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NFL Week 17 Recaps: Highlights, Ergebnisse und alle Infos zu Woche 17

Von SPOX
Die Arizona Cardinals haben nach drei Pleiten in Serie einen wichtigen Auswärtserfolg in Dallas gefeiert.

In Woche 17 gewinnen die Bengals dank Ja'Marr Chase ein wildes Spiel gegen die Chiefs. Die Raiders und Rams siegen in Krimis, bei den Bucs sorgt Antonio Brown für einen irren Skandal. In Dallas melden sich derweil die Cardinals durch einen knappen Erfolg zurück, während die Chargers und Saints im Playoff-Rennen bleiben.

Den kompletten Sonntag gibt es sowohl in der deutschen Konferenz ENDZN als auch in der Original-Konferenz NFL RedZone live auf DAZN.

Hier könnt Ihr die Spiele im Liveticker verfolgen.

NFL Previews Week 17 2021

Das Spiel der Woche

Cincinnati Bengals (10-6) - Kansas City Chiefs (11-5)

Ergebnis: 34:31 (7:14, 10:14, 7:0, 10:3) BOXSCORE

  • Die Bengals sind der König der AFC North! Im Heimspiel gegen die Chiefs setzten Joe Burrow und Co. ihre Siesgesserie fort und krönten sich somit vorzeitig vom Champion in ihrer Division, in der sie im vergangenen Jahr noch abgeschlagen Letzter geworden waren. Die Chiefs wiederum müssen nach ihrer Niederlage von Platz eins in der AFC weichen. Dieser geht an die Titans, die in der kommenden Woche somit ihre Bye Week in der ersten Playoff-Runde klar machen können.
  • Gegen die Chiefs setzte sich Cincinnati dank eines wilden Finishs in den letzten Sekunden durch. Beim Stand von 31:31 spielten die Gastgeber ein Fourth Down direkt vor der Goalline aus. Der Passversuch von Joe Burrow wurde zwar abgewehrt, die Referees entschieden allerdings auf eine Strafe gegen die Defense der Chiefs. Cincy erhielt somit ein neues First Down, konnte die Zeit herunterlaufen lassen und in dank Kicker Evan McPherson letzter Sekunde das Field Goal zum Sieg schießen.
  • Ein absolutes Monster-Spiel lieferte beim Sieg der Bengals Ja'Marr Chase ab. Der Rookie war schlicht nicht aufzuhalten und reihte Big Play an Big Play. Chase beendete das Spiel mit elf Catches für 266 Yards und drei Touchdowns. Der 21-Jährige stellte damit einen neuen Rookie-Rekord für Receiving Yards in einem Spiel auf und sicherte sich gleichzeitig auch noch die neue Bestmarke für Receiving Yards in der Geschichte der Bengals.
  • Die Chiefs hatten eigentlich selbst ein hervorragendes Spiel abgeliefert. Defensiv überzeugte der Pass-Rush gegen eine wacklige Offensive Line anfangs, offensiv verteilte Patrick Mahomes, der später allerdings auch Glück bei zwei fallen gelassenen Interceptions hatte, den Ball wie in alten Tagen. In der zweiten Halbzeit übernahmen die Bengals allerdings die Kontrolle, kämpften sich zur Führung zurück - und machten in letzter Sekunde den Sieg klar.

Buffalo Bills (10-6) - Atlanta Falcons (7-9)

Ergebnis: 29:15 (14:2, 0:13, 8:0, 7:0) BOXSCORE

  • Es war nicht der erwartet lockere Erfolg für die Bills - doch am Ende stand doch das was zählte: Der Sieg. Josh Allen warf zwischenzeitlich eine Interception nach der anderen. Innerhalb von vier Pässen leistete sich der Quarterback der Bills drei Picks. Es war eine schreckliche Vorstellung des einstigen MVP-Kandidaten.
  • Angesichts der großen Probleme ihres Quarterbacks setzte Buffalo schließlich aufs Laufspiel - und hatte damit Erfolg! Allen selbst kam bei 15 Runs auf 81 Yards und zwei Touchdowns, Running Back Devin Singletary verbuchte bei 23 Läufen zudem 110 Yards und zwei Touchdowns. Atlanta hatte dem Ground Game der Gastgeber nicht viel entgegen zu setzen.
  • Sechs Minuten vor dem Ende schien Matt Ryan das Spiel mit einem Touchdown nochmal spannend gestalten zu können. Der Quarterback lief bei einem Scramble mit dem Ball scheinbar in die Endzone, die Wiederholung ergab allerdings, dass Ryan bereits an der Ein-Yard-Linie gestoppt worden war. Das Problem: Der Veteran war bei dem Play wegen Taunting mit einer Strafe belegt worden. Bei Third-and-16 mussten die Falcons somit zwei Pässe in die Endzone feuern - ohne Erfolg.
  • Einen Erfolg konnte dafür Kyle Pitts feiern. Der Rookie kam gegen Buffalo auf zwei Catches für 69 Yards und knackte damit die 1000-Yard-Marke - als erster Rookie-Tight-End seit Mike Ditka vor mehr als 60 Jahren! Mit mehr als 58 Yards beim Saisonabschluss könnte Pitts sich sogar auf Platz eins der Rangliste der Rookie-Tight-Ends schieben.

Chicago Bears (6-10) - New York Giants (4-12)

Ergebnis: 29:3 (14:0, 8:3, 7:0, 0:0) BOXSCORE

  • Nach der Verletzung von Daniel Jones war die Offense der Giants übel anzusehen. Gegen die Bears erreichte dieser Trend neue Tiefen. Mike Glennon verlor gleich bei seinem ersten Dropback den Ball bei einem Sack, bei seinem zweiten Passversuch warf er sofort eine Interception. Glennon beendete das Spiel mit vier von elf Pässen für 24 Yards und zwei Interceptions. Schrecklich.
  • New York ließ seinen Quarterback den Ball praktisch überhaupt nicht werfen. Elf Pässen standen am Ende des Spiels 40 Runs gegenüber. Saquon Barkley kam bei 21 Läufen auf 102 Yards, Devontae Booker bei 18 Runs auf 46 Yards.
  • Den Bears genügte angesichts der wenig inspirierenden Leistung auf der Gegenseite eine
  • eher durchwachsene Vorstellung von Andy Dalton, um einen ungefährdeten Sieg einzufahren. Der Quarterback löste Nick Foles als Starter ab, während Justin Fields weiter verletzt ausfiel. Dalton beendete das Spiel mit 173 Passing Yards, einem Touchdown und einer Interception.
  • Die Giants rutschen durch ihre Niederlage in der Draft-Reihenfolge nach oben. New York könnte im kommenden Draft in den Top-5 picken dürfen. Gleichzeitig rutscht der zweite Pick des Teams allerdings auch ein wenig nach oben: Die Giants halten auch die Rechte an Chicagos Erstrundenpick. Dieser kletterte durch den Sieg an den Rand der Top-10.

Tennessee Titans (11-5) - Miami Dolphins (8-8)

Ergebnis: 34:3 (7:0, 10:3, 0:0, 17:0) BOXSCORE

88 Spieler haben die Titans in dieser Saison aufgrund von Verletzungs- und Corona-Sorgen einsetzen müssen, mit Derrick Henry verloren sie ihren vielleicht wichtigsten Spieler für einen Großteil der Spielzeit. Und? Kein Problem! Durch ihren Sieg über die Dolphins verteidigt Tennessee nicht nur die Division-Krone in der AFC South, das Team schiebt sich sogar an Kansas City vorbei auf Platz eins in der AFC. Nun winkt eine Bye Week in Playoff-Runde eins.

Die Dolphins wiederum müssen sich trotz ihrer zuletzt beeindruckenden Siegesserie von sieben Siegen in Folge (nach zuvor sieben Niederlagen in Folge) von der Postseason verabschieden. Nach ihrer Pleite gegen die Titans scheidet Miami aus und hat keine Chance mehr auf einen Playoff-Platz.

Tua Tagovailoa erlebte gegen die Defense der Titans mal wieder einen schlechten Auftritt. Der junge Quarterback stand immer wieder unter Druck und brachte gerade mal 18 seiner 38 Passversuche für 205 Yards an, zudem warf Tagovailoa eine Interception. Rookie-Sensation Jaylen Waddle blieb mit drei Catches für 47 Yards relativ blass.

Die Titans setzten offensiv voll auf das Laufspiel - ein Mittel, auf das die Dolphins einfach keine Antwort fanden. Bei 26 Runs kam D'Onta Foreman auf 132 Yards und einen Touchdown. Dontrll Hilliard steuerte weitere 45 Yards und einen Touchdown bei. Das Passspiel, in dem Julio Jones erneut fehlte, wurde somit kaum gebraucht. Ryan Tannehill warf nur 18 Pässe für 120 Yards und zwei Touchdowns.

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