NBA

NBA: Los Angeles Lakers schießen dank Davis und LeBron James Portland ab - Moritz Wagner stark bei Wizards-Pleite

Von SPOX
LeBron James und die Lakers lassen sich auch von den Portland Trail Blazers nicht stoppen.
© getty
Cookie-Einstellungen

Die Celtics und Heat setzen im Gleichschritt ihre Siegesserien vor eigenem Publikum fort. Während Miami dabei gegen die Wizards um den starken Moritz Wagner lange kämpfen muss, holt Boston einen beeindruckenden Blowout-Sieg. Die Warriors gewinnen zum zweiten Mal gegen die Bulls.

Boston Celtics (16-5) - Denver Nuggets (14-6) 108:95 (BOXSCORE)

  • Die Celtics bleiben auch im neunten Heimspiel der Saison 2019/20 ungeschlagen. Damit entschied Boston nun alle bisherigen Spiele gegen fünf der sieben besten Teams der Liga vor eigenem Publikum für sich (Bucks, Raptors, Heat, Mavs, Nuggets). Dieses Mal war das Duo Jayson Tatum und Jaylen Brown der Erfolgsgarant.
  • Die Hausherren lagen zu keinem Zeitpunkt im Spiel im Hintertreffen. Stattdessen erarbeiteten sie sich bereits im ersten Viertel einen 10-Punkte-Vorsprung, der im zweiten Durchgang auf bis zu 15 Zähler anwuchs. Die Nuggets hatte es vor allem Nikola Jokic zu verdanken, dass sie dennoch bis wenige Minuten vor Ende des dritten Viertels in Schlagdistanz blieben.
  • Boston beendete diesen Abschnitt jedoch mit einem 11:0-Run, auf den erst Brown mit einem furiosen Dunk und kurz darauf Tatum mit einem Stepback-Dreier das Sahnehäubchen setzten. Die Celtics zogen so mit 21 Punkten davon, wirklich spannend wurde es anschließend nicht mehr.
  • Tatum beendete die Partie als Celtics-Topscorer mit 26 Punkten (10/19 FG, dazu 7 Rebounds und 5 Assists), Brown hatte 21 Zähler auf dem Konto (8/15 FG). Auch Kemba Walker ließ sich nicht lumpen (19), während Daniel Theis in 15 Minuten auf 7 Punkte und 2 Assists kam.
  • Jokic war auf der anderen Seite der einzige, der mit 30 Punkten und 10 Rebounds für Aufsehen sorgen konnte. Ansonsten blieben Jamal Murray (10 Punkte, 5/14 FG), Will Barton und Gary Harris (jeweils 7) oder auch Malik Beasley (2, 1/7 FG) blass.

Miami Heat (16-6) - Washington Wizards (7-14) 112:103 (BOXSCORE)

  • Auf dem Weg zum neunten Heimsieg im neunten Spiel (Franchise-Rekord!) musste Miami gegen die Wizards lange zittern. Am Ende benötigten die Hausherren das zweite Triple-Double von Jimmy Butler in dieser Woche sowie einen neuen Karrierebestwert von Bam Adebayo, um den Erfolg einzutüten.
  • Nach wenigen Minuten im zweiten Viertel war Washington noch mit 40:29 in Front - zum ersten Mal überhaupt in dieser Saison lagen die Heat vor eigenem Publikum zweistellig zurück. Doch bis zur Halbzeit war Miami wieder bis auf 4 Punkte dran. Nach einem ausgeglichenen dritten Abschnitt machten die Heat beziehungsweise Butler erst in den Schlussminuten alles klar.
  • Gut dreieinhalb Minuten vor dem Ende brachte ein Dreier von Duncan Robinson Miami mit 7 Zählern in Führung, Washington blieb aber hartnäckig. Zwar gaben sich die Hausherren größte Mühe, den Ball aus den Händen von Bradley Beal (23 Punkte, 7/17 FG) zu zwingen, dafür staubte Moritz Wagner in seinem zweiten Start der Saison immer wieder gut ab. Der Deutsche erzielte insgesamt 19 Punkte (7/14 FG) und schnappte sich 9 Bretter. Isaac Bonga, der ebenfalls von Beginn an ran durfte, kam auf 7 Punkte und 3 Assists.
  • Doch auch Wagners 4 Zähler in den Schlussminuten halfen den Wizards nur bedingt. Auf der Gegenseite war immer wieder Jimmy Buckets mit der richtigen Antwort zur Stelle. Sein Triple zum 111:103 brachte 64 Sekunden vor Ende die Entscheidung. Am Ende standen für Butler 28 Punkte, 11 Rebounds sowie 11 Assists im Boxscore. Adebayo legte mit 24 Zählern ein Career-High auf (dazu 14 Rebounds) und Tyler Herro steuerte 22 Punkte von der Bank bei.

Chicago Bulls (8-15) - Golden State Warriors (5-19) 98:100 (BOXSCORE)

  • Die Warriors werden sich ärgern, dass sie in dieser Saison nicht mehr gegen Chicago spielen dürfen, denn im Duell mit den Bulls gelang dem Finalisten der Vorsaison gleich zwei der bisherigen fünf Siege in 2019/20. Dabei mussten die Dubs jedoch bis in die Schlusssekunden zittern.
  • Ein Alley-Oop von Glenn Robinson, der mit 20 Punkten zum Topscorer seines Teams avancierte, brachte Golden State gut eine Minute vor Schluss mit 100:98 in Front. Es sollte der Gamewinner werden.
  • D'Angelo Russell vergab im Anschluss gleich mehrere Möglichkeiten, die Führung auszubauen, doch auch Zach LaVine setzte seinen Versuch von Downtown in den Schlusssekunden nur an den Ring. Draymond Green schnappte sich den Abpraller, Sieg für die Dubs.
  • Neben Robinson machte dabei auch Alec Burks mit 14 Zählern eine gute Partie, Draymond Green kam auf 9 Punkte, 4 Rebounds, 5 Assists sowie 4 Steals. Auf der anderen Seite war LaVine mit 22 Punkten bester Scorer, Lauri Markkanen steuerte 20 und Rookie Coby White 14 Punkte von der Bank aus bei.