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NBA

OKC-Irrsinn in L.A., Spurs unaufhaltsam

Von SPOX
Kevin Durant und Oklahoma schlugen die Clippers
© getty

Die Oklahoma City Thunder liefern sich ein dramatisches Duell mit den Los Angeles Clippers, an dessen Ende die Superstar-Power von Durant und Westbrook für die Entscheidung sorgt. Die Spurs bleiben zu Hause unbesiegbar, John Wall zeigt sich in Geberlaune und stellt ein neues Career High auf. Außerdem: KG wird gefeiert, die Magic können auch eng und Chicago ärgert sich.

Washington Wizards (12-14) - Sacramento Kings (11-17) 113:99 (BOXSCORE)

Das Duell stand im Zeichen der beiden ehemaligen Kentucky-Bros John Wall und DeMarcus Cousins. Und beide ließen sich von Beginn an nicht lumpen: Im ersten Viertel sahen die Fans in der Hauptstadt ein munteres Offensiv-Spektakel ohne wirkliche Defense.

So stand es nach 12 Minuten 35:34 für die Gäste, wobei sich Cousins für 8 Punkte und Wall bereits für 8 Assists verantwortlich zeigte. Während der eine (Cousins) jedoch im Laufe des Spiels nachließ, lieferte der andere (Wall) weiterhin ab - und servierte einen einfachen Punkt nach dem nächsten.

Der Point Guard hatte am Ende 19 Assists aus dem Konto - neuer Career High! Dass er dafür nur 4 seiner 15 Feldwürfe versenkte (12 Punkte) war daher nur eine Randnotiz. Dank der Geberlaune von Wall punkteten sechs Wizards zweistellig, darunter Marcin Gortat (16 Rebounds) mit 27 Zählern.

Auf der anderen Seite kam Cousins am Ende auf 22 Zähler und 8 Rebounds, Rudy Gay (16 Punkte, 6/17 FG) fand keinen Rhythmus.

Boston Celtics (15-13) - Minnesota Timberwolves (11-17) 113:99 (BOXSCORE)

Kevin Garnett ist nicht nur bei den Wolves eine lebende Legende, sondern auch bei den Celtics - und genau dort war "The Big Ticket" zu Gast und wurde immer wieder lautstark gefeiert. "Ich habe die ganzen Gesänge deutlich gehört, das bedeutet mit sehr viel. Ich würde sagen: In Minnesota bin ich zum jungen Mann gereift und in Boston endgültig erwachsen geworden", so der beste Defensiv-Rebounder aller Zeiten.

Darüber hinaus wurde natürlich auch noch Basketball gespielt - mit Buzzer Beatern von der Mittellinie inklusive. Einen solchen lieferte RJ Hunter am Ende des ersten Viertels zum 34:26, wovon sich die Gäste nicht mehr wirklich erholten. Die abgeklärt auftretenden Celtics führten nach dem 2:0-Auftaktkorb über die volle Distanz des Spiels.

Ein klassischer Start-Ziel-Sieg also, an dem Kelly Olynyk mit 19 Punkten und 7 von 10 aus dem Feld den wohl größten Anteil hatte. Dazu schrieb sich Jae Crowder (18 Punkte, 10 Rebounds) ein Double-Double in den Statistikbogen.

Bei den Wolves präsentierte das junge Duo Andrew Wiggins (26 Punkte) und Karl-Anthony Towns (25 Punkte, 16 Rebounds) sein beängstigendes Talent, "KG" kam derweil - trotz des Flehens der Boston-Fans - nicht zum Einsatz.

New York Knicks (14-15) - Orlando Magic (16-12) 99:107 (BOXSCORE)

Auch wenn die Knicks zu keinem Zeitpunkt des Spiels führten, stand dieses stets auf der Kippe. Doch die Magic haben anscheinend aus den vielen bitteren und knappen Niederlagen gelernt und den Sieg im Big Apple souverän eingetütet.

"Zuletzt hatten ähnliche Szenarios meist das bessere Ende für den Gegner, doch heute haben wir gezeigt, dass wir enge Spiele auch zu Ende bringen können", zeigte sich Tobias Harris stolz. In den Schlussminuten lag das vor allem an zwei Leuten: Als die Knicks noch einmal auf 92:93 herangekommen waren, streute erst Nikola Vucevic (26 Punkte, 9 Rebounds) 4 Zähler in Folge ein, ehe Evan Fournier (16 Punkte, 6 Rebounds) per Dreier für die Entscheidung sorgte.

Fournier war es auch, der in der zweiten Halbzeit größtenteils den Job als Ballhandler übernahm, da Point Guard Elfrid Payton sich am Fuß verletzte und früh vom Parkett runter musste. Auf der anderen Seite erwischte Rookie Kristaps Porzingis einen schwachen Tag (9 Punkte, 3/12 FG, 8 Rebounds), sodass die starke Leistung von Carmelo Anthony (23 Punkte, 10/17 FG, 6 Assists) nicht ausreichte.

Chicago Bulls (15-11) - Brooklyn Nets (8-20) 102:105 (BOXSCORE)

Dass Freiwürfe ein wichtiger Bestandteil eines Basketball-Spiels sind, wissen nach dieser unnötigen Niederlage nun auch die Chicago Bulls. Denn während sie mit einer 53,8-prozentigen Quote wichtige Punkte an der Linie liegen ließen, entschieden die Gäste von genau dieser ein enges Spiel.

10 Sekunden vor dem Ende war es Jarrett Jack, der mit zwei Treffern auf 103:99 stellte, ein Butler-Fehlwurf später traf Brook Lopez beide Versuche zur 105:99-Vorentscheidung. Lopez war es auch, der mit 21 Punkten und 12 Rebounds den größten Anteil am Sieg hatte, wobei er vom ebenfalls starken Thaddeus Young (16 Punkte, 13 Rebounds) unterstützt wurde.

Bester Mann bei den Bulls war einmal mehr Jimmy Butler mit 24 Punkten und 4 Assists, auch Pau Gasol zeigte eine ansprechende Leistung (20 Punkte, 9 Rebounds). Derrick Rose dagegen blieb unauffällig (8 Punkte, 5 Assists).

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