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NFL

NFL - Rookie Ranking nach Week 13: Zweikampf an der Spitze - Chase rutscht ab

Von Jan Dafeld
Mac Jones und Micah Parsons spielen bislang beide eine sehr gute Saison.

Rund drei Viertel der Saison sind gespielt, Zeit für unseren dritten Blick auf die Rookies der diesjährigen Spielzeit. Ja'Marr Chase rutscht nach seinem herausragenden Saisonstart ein wenig ab, ein anderer Receiver schließt auf. An der Spitze gibt es einen Zweikampf.

NFL - Rookie Ranking: Knapp die Liste verpasst

DeVonta Smith (Wide Receiver, Eagles)

Nach einigen richtig starken Spielen in der Mitte der Saison ist Smiths Stern in den letzten Wochen wieder ein wenig verblasst. Den 23-Jährigen trifft dabei aber nur begrenzt Schuld: Gegen die Giants wackelte Jalen Hurts im Passspiel, die Jets zerlegte Gardner Minshew vor allem im Zusammenspiel mit Dallas Goedert. Obwohl Smith nicht gerade in einer Receiver-freundlichen Offense spielt, hat er in dieser Saison bereits die Marken von 50 Catches und 700 Yards geknackt. Die Eagles dürften mit ihrer Auswahl im Draft hochzufrieden sein.

Kyle Pitts (Tight End, Falcons)

Auch Pitts ist nach mehreren spektakulären Auftritten wieder ein wenig abgekühlt. Angesichts des offensichtlichen Mangels an Playmakern in der Falcons-Offense fokussieren sich Defenses mehr und mehr auf den Tight End, gegen die Cowboys oder auch die Patriots bekam Atlanta den Ball im Passspiel kaum bewegt. Pitts' Klasse bleibt unbestritten, welches Potenzial in ihm steckt, stellte er gegen die Jets und die Dolphins eindrucksvoll unter Beweis. Um dieses konstant abrufen zu können, braucht er innerhalb der Offense jedoch mehr Hilfe.

Penei Sewell (Offensive Tackle, Lions)

Der Offensive Tackle der Lions wurde vor dem Draft erst als Mega-Talent gefeiert, nach einigen Problemen in der Preseason sowie den ersten Wochen der regulären Saison dann als Sorgenkind abgestempelt und ist nun zurück im Kreis der besten Rookies. Sewell spielt bereits seit Wochen wie einer der besten Tackles der Liga, daran hat auch seine Rückkehr auf die rechte Seite der Offensive Line nichts geändert. Hält Sewell sein Niveau im letzten Viertel der Saison, wartet in diesem Ranking womöglich doch noch ein Top-10-Platz auf ihn.

Kwity Paye (Edge Defender, Colts)

Paye startete etwas langsamer als andere Rookies, es dauerte fünf Spiele bis er seinen ersten Quarterback Hit in der NFL registrierte. Der 23-Jährige ist dennoch schon jetzt ein integraler Bestandteil der imposanten Front Four in Indianapolis: Gegen die Jets und Jaguars dominierte Paye über weite Strecken, in den letzten Wochen resultierten seine Pressures auch endlich in Sacks. Gegen die starke Offensive Line der Bucs wurde Paye allerdings weitestgehend abgemeldet - sein erster schwächerer Auftritt seit Längerem.

Odafe Oweh (Edge Defender, Ravens)

Oweh brauchte keinerlei Eingewöhnungszeit und war von Beginn an fester Bestandteil der D-Line-Rotation in Baltimore. Mit seiner Athletik passt Oweh perfekt in das defensive System der Ravens, nur wenige Rookie-Defender sorgten bislang für so viele Big Plays wie Oweh, der bereits drei Fumbles forcierte. Gleichzeitig taucht der 22-Jährige aber auch noch zu oft zu lange ab. Um den nächsten Schritt zu einem sehr guten Pass-Rusher zu machen, muss Oweh noch konstanter werden.

Greg Newsome II (Cornerback, Browns)

Newsome ist aus der Secondary der Browns nicht mehr wegzudenken. In den letzten sechs Spielen spielte der Cornerback stets deutlich mehr als 90 Prozent der defensiven Snaps. Der 21-Jährige ist ein guter Cover-Corner, der mit viel Ruhe die gegnerischen Routes liest und dementsprechend kaum Big Plays zulässt. Newsome verpasste allerdings bereits drei Saisonspiele, für die Top 10 fehlen zudem noch ein paar Plays gegen den Ball.

Javonte Williams (Running Back, Broncos)

Williams profitierte am vergangenen Wochenende von der Verletzung von Melvin Gordon, spielte erstmals deutlich mehr als 50 Prozent der offensiven Snaps und knackte dabei gleich die Marke von 120 Scrimmage Yards - und zwar deutlich. Williams ist ein harter Runner, der in puncto durchbrochene Tackles schon jetzt zu den besten Spielern auf seiner Position gehört. Unter den Rookies hat er nach seinem starken Auftritt gegen die Chiefs die Nase vor Elijah Mitchell und Najee Harris, mit noch mehr Spielanteilen wäre er wohl auch Teil der Top 10.

Trey Smith (Guard, Chiefs)

Immer noch unumstrittener Starter bei den Chiefs. Im Run-Game ist Smith ebenso wie Nebenmann Humphrey eine Naturgewalt. Im Passspiel präsentierte sich der 22-Jährige zuletzt allerdings ein wenig wacklig, zudem bekam er bereits neun Strafen gegen sich gepfiffen. Dennoch bleibt der Guard als Sechstrundenpick fraglos einer der absoluten Steals des Drafts.

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