oladipo zu verlängern.

Arndt: Indiana habe ich auch als Überraschung auf dem Zettel, allerdings im negativen Sinne. Die Pacers sind zwar bekannt dafür, nur ungern einen Neuaufbau zu starten, doch dieses Team ist sehr ungünstig zusammengestellt, da dürfte auch ein neuer moderner Coach wenig ändern. Die Sabonis/Turner-Frage muss nun endlich einmal geklärt werden, Oladipo wird nach der ganzen Schmierenkomödie der vergangenen Monate spätestens nach der Saison weg sein (eher früher, schätze ich). Ein Kern aus Malcolm Brogdon, T.J. Warren und Sabonis gewinnt dir dann halt wieder an die 40-45 Spiele, also genau so viel, wie Indiana nun Jahr für Jahr seit dem Ende der Miller-Ära produziert.

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