Tour de France - 14. Etappe: Kämna scheitert bei Matthews-Sieg knapp - Vingegaard souverän

Von SPOX / SID
Lennard Kämna verpasste auf der 14. Etappe der Tour de France den Tagessieg.
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Lennard Kämna hat auf der 14. Etappe der Tour de France erneut den ersehnten Tagessieg verpasst. Der 25-Jährige war nach der Hitzeschlacht im Zentralmassiv sichtlich bedient.

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Lennard Kämna war mächtig bedient. Er senkte den Kopf, er nahm einen tiefen Schluck Wasser - und er ließ seinem Frust freien Lauf.

"Schön Siebter, Achter, Neunter geworden. So richtige Voll-Amateure", fluchte der 25-Jährige im Ziel auf dem Flugplatz von Mende vor sich hin. Damit lag er nicht ganz richtig, sein Teamkollege Patrick Konrad war Fünfter geworden: Aber Kämnas schlechte Laune war verständlich.

Erneut hatten er und sein Team Bora-hansgrohe jede Menge investiert, erneut reichte es nicht für den Etappensieg bei der Tour de France. Bei sengender Hitze im französischen Zentralmassiv fuhr die deutsche Radsport-Hoffnung mit ihren österreichischen Teamkollegen Felix Großschartner und Konrad auf der 14. Etappe lange in einer großen Spitzengruppe. Am Ende aber mussten die drei Michael Matthews den Vortritt lassen, der seinen vierten Karriere-Erfolg bei der Tour bejubelte.

"Ich war nicht bei 100 Prozent. Am Ende sind das halt die fünf Prozent, die fehlen, um hier um den Sieg mitzufahren", sagte Kämna, nachdem er sich beruhigt hatte. Der "Herr Bolz-Minister", wie ihn Nils Politt im Anschluss an Kämnas nächsten mutigen, aber unglücklichen Ausreißversuch nannte, zeigte sich schnell deutlich versöhnlicher: "Ich habe mein Bestes gegeben, was soll man machen."

Tour de France: Ausreißer Matthews holt Tagessieg

Und immerhin: Diesmal war es wenigstens nicht so dramatisch verlaufen wie zuletzt. Nach dem Drama auf der siebten Etappe, als ihm nur wenige Meter zum Sieg auf der Super Planche des Belles Filles gefehlt hatten, musste Kämna am Samstag bereits einige Kilometer vor dem Ziel die anderen Topfahrer ziehen lassen.

Einer von ihnen war Matthews, der den ganzen Tag über einen starken Eindruck hinterließ und seinem Team BikeExchange-Jayco den umjubelten ersten Etappensieg bei der diesjährigen Tour bescherte. Knapp zwei Kilometer vor dem Ziel flog der 31-Jährige am Italiener Alberto Bettiol (EF Education-EasyPost) vorbei, der vor dem Franzosen Thibaut Pinot Zweiter wurde.

Tour de France: Gesamtwertung nach der 14. Etappe

PlatzNameZeit/Abstand
1Jonas Vingegaard55:31:01 h
2Tadej Pogačar+ 2:22 Min
3Geraint Thomas+ 2:43 Min
4Romain Bardet+ 3:03 Min
5Adam Yates+ 4:06 Min
6Nairo Quintana Rojas+ 4:15 Min
7Louis Meintjes+ 4:24 Min
8David Gaudu+ 4:24 Min
9Thomas Pidcock+ 8:49 Min
10Enric Mas+ 10:00 Min

Titelverteidiger Tadej Pogacar versuchte einige Minuten später aus dem Feld heraus sein Glück - sein Widersacher Jonas Vingegaard ließ sich aber nicht überrumpeln. Der Gesamtführende aus Dänemark heftete sich an Pogacars Hinterrad und verteidigte souverän sein Gelbes Trikot, dass er dem Slowenen in den Alpen spektakulär entrissen hatte. Pogacar machte immerhin noch einige Sekunden auf Geraint Thomas gut und setzte sich auf Rang zwei der Gesamtwertung, bleibt aber 2:22 Minuten hinter Vingegaard.

Tour de France: Geschke verteidigt Bergtrikot

Nach gewohnt hektischem Beginn im Anschluss an den Start in der brütenden Mittagshitze von Saint-Etienne bildete sich rund 150 Kilometer vor dem Ziel die Spitzengruppe des Tages. Neben Kämna, der Felix Großschartner und Patrick Konrad (beide Österreich) als Helfer an seiner Seite wusste, war auch Bergtrikot-Träger Simon Geschke Teil der anfangs 23-köpfigen Gruppe.

Sie erhielt bald freie Fahrt vom Feld, das bei fast 40 Grad vergleichsweise schonend durch die französische Landschaft mäanderte. Vorne dagegen ging im letzten Renndrittel die Post ab: Nach zahlreichen Attacken gingen noch rund 15 Fahrer mit Siegchancen in den letzten Anstieg, an dem die Entscheidung fiel.

Cofidis-Profi Geschke konnte im Finale nicht mehr eingreifen, er verteidigte jedoch abermals seine Führung in der Bergwertung. Der 36-Jährige hatte am Vorabend zum fünften Mal das gepunktete Trikot übergestreift bekommen und damit im Herbst seiner Karriere die bisherige deutsche Bestmarke von Marcel Wüst aus dem Jahr 2000 überboten.

Diesmal verdiente er sich einen weiteren Tag im Bergtrikot, indem er sich drei der möglichen 13 Punkte des Tages sicherte und seine Konkurrenten in Schach hielt.

Tour de France: 14. Etappe - Top 5

PlatzName
Zeit/Abstand
1Michael Matthews04h 30' 53"
2Alberto Bettiol+ 00' 15"
3Thibaut Pinot+ 00' 34"
4Marc Soler+ 00' 50"
5Patrick Konrad+ 00' 58"

Tour de France: 14. Etappe im Liveticker zum Nachlesen

Zusammenfassung: Und mit der Einfahrt des Gelben Trikots verabschieden wir uns auch so langsam für heute von der Tour de France. Michael Matthews gewinnt die 14. Etappe als kletterstarker Ausreißer und entschied das Finale in Mende heute dank einer Attacke am letzten Berg für sich. Im Gesamtklassement gibt es vor allem einen Sieger: Louis Meintjes machte als Ausreißer in der Fluchtgruppe über zehn Minuten gut und springt daher auf den 7. Platz in der Gesamtwertung. Im Duell um das Gelbe Trikot gibt es derweil keine Verschiebungen, da Jonas Vingegaard und sein Verfolger Tadej Pogacar zeitgleich ins Ziel rollten. Der Deutsche Simon Geschke sammelte im Zentralmassiv außerdem wichtige Zähler für die Bergwertung und verteidigte sein Bergtrikot als Ausreißer ebenfalls souverän. Auf der morgigen 15. Etappe dürfen die Sprinter mal wieder auf einen Sieg hoffen, denn es geht auf einer Flachetappe von Rodez nach Carcasonne. Der Liveticker für die Etappe beginnt hier um 13:05 Uhr. Bis dahin, au revoir!

Zeitgleich ins Ziel! Die beiden besten Fahrer der Tour de France erreichen zeitgleich das Ziel. Jonas Vingegaard verteidigt somit souverän sein Gelbes Trikot!

Nur noch 1000 Meter: 1000 Meter vor dem Ziel geht es nur noch flach und bergab in Richtung Flugplatz. Pogacar kann kaum noch etwas herausfahren. Einzig ein schneller Zielsprint könnte dem Slowenen nochmal ein paar Sekunden bescheren.

Pogacar probiert es! Auf den letzten Metern vor dem Gipfel lanciert Pogacar nochmal eine Attacke und geht aus dem Sattel. Der Slowene kann sich aber nicht absetzen, dafür ist Vingegaard zu stark!

Thomas und Bardet fallen zurück: Während Vingegaard entspannt am Hinterrad von Pogacar bleibt, müssen Bardet und Thomas abreißen lassen. Die beiden Podiums-Kandidaten büßen schnell 30 Sekunden ein.

Vingegaard ist am Hinterrad! Tadej Pogacar fährt im Feld der Spitzenfahrer vorn und nur ein Mann kann folgen: Jonas Vingegaard. Bisher brennt nichts für den Dänen im Gelben Trikot an! Noch 2,5 Kilometer.

UAE erhöht das Tempo! Der nächste Angriff von Pogacar steht kurz bevor! Team UAE erhöht unten bei der Einfahrt in die Steigung schlagartig das Tempo und bereitet alles für Pogacar vor.

Gleich folgen Pogacar und Vingegaard! Der Etappensieger steht fest, jetzt warten alle auf das Duell der beiden Topfavoriten Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar. Wie gut und angriffslustig ist der Slowene heute?

Pinot wird Dritter: Den 3. Platz sichert sich mit 34 Sekunden Rückstand Thibout Pinot. Für Lennart Kämna reicht es wieder nicht für den Etappensieg, der Deutsche wird Achter.

Matthews holt den Sieg in Mende! Michael Matthews ist nicht mehr zu stoppen und holt den Etappensieg souverän vor Alberto Bettiol! Der Italiener rollt erst 14 Sekunden nach dem Matthews über den Zielstrich!

Michael Matthews gewann die 14. Etappe der Tour de France.
© imago images
Michael Matthews gewann die 14. Etappe der Tour de France.

Matthews kontert! Stark: Michael Matthews holt Alberto Bettiol auf den letzten 200 Metern vor der Kuppe wieder ein und rast am Italiener wild entschlossen vorbei. Der Australier geht auf die letzetn 1000 Meter und hat den Sieg vor Augen!

Bettiol zieht vorbei! Bettiol von EF Education ist am Berg stärker als Matthews und zieht am Australier kurz vor der Bergwertung vorbei! Gehen die beiden zusammen ins eher flache Finale oder ist Bettiol nicht mehr zu stoppen? Die restlichen Ausreißer sind raus!

Bettiol vs. Matthews! Es gibt einen Zweikampf um den Tagessieg: Alberto Bettiol ist am Hinterrad von Michael Matthews. Es sind noch 1000 Meter bis zum Gipfel, aber noch insgesamt 2500 Meter bis ins Ziel. Hinter den beiden Führenden sind Kämna und Co. mit rund 60 Sekunden wohl zu weit weg!

Matthews attackiert! Bei 10-11 Prozent Steigung quälen sich die drei Führenden in Richtung Ziel. Überraschenderweiser setzt sich Matthews als Sprinter zunächst ab und reißt mit einem Antritt erstmal ein Loch von rund 50 Metern auf.

Der Anstieg beginnt! Jetzt geht es aber erstmal um den Tagessieg. Das Führungs-Trio erreicht die Steigung am Côte de la Croix Neuve Montee Jalabert und nimmt Kurs auf das Ziel am Flugplatz von Mende. Der Vorsprung schmilzt auf den ersten Metern bereits und beträgt jetzt nur noch 20 Sekunden. In der zweiten Gruppe attackiert Woods und Kämna zieht nach.

Erst Etappensieg, dann der Kampf um Gelb: Nicht vergessen: Sind die Ausreißer gleich im Ziel, folgt rund 14 Minuten später im Peloton das Duell um das Gelbe Trikot. Es ist mit weiteren Angriffen von Tadej Pogaca zu rechnen.

Mit Vollgas in den Zielort! Das Führungs-Trio zieht voll durch und verliert keine Sekunden durch unnötiges Taktieren. Die Chancen auf den Etappensieg steigen, es sind immer noch rund 40 Sekunden Vorsprung auf den Rest der Ausreißer.

Die Entscheidung naht! Zehn Kilometer vor dem Ziel naht die Vorentscheidung um den Etappenausgang: Reicht es für Großschartner, Sanchez und Matthews oder saugen sich die restlichen Ausreißer um Kämna nochmal von hinten an? Derzeit trennen beide knapp 40 Sekunden! Die letzten drei Kilometer im Anstieg werden entscheiden.

Jumbo sichert das Gelbe Trikot: Im Hauptfeld zieht Jumbo-Visma mit Wout van Aert bei der Nachführarbeit voll durch und wird somit auch das Gelbe Trikot von Jonas Vingegaard verteidigen. Ausreißer Louis Meintjes hat 15:46 Minuten Rückstand, aktuell ist das Peloton 13:45 Minuten hinten.

Bora hofft auf Großschartner: Beim deutschen Team Bora-hansgrohe hofft man aktuell auf den Tagessieg von Felix Großschartner. Der Österreicher ist der beste Kletterer der drei führenden Ausreißer. Als Boras Joker lauert Kämna zudem noch in der zweiten Gruppe.

30 Sekunden für das neue Trio: Mit 30 Sekunden Vorsprung rauschen Großschartner, Sanchez und Matthews die Abfahrt in den Zielort Mende herunter. Reicht eine halbe Minute für den Sieg im Schlussanstieg?

Jumbo-Visma erhöht das Tempo: Jumbo-Visma reagiert auf den drohenden Coup von Louis Meintjes und erhöht hinten im Peloton das Tempo. Ausreißer Meintjes ist virtuell mittlerweile Zweiter!

Defekt bei Kron! Pech für Andreas Kron: Der Däne verbremst sich vorne im Führungs-Quartett und verabschiedet sich mit einem defekten Vorderreifen. Damit ist der Däne raus in Sachen Etappensieg.

Kämna zeigt sich: Im Kampf um den Anschluss zu den ersten Vier vorne gibt es gute Neuigkeiten von Kämna: Der Deutsche fährt ein Loch nach einer Attacke von Soler locker wieder zu und scheint noch gute Beine zu haben. Schafft es Kämna ins Finale, könnte der Deutsche seinen Traum vom Etappensieg heute wahr machen.

Geschke bleibt im Bergtrikot! Sprinter Michael Matthews holt sich die Bergwertung vor Großschartner, muss sich dafür aber nicht wirklich anstrengen. Da nur noch zwei Punkt auf der heutigen Etappe zu holen sind, hat Simon Geschke sein Bergtrikot schon vorzeitig sicher verteidigt. Glückwunsch!

Wer darf noch hoffen? Hinter den vier Führenden sind noch Meintjes, Pinot, Konrad, Uran und die beiden Deutschen Kämna sowie Geschke noch in Reichweite. Diese Fahrer dürfen noch auf den Zusammenschluss mit dem Führungs-Quartett hoffen und bleiben im Rennen um den Etappensieg.

Fluchtgruppe fliegt auseinander: Die Ausreißergruppe fällt nun zunehmend auseinander. Küng kann an einer Kuppe nicht mehr mitgehen, währenddessen macht Bettiol mit einer Attacke Dampf. Kämna macht derweil noch einen guten Eindruck und kann das nun deutlich höhere Tempo in der Verfolgergruppe mitgehen.

Vorletzte Bergwertung: 34 Kilometer vor dem Zielstrich am Flugplatz in Mende wartet nun die vorletzte Bergwertung des Tages. Der Côte de la Fage ist ein Vorgeschmack auf das steile Finale und fordert die Fahrer auf vier Kilometern bei 6 Prozent Steigung. Danach folgt direkt eine lange Abfahrt bis nach Mende. Sollten die Vier vorne mit einem Vorsprung von rund zwei Minuten ins Finale gehen, könnte es für den Tagessieg reichen!

Meintjes darf hoffen: Die aktuelle Rennsituation lässt Louis Meintjes tatsächlich vom Podium oder sogar dem Gelben Trikot träumen. Der Grund: Vorne fährt das neue Führungs-Quartett Vollgas und die Ausreißer dahinter ebenso. Der Rückstand des Pelotons wird daher immer größer und beträgt jetzt schon fast 14 Minuten.

Führungs-Quartett: An der Rennspitze gibt es ein neues Führungs-Quartett: Kron, Sanchez und Großschartner haben sich an Matthews herangesaugt und fahren jetzt zusammen mit dem Australier vorne. 30 Sekunden später folgen die restlichen Ausreißer.

Gelbes Trikot für Meintjes? Louis Meintjes ist der beste Ausreißer im Gesamtklassement und könnte heute sogar ins Gelbe Trikot fahren. Der Südafrikaner hat 15 Minuten Rückstand auf Vingegaard, der mit dem Peloton momentan fast 13 Minuten hinterher fährt. Tagessieg oder Gelbes Trikot - auf was geht der Südafrikaner?

Wer kommt nach? Die restlichen Ausreißer schauen sich an und erhöhen lieber mal das Tempo, um nicht schon vorzeitig aus dem Kampf um den Etappensieg auszuscheiden. Für Bora-hansgrohe, Israel Premier Tech und EF Education bieten sich mit jeweils drei Fahrern die meisten taktischen Optionen.

Die Gruppe reagiert: Uran, Konrad und Mühlberger nehmen die Verfolgung auf und wollen das Loch zu Matthews wieder schließen. Geschke und Kämna sind nicht zu sehen.

Matthews zieht davon: Gefährlicher Moment für die Ausreißer: Matthews zeigt, was er in seinen Beinen hat und radelt sich gleich mal 40 Sekunden Vorsprung heraus. Wenn die anderen Ausreißer jetzt nicht schnell reagieren, könnte der Australier vorentscheidend davonfahren.

Noch 50 Kilometer: Schon 50 Kilometer vor dem Ziel ist der Etappenausgang klar: Einer der 23 Ausreißer wird heute den Tagessieg holen. In der Gruppe vorne geht es jetzt auch schon so langsam mit dem Kampf um den Etappensieg los. Sprinter Michael Matthews zieht mit einer Attacke davon und will sich als Sprinter noch vor dem Bergauf-Finale einen Vorsprung herausfahren.

Ausreißer attackieren! Direkt nach der Bergwertung wird es in der Ausreißergruppe mit einem Mal hektisch. Simmons und Konrad von Bora-hansgrohe erhöhen die Schlagzahl und stoßen vor. Boras Topfavorit Kämna bleibt als Joker erstmal weiter hinten.

Geschke siegt! Simon Geschke dünnt mit einem Antritt die Gruppe etwas aus und holt sich die Bergwertung souverän vor Simmons. In der Sonderwertung um das Bergtrikot steht Geschke nun bei 46 Punkten. So wie es aussieht, kann der Deutsche sein gepunktetes Trikot auch heute wieder verteidigen!

Geschke fährt vor: 500 Meter vor dem Gipfel zeigt sich Simon Geschke in seinem Bergtrikot vorne. Der Berliner übernimmt die Führung und fährt den Berg von vorne an. Holt sich Geschke beide Zähler?

Jumbo-Visma leitet Nachführarbeit: Im Peloton übernimmt Jumbo-Visma die Nachführarbeit. Das Team von Jonas Vingegaard will den Abstand etwas verkürzern und die Ausreißer nicht zu weit wegfahren lassen. Viertuell kratzt Meintjes, als bester Ausreißer, sogar schon am Podium. So will sich Vingegaard das Gelbe sicher nicht wegnehmen lassen...

Anstieg beginnt: Die Fluchtgruppe erreicht nun die ersten Höhenmeter der Bergwertung am Côte de Grandrieu. Dort geht es bei 4,1 Prozent für 6,3 Kilometer bergauf. Simon Geschke fährt bereits an zweiter Position und ist bereit für einen Angriff.

Deutscher Etappensieg? Möglich! Bei der heutigen Bergankunft in Mende dürfen wir auch auf den ersten deutschen Etappensieg bei dieser Tour hoffen. Mit Lennard Kämna fährt vorne ein Kletterer, dem dieses Terrain liegt. Simon Geschke fährt ebenfalls in der Ausreißergruppe mit, ist aber heute eher auf Punktejagd für sein Bergtrikot.

Vorschau: Hartes Finale: Das heutige Etappenfinale ist ein richtiger Kracher. In Mende erwartet die Fahrer an einem Flugfeld eine Bergwertung der 2. Kategerie mit Steigungen von teilweise 11,5 Prozent. Insgesamt geht es auf drei Kilometern bei durschnittlich zehn Prozent bergauf. Diese schwere Prüfung ist nur etwas für starke Bergfahrer und die Spitzenfahrer im Kamf um Gelb. Aktuell sieht es so aus, als ob es dort zunächst ein Ausscheidungsfahren der Ausreißer um den Tagessieg geben wird. Danach folgt dann die nächste Episode vom Duell Vingegaard vs. Pogacar.

Richtung Bergwertung: Mit der momentan stabilen Rennsituation rasen die Ausreißer so langsam auf einer Abfahrt zur nächsten Bergwertung, diesmal ein Vertreter der 3. Kategorie. Für Simon Geschke geht es dabei wieder um zwei Zähler für sein gepunktetes Bergtrikot. Louis Meinjtes ist Geschkes größer Konkurrent und will seinen Rückstand am liebsten halbieren. Derzeit liegt der Südafriker vier Punkte hinter dem Berliner.

Heiße Temperaturen: Die Hitzewelle aus Südeuropa erreicht schon bald Deutschland und ist auch heute bei der Tour de France im Zentralmassiv zu spüren. Zeitweise springt das Thermometer im Gebirge sogar über 30 Grad. Für die Fahrer ist die Hitze vor allem bei der Verpflegung problematisch, da bei diesen Temperaturen umso mehr Flüssigkeit benötigt wird. In einem hektischen Rennen - so wie zu Beginn der Etappe - ist die Übergabe der Flaschen allerdings knifflig und gelingt nicht immer.

Vorsprung zweistellig: Mittlerweile harmonieren die Ausreißer nun doch deutlich besser und heben den Vorsprung nun erstmals auf zehn Minuten an. Im virtuellen Gesamtklassement kratzt Meintjes somit nun sogar an den Top-5. Reagieren die Teams von Thomas und Bardet im Peloton noch auf diese drohende Gefahr?

Richtung Süden: Geografisch rollt die Tour momentan parallel zum Floss Loire und immer weiter gen Süden. Bis zum Ziel in Mende gibt es noch drei weitere Bergwertungen der 3. und 2. Kategorie. Der nächste Anstiegfolgt am Côte de Grandrieu bei Kilometer 135.

Pogacar sinnt auf Rache: Für eine Überraschung sorgte in der ersten Rennstunde Tadej Pogacar. Der letzjährige Tour-Sieger attackierte Jonas Vingegaard im Gelben Trikot bereits an der ersten Bergwertung und riss mit seinem Angriff sogar kurzzeitig ein Loch auf. Der Slowene sinnt also auf Rache und will Vingegaard heute unbedingt Sekunden abnehmen. Spätenstens bei Bergauf-Finale in Mende dürften also weitere Attacken des Titelverteidigers folgen...

Noch 100 Kilometer: 100 Kilometer sind es noch bis zum Ziel in Mende. So sieht es aktuell bei der Tour de France aus: Nach einem äußerst hektischen Beginn mit einem hohen Tempo und hat sich mittlerweile eine 18-köpfige Fluchtgruppe gebildet, die momentan mit einem großen Vorsprung von über neun Minuten vor dem Peloton fährt. Mit in dieser Gruppe sind neben einigen bekannten Fahrern wie Thibout Pinot auch die beiden Deutschen Lennard Kämna und Simon Geschke, der im Bergtrikot fährt.

Ewan fightet: Weit hinter dem Peloton dreht der angeschlagene Caleb Ewan weiter einsam seine Runden. Der Australier schleppt sich nach seinem Sturz auf der 13. Etappe durch die Berge im Zentralmassiv und kämpft mit den letzten Kräften gegen das vorzeitige Ende. In einem Interview nach der Etappe klagte der Australier gestern auch über die harte Streckenauswahl: Das ist ist keine gute Tour für Sprinter, sagte Ewan enttäuscht. Ich fühle mich nach dem Sturz nicht gut und hoffe, durchzukommen.

Bester Ausreißer: Louis Meintjes: Der bestplatzierte Ausreißer im Gesamtklassement ist Louis Meintjes vom Team Intermarche. Der Südafrikaner ist momentan 14. der Gesamtwertung und hat dabei einen Rückstand von 15 Minuten auf Jonas Vingegaard. Darüberhinaus ist der Südafrikaner auch der größte Konkurrent von Simon Geschke im Kampf um das Bergtrikot. Beide Fahrer wollen heute Punkte sammeln und liegen nur für vier Zähler auseinander.

Prominente Namen: Beim Blick auf die 18 Fahrer vorne fallen auch einige prominente Fahrer auf. So ist neben den beiden Deutschen Lennard Kämna und Simon Geschke auch der französische Routinier Thibaut Pinot mit dabei. Der 32-Jährige ist ein exzellenter Bergfahrer und gewann bereits drei Tour-Etappen. Außerdem fahren in der Fluchtgruppe mit Bauke Mollema, Jakob Fuglsang und Michael Woods auch noch weitere Bergauf-Experten.

Ausreißer harmonieren nicht: In der Gruppe des Tages gibt es weiterhin keine gute Absprache und Arbeitsteilung. Dadurch entstehen Lücken, die zugefahren werden müssen und unnötig Kraft kosten. Neben Bora sind auch EF Education und Israel Premie Tech mit drei Fahrern vertreten.

Peloton macht Pause: Im Peloton wird sich jetzt ausgeruht. Alle Klassementfahrer pusten erstmal durch und verzichten mit ihren Teams auf die Nachführarbeit. Der Vorsprung der Ausreißer wird daher immer größer und könnte mit aktuell sechs Minuten schon bald zweistellig werden.

Geschenkte Sprintwertung: Die Ausreißer sind sich vorne nicht so ganz einig, welches Tempo gefahren werden soll und wie es nun weitergehen soll. Sprinter Michael Matthews holt sich daher ohne Kraftaufwand den Zwischensprint und sichert seinem Team das Preisgeld in Höhe von 1500 Euro.

Gute Chancen für Bora-hansgrohe: Numerisch überlegen ist in der Ausreißergruppe Bora-hansgrohe. Das deutsche Team ist mit drei Fahrern vertreten: Felix Großschartner und Patrick Konrad aus Österreich sowie Lennard Kämna. Klappt es heute für endlich mit dem ersten Etappensieg für Kämna?

Das Peloton nimmt die Beine hoch: Im Peloton herrscht Einigkeit: Die Ausreißer sind keine Gefahr für das Gesamtklassement und werden nicht weiter verfolgt. Der Abstand wächst schnell auf drei Minuten an. Diese neue Rennsituation sorgt nun erstmals auch für etwas mehr Ruhe und kommt somit den abgehängten Fahrern hinten entgegen.

Die Gruppe des Tages? Unmittelbar nach dem Gipfel an der Bergwertung findet sich nun eine schlagkräftige Ausreißer-Gruppe zusammen. 18 Fahrer treten mit Vollgas in die Pedale und werden vom Peloton auch nicht ernsthaft verfolgt. Schön aus deutscher Sicht: Lennard Kämna und Simon Geschke sind mit dabei!

Ein Punkt für Geschke! Simon Geschke belohnt sich für seine Mühen und sichert sich immerhin einen Bergpunkt hinter Quinn Simmons. Der US-Amerikaner spielt in der Bergwertung allerdings keine Rolle und ist für Geschke kein Konkurrent.

Geschke sprintet mit! Simon Geschke hält mit seinem Bergtrikot vorne stark mit und will sich an diesem Berg unbedingt Zähler für sein gepunktetes Trikot sichern. Starker Auftritt von Geschke!

Zweite Bergwertung: Mit Volldampf bergauf: Mit ständigen Attacken diverser Fahrer machen sich die Topfahrer vorne nun auf dem Weg zur zweiten Bergwertung des Tages. Bringt der 2,6 Kilometer lange Anstieg bei 7,3 Prozent eine neue Rennsituation? Wieder geht es um zwei Punkte.

Caruso zieht davon: Im pfeilschnellen Feld der Spitzenfahrer lanciert Damiano Caruso den nächsten Angriff und kann sich auch etwas absetzen. Genau diese immer neuen Attacken sorgen für das hohe Tempo und macht es für die abgehängten Fahrer unmöglich, wieder näher ranzufahren Die Sprinter und verletzten Fahrer müssen heute um die Karrenzzeit bangen...

Hohes Tempo, viel Hektik: Die erste Rennstunde ist weiterhin sehr unruhig und schnell. Im kleinen Feld der Spitzenfahrer ist das Tempo hoch und dazu folgen immer wieder neue Angriffe. Aufgrund dieser Konstellation fällt das eigentliche Hauptfeld schon früh zurück und hat nun schon fast zwei Minuten Rückstand. Überraschend: Ex-Jumbo-Captain Primoz Roglic ist nur in der zweiten Gruppe und kann Jonas Vingegaard heute wohl nicht helfen.

Muss Ewan aufgeben? Für Caleb Ewan könnte die Tour schon bald enden. Der Australier fährt nach seinem Sturz gestern chancenlos hinterher und hat jetzt schon einen Rückstand von fünf Minuten. Vom Streckenhand gibt es bereits erste Meldungen über eine mögliche Aufgabe des Australiers.

Viele Gruppen: Das hohe Tempo zu Beginn des Rennens splittet das Hauptfeld schnell in Gruppen. Vorne können nur noch die Topfahrer das Tempo am Berg mitgehen, dahinter folgt das große Peloton. Schon drei Minuten hinter dem Hauptfeld fahren derweil angeschlagene Fahrer wie der gestürzte Sprinter Caleb Ewan.

Noch keine Gefahr für Geschke: Powless geht auf dem Gipfel kurz aus dem Sattel und sichert sich im Vorbeifahren die zwei Punkte für die Bergwertung. Für Simon Geschke im Bergtrikot ist der US-Amerikaner aber noch keine Gefahr, aktuell hat der Deutsche noch sechs Punkte Vorsprung.

Neue Konstellation: Während der Attacke von Pogacar fliegt auch vorne die Ausreißergruppe so langsam auseinander. 800 Meter vor dem Gipfel der 3. Kategorie fahren vorne nur noch Powless und Juul-Jensen.

Frühe Attacke von Pogacar! Pogacar will es wissen: Der letztjährige Sieger der Tour de France attackiert bereits auf den ersten Kilometern der Etappe und geht schon beim ersten Berg überraschend in die Offensive. Jonas Vingegaard im Gelben Trikot muss erst abreißen lassen, kann das Loch aber dank der Hilfe seines Teams Jumbo-Visma schnell wieder zu fahren.

18 Ausreißer: Insgesamt 18 Fahrer sind vorne an der Rennspitze und liegen nach ihrem Antritt zunächst mit 20 Sekunden Vorsprung in Führung. Mit dabei sind Neilson Powless, Bauke Mollama, Michael Matthews und auch der Deutsche Georg Zimmermann. Bereits in fünf Kilometern erreichen die Hasardeure die erste Bergwertung der 3. Kategorie.

Achtung! Die Ausreißer machen vorne Dampf und riskieren dabei alles: Einige Fahrer übersehen in einer Kurve eine Verkehrsinsel und springen mit dem Vorderreifen im letzten Moment über den Beton. Gutes Handling wie bei MTB...

Die ersten Attacken: Zu den ersten Ausreißern gehören zwei Fahrer von Isreal Premier Tech sowie der im Feld bekannte Niederländer Bauke Mollema von Trek-Segafredo. Die Gruppe formt sich aktuell und ist mit rund 20 Fahrern sehr groß.

Allez: Das Rennen läuft! Jetzt ist das Rennen eröffnet! Geschke und einige andere Ausreißer-Anwärter sind direkt hinter dem Tour-Fahrzeug und erhöhen direkt das Tempo. Jetzt gibt es Attacken en masse.

Tour de France: 14. Etappe heute im Liveticker - Vor Beginn

Vor Beginn: Für Simon Geschke sind die ersten Rennminuten direkt wichtig. Der Berliner muss heute sein Bergtrikot aktiv verteidigen und sollte daher auch in der Gruppe des Tages gleich mit dabei sein. Schon auf den ersten 40 Kilometern gibt es direkt zwei Bergwertungen, bei denen es jeweils zwei Punkte zu holen gibt. In der Bergwertung hat Geschke aktuell ebenfalls genau vier Zähler Vorsprung vor Louis Meintjes aus Südafrika.

Vor Beginn: Mit den Trikotträgern voran geht es nun in die heiße Phase und zum Scharfen Start. Sobald Tour-Direktor Chrstian Prudhomme das Rennen freigibt, ist sofort mit Attacken von angriffslustigen Ausreißern zu rechnen. Jeder, der sich heute stark genu für die Berge fühlt, will in die Gruppe des Tages und hofft auf seinen großen Tag bei der Tour!

Vor Beginn: Die Fahrer reihen sich in Saint-Étienne bereits auf und versammeln sich im Peloton zum fiktiven Start für die Fans und Journalisten. Ganz vorne werden dabei natürlich die aktuellen Trikotträger vorgestellt. Die Konkurrenten Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar wirken entspannt und winken vor dem Etappenstart lässig in die Kamera.

Vor Beginn: Die Fahrer reihen sich in Saint-Étienne bereits auf und versammeln sich im Peloton zum fiktiven Start für die Fans und Journalisten. Ganz vorne werden dabei natürlich die aktuellen Trikotträger vorgestellt. Die Konkurrenten Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar wirken entspannt und winken vor dem Etappenstart lässig in die Kamera.

Vor Beginn: Der Streckenverlauf der heutigen Etappe ist prädestiniert für ein Szenario, das für die Tour de France typisch ist: Vorne kämpft eine kleine Gruppe von Ausreißern um des Tagessieg, dahinter entfacht das Duell der Spitzenfahrer im Kampf um Gelb. Von daher ist auch heute wieder mit Attacken von Tadej Pogacar zu rechnen. Das kurze und knackige Bergauf-Finale in Mende spricht im Duell mit Jonas Vingegaard heute eher für den sprintstarken Slowenen.

Vor Beginn: Am gestrigen Freitag hat Mads Pedersen aus Dänemark hat die 13. Etappe gewonnen. Der 26-Jährige vom Team Bahrain-Victorious gewann nach 192,6 km in Saint-Etienne aus einer Ausreißergruppe heraus, es war sein erster Etappensieg beim wichtigsten Radrennen der Welt. Zweiter wurde Fred Wright (Bahrain-Victorious) vor Hugo Houle (Israel-Premier Tech).

Vor Beginn: Bei der heutigen 14. Etappe bei der Tour de France geht es für die Fahrer von Saint-Etienne nach Mende. 192,5 Kilometer legen sie dabei zurück. Scharfer Start ist um 12.30 Uhr, das voraussichtliche Ende um 17.35 Uhr.

Vor Beginn: Willkommen im Liveticker!

Tour de France: 14. Etappe heute live im TV und Livestream

Verfolgen könnt Ihr die 14. Etappe heute bei der ARD. Im Hauptprogramm geht es um 14.30 Uhr los, bei ONE um 12.45 Uhr. Im Livestream auf sportschau.de sieht man alles und muss nicht umschalten.

Eine weitere Möglichkeit ist auch heute Eurosport 1, dort ist schon um 12 Uhr Übertragungsstart. Wenn Ihr Mitglieder bei DAZN seid, könnt Ihr Eurosport 1 dank einer Kooperation der Sender auch dort erleben. Für 29,99 Euro im Monat oder 274,99 Euro im Jahr könnt Ihr das Angebot von DAZN nutzen, das Jahresabo kann man bis 31. Juli auch in monatlichen Raten à 24,99 Euro abschließen.

Außerdem sendet GCN, das Global Cycling Network, bei die Tour de France täglich live - und das ohne Werbungen. Dafür zahlt Ihr 6,99 Euro im Monat.

Tour de France: Gesamtwertung nach der 13. Etappe

PlatzNameZeit/Abstand
1Jonas Vingegaard46:28.46 h
2Tadej Pogačar+2:22 Min
3Geraint Thomas+2:26 Min
4Romain Bardet+2:35 Min
5Adam Yates+3:44 Min
6Nairo Quintana Rojas+3:58 Min
7David Gaudu+4:07 Min
8Thomas Pidcock+7:39 Min
9Enric Mas+9:32 Min
10Aleksandr Vlasov+10:06 Min
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