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NBA

NBA Preseason: Phoenix Suns blamieren sich gegen australisches Team - Top-3-Pick mit starkem Debüt

Von Daniel Berchem
Mikal Bridges konnte die Suns-Niederlage nicht verhindern.

Sieben weitere Teams sind in die Preseason gestartet. Während die Celtics und Raptors jeweils Kantersiege feiern durften, blamierten sich die Phoenix Suns vor heimischer Kulisse gegen ein Team aus der australischen NBL. In Houston zeigte einer der Top-Picks ein starkes Debüt.

Boston Celtics (1-0) - Charlotte Hornets (0-1) 134:93 (BOXSCORE)

  • Vor rund vier Monaten waren die Boston Celtics nur zwei Siege vom 18. NBA-Titel der Franchise-Geschichte entfernt, seitdem ist einiges passiert. Thema Nummer eins in der Offseason war sicherlich die Suspendierung von Head Coach Ime Udoka, der Fokus soll nun aber wieder auf dem Sportlichen liegen. Das Heimspiel gegen die Hornets war nicht nur das Debüt von Interimscoach Joe Mazzulla, auch Malcolm Brogdon trug erstmals das Trikot der Kelten.
  • Die Celtics gingen mit einer 22-Punkte-Führung in die Pause (68:46), dies lag vorrangig am überragenden Outside-Shooting der Gastgeber (14/29 Dreier), die Hornets versenkten im selben Zeitraum nur zwei Würfe von Downtown. Da die Partie früh entschieden war, konnte Boston im zweiten Durchgang einige seiner jüngeren Spieler einsetzen, vor allem Sam Hauser wusste seine Chance zu nutzen (14 Punkte, 4/5 3P).
  • Jaylen Brown war mit 24 Punkten der Topscorer des Spiels, auch Jayson Tatum spielte sich langsam warm (16). Der anfangs erwähnte Brogdon streute 11 Zähler und 9 Assists von der Bank ein. Kelly Oubre Jr. zeigte bei den Gästen noch die meiste Gegenwehr (17 Punkte), LaMelo Ball (14, 5/19 FG) haderte mit seiner Effizienz. Sein Bruder LiAngelo Ball kam auf drei Spielminuten und schnappte sich einen Rebound.

Toronto Raptors (1-0) - Utah Jazz (0-1) 114:82 (BOXSCORE)

  • Kaum ein Team hat sich im Vergleich zur letzten Saison so stark verändert wie die Utah Jazz. Nach den Abgängen von Donovan Mitchell und Rudy Gobert ist die Franchise vom Salzsee im Rebuild-Modus. Die Toronto Raptors sind hingegen ein Team mit Playoff-Ambitionen, diese Konstellation spiegelte sich auch auf dem Court wider.
  • In den ersten 24 Minuten hatte Lauri Markkanen die heiße Hand (17 Punkte, 6/9 FG), wodurch Utah zunächst mithalten konnte und zur Halbzeit nur mit einem Zähler im Rückstand war. Doch in der zweiten Hälfte outscorten die Raptors den Gegner mit 64 zu 33 und fuhren so letztendlich einen ungefährdeten Sieg ein. Chris Boucher verbuchte ein Double-Double (11 Punkte und 10 Rebounds), Precious Achiuwa kam auf 10 Zähler.
  • Bei Toronto waren am Ende 17 verschiedene Spieler mit Punkten im Statsheet zu finden, Starter wie Pascal Siakam, Scottie Barnes oder OG Anunoby standen jeweils nur für 15 bis 18 Minuten auf dem Feld. Abgesehen von Markkanen lief bei Utah offensiv nur wenig zusammen, gerade Malik Beasley erwischte einen schlechten Tag (6 Punkte, 2/12 FG).
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