Hockey

Hockey-Männer greifen nach Titel

SID
Deutschland hat gegen Gastgebeer England gewnnen
© getty

Nicolas Jacobi lag auf dem blauen Kunstrasen des Olympiaparks von London und die deutschen Hockey-Männer stürzten sich wild jubelnd auf den Matchwinner.

Mit drei Paraden im Penaltyschießen hatte der Keeper entscheidenden Anteil am Sieg im EM-Halbfinale gegen England. Nach dem 3:2 im Shootout - nach der regulären Spielzeit hatte es 2:2 (1:1) gestanden - lebt der Traum vom neunten Titel bei Europameisterschaften. Gegner im Finale am Samstag (17.30 Uhr) ist Erzrivale Niederlande in einer Neuauflage des Olympia-Finales von 2012 .

"Das war wirklich ein richtig hartes Spiel gegen eine laufstarke Mannschaft", sagte Kapitän und Geburtstagskind Martin Häner, und blickte bereits Richtung Endspiel: "Niederlande ist immer ein großer Rivale für Deutschland, egal ob im Fußball oder im Hockey. Wir haben 2012 im Olympia-Finale gegen sie gewonnen und wollen sie wieder schlagen."

Florian Fuchs, Moritz Fürste und Mats Grambusch trafen im Penaltyschießen. Zuvor hatte sich das Duell in der Schlussphase zu einem echten Thriller entwickelt. Erst brachte Lukas Windfeder drei Minuten vor dem Ende Deutschland per Strafecke mit 2:1 (57.) in Führung, ehe Ashley Jackson per Siebenmeter für England ausglich (59.). Vor der Pause hatte Martin Zwicker in der 30. Minute die 1:0-Führung der Engländer durch Mark Gleghorne (20.) ausgeglichen.

Niederlande im Endspiel

Bereits am Nachmittag hatte Vize-Weltmeister Niederlande nach einem 1:0 (1:0) in einem umkämpften Match gegen Außenseiter Irland den Schritt ins Endspiel geschafft. Jeroen Hertzberger erzielte bereits im ersten Durchgang den entscheidenden Treffer (12.).

Auch bei den Frauen kommt es zum Duell zwischen Deutschland und Oranje. Am Freitag (14.15 Uhr) sind die Titelverteidiger um Jamilon Mülders Außenseiter gegen den Rekordeuropameister, Olympiasieger und Weltmeister Niederlande.

Beide deutschen Teams Mannschaften können in der britischen Hauptstadt befreit aufspielen, da das Ticket für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro bereits gelöst ist.

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