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NBA

Doppelschlag aus dem Windschatten

Die Mavs hoffen auch in diesem Sommer auf den dicken Fisch
© getty

Conley und die Verehrer

Das Mavs-Ziel Nummer zwei spielt derzeit in Memphis und hört auf den Namen Mike Conley. Als einziger Point Guard in dieser Free Agency mit Star-Kaliber hat er einige Verehrer. Die Grizzlies wollen den 28-Jährigen unbedingt halten und haben für ihn sogar schon ein Tribute-Video gedreht.

Mit 17,5 Punkten, 3,4 Rebounds und 7 Assists pro Spiel hatte Captain Clutch großen Anteil daran, dass Memphis auch dieses Jahr in die Playoffs einzog. Doch in keinem der letzten sechs Jahre waren die Grizzlies wirklich gut genug, um in der Postseason schlussendlich um den Titel mitzuspielen. Es heißt, dass Conley seine Franchise daher aufgefordert hat, für Verstärkung zu sorgen.

Memphis hat keine echte Alternative, daher werden sie auf dem Markt aggressiv sein und ihrem Spielmacher zudem einen Maximalvertrag über fünf Jahre anbieten. Sollten sich die Grizzlies allerdings die Zähne an den Free Agents ausbeißen und Conley in einer anderen Stadt eine für sich bessere Situation vorfinden, könnte er diesen durchaus in den Wind schießen.

In Dallas würde man Conley mit Kusshand nehmen und ihm den maximal möglichen Vierjahresvertrag ohne zu zögern anbieten. Ein abgeklärter, aber tödlicher Point Guard wie Conley würde perfekt ins System von Carlisle passen. Eine Audienz am 1. Juli sollen sie Gerüchten zufolge schon einmal klargemacht haben.

Rückzieher der Spurs?

Neben den Avancen der Milwaukee Bucks und der Houston Rockets galt das Interesse von San Antonio lange Zeit als verbrieft. Doch ESPN berichtete jüngst, dass man am Alamo gar nicht wirklich hinter Conley her sei. Anscheinend plane Gregg Popovich demnach, mit seiner rechten Hand Tony Parker auch die nächsten zwei Jahre bestreiten zu wollen.

Die Tendenz bei Conley geht Richtung Memphis, doch gerade im Falle einer Whiteside-Verpflichtung hätte Dallas gute Karten. Und zusammen mit Dirk und Wes Matthews wären die Mavs durchaus in der Lage, bei den anderen Teams der Western Conference für Sorgenfalten auf der Stirn zu Sorgen.

Die Causa Parsons

Was wird eigentlich aus Chandler Parsons? Der Swingman war in zwei verletzungsgeplagten Saisons nicht der erhoffte neue Star. Er ließ diese Sommer seine Spieleroption verstreichen und ist auf dem Markt, allerdings nicht die Priorität der Mavs.

Parsons wird definitiv nichts anderes als einen Maximalvertrag unterschreiben und es wird einige Teams geben, die ihm ein solches Arbeitspapier unter die Nase halten werden. Die Mavs werden nur dazugehören, wenn sie in der ersten Welle der Free Agency keine zwei besseren Optionen (s.o.) finden. Dann könnte es aber bereits zu spät sein.

Dirk und die Dubs

Auch Dirk Nowitzki ist offiziell Free Agent, nachdem er aus seinem Vertrag ausgestiegen ist. Allerdings zweifelt wie immer kaum jemand daran, dass Dirk auch 2016/2017 das Jersey der Mavs tragen wird.

Doch auch die Geduld eines Nowitzki ist irgendwann aufgebraucht. Und falls Dallas erneut daran scheitern sollte, einen namhaften Free Agent zu verpflichten und auch Parsons Big D den Rücken kehrt - dann wird Dirk mindestens zwei Gedanken an einen Karriereausklang auf der Bank der Golden State Warriors verschwenden.

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