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NFL

NFL - Seattle Seahawks: Zu viele Hits - Russell Wilson äußert deutliche Kritik

Von SPOX
Russell Wilson musste für seinen Geschmack viel zu viele Hits einstecken.
© getty

Russell Wilson ist frustriert und sagte dies nun zum ersten Mal deutlich in der Öffentlichkeit. Der Quarterback der Seattle Seahawks wünscht sich vor allem besseren Schutz auf dem Platz.

"Wie jeder andere Spieler auch will ich keine Hits kassieren", sagte Wilson gegenüber Reportern in einer Zoom-Pressekonferenz. "Das ist aber nun mal die Realität dieser Position, da können Sie jeden Quarterback fragen, der dieses Spiel spielen will. Aber es ist gleichzeitig Teil dieses Jobs. Ich denke, dass ich sehr oft harte Hits einstecken musste. Ich habe fast 400 Sacks eingesteckt, wir müssen also besser werden. Und ich muss auch einen Weg finden, besser zu werden."

Auf die Frage, ob er mit den Seahawks frustriert sei, sagte Wilson: "Ich bin frustriert darüber, dass ich zu oft Hits einstecken muss. Darüber bin ich frustriert. Unterm Strich will ich aber hauptsächlich gewinnen."

Wilson musste seit seiner Rookie-Saison 2012 394 Sacks in 144 Spielen der Regular Season einstecken. Laut ESPN Stats & Information sind dies die meisten, die je ein Quarterback in seinen ersten neun Saisons in der NFL (seit dem Merger 1970) kassierte.

So deutlich hatte sich Wilson noch nie geäußert, obgleich er schon des Öfteren über Schwierigkeiten mit der Pass Protection sprach. Die Aussagen kamen, nachdem das NFL Network darüber berichtet hatte, dass mehrere Teams wegen eines Trades für den achtmaligen Quarterback bei den Seahawks angefragt haben sollen.

Seattle Seahawks: Wilson-Trade sehr unwahrscheinlich

Laut ESPN schoben die Seahawks da jedoch prompt einen Riegel vor. Ein Trade würde ohnehin nur schwer durchführbar sein, da Seattle bei einem Trade vor dem 1. Juni Dead Money in Höhe von 39 Millionen Dollar für die kommende Saison kompensieren müsste.

Wilson hatte erst im April 2019 seinen Vertrag um vier Jahre und 140 Millionen Dollar verlängert. Dieser Kontrakt läuft noch drei Jahre und enthält eine No-Trade-Klausel, sodass Wilson jeglichen Trades zustimmen müsste.

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