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Basketball

Zirbes führt Belgrad zum Sieg in Athen

Von SPOX
Maik Zirbes war beim Sieg gegen Panathinaikos Athen Topscorer von Roter Stern Belgrad
© getty

Gruppe F

ZSKA Moskau (2-1) - FC Barcelona Lassa (1-2) 93:82 (BOXSCORE)

Die Vorzeichen standen nicht sonderlich gut, Moskau musste auf Nando De Colo, Joel Freeland, Victor Khryapa and Pavel Korobkov verzichten. Doch das restliche Team bewies, dass der Kader tief genug ist, um auch gegen ein Spitzenteam wie Barcelona zu bestehen. So kamen Dmitry Kulagin und Ivan Lazarev zu ihren ersten Starts in der Euroleague. Für Lazarev waren es sogar die ersten Minuten überhaupt.

Dazu spielten sie dieses Mal nicht in der ZSKA-Universal-Sporthalle, sondern in der fast drei Mal so großen Megasport-Arena. Das pushte zusätzlich. "Es war unglaublich die ganzen Menschen zu sehen und ihre Unterstützung zu spüren. Ich habe das erste Mal in dieser Arena gespielt. Wir haben all diese Energie mit ins Spiel genommen. Es war hart, ohne unsere ganzen verletzten Spieler zu spielen, sie sind schließlich ein wichtiger Teil unseres Teams", beschrieb Kyle Hines die Partie.

Moskau fing direkt Feuer und traf 9 der ersten 11 Dreier. Nach der Pause sorgte dann ein 18:4-Lauf für die Vorentscheidung. Zumal sich Barcas Juan Carlos Navarro zu zwei technischen Fouls hinreißen ließ und die letzten 10 Minuten von draußen aus anschauen musste. Im Schlussviertel versuchte Alex Abrines noch einmal das Spiel zu drehen, aber auch seine 3 Dreier brachten kein Comeback.

Trotz seiner Hinausstellung war Navarro mit 16 Zählern bester Werfer der Katalanen. Cory Higgins erzielte 20 Punkte für die Moskoviter, Superstar Milos Teodosic erzielte 16 Zähler und 6 Assists.

Khimki Moskau (2-1) - Laboral Kutxa (1-2) 76:68 (BOXSCORE)

Auf einen überraschenden Auftaktsieg über Stadtrivale ZSKA in der Runde der letzten 16 folgte letzte Woche eine deutliche Schlappe gegen das taumelnde Barcelona. Das Duell in Woche drei war also die erste echte Bestandsaufnahme für Khimki Moskau - und gerade Starspieler Alex Shved lieferte.

24 Punkte legte der Ex-NBA-Spieler auf und bekam dabei punktereiche Unterstützung von James Augustine, der 22 Zähler beisteuerte und 8 Boards pflückte. Die 13 Assists von Tyrese Rice rundeten einen starken Abend der Russen ab, die Laboral zu 19 Ballverlusten zwangen.

Gerade die Defense war der Schlüssel für den Erfolg von Moskau: Nachdem das Spiel mit 39:39 in die Halbzeit gegangen war, legte Khimki in der Verteidigung noch eine Schippe drauf. Zunächst konnte Laboral noch mithalten, doch ein 13-0-Run legte schließlich die Grundlage für den Moskauer-Sieg.

Die verzweifelten Versuche der Spanier, noch einmal ranzukommen, wurden von Augustine und Shved immer wieder zunichte gemachte. Der Shved-Dreier beim Stand von 68:61 nahm Laboral schließlich die letzte Hoffnung. Bei den Gästen kam kein Spieler über 9 Punkte hinaus und die Scoringlast verteilte sich auf viele Schultern. Gerade die fehlende Gefahr von außen brachte Laboral aber um einen möglichen Sieg (25 Prozent).

Real Madrid (2-1) - Zalgriris Kaunas (0-3) 92:86 (BOXSCORE)

Die Partie zwischen dem spanischen und dem litauischen Meister stand komplett im Zeichen des Euroleague-Debüts von Sarunas Jasikevicius. Nach der blamablen 63:96-Pleite der Litauer gegen die Brose Baskets Bamberg zog Kaunas die Reißleine und setzte Head Coach Gintaras Krapikas bereits zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte vor die Tür. Nachfolger: niemand Geringeres als der legendäre Saras.

Doch die Basketball-Legende konnte auch nichts an der dritten Niederlage in den Top 16 für Kaunas ändern. Hauptverantwortliche war Felipe Reyes, der 24 Punkte erzielte und damit im 243. Spiel in der Euroleague ein neues Career High setzte. Dazu kam Gustavo Ayon auf 16 Punkte, 15 Rebounds und 3 Blocks. Unterstützt durch Ex-Bayern-Spieler K.C. Rivers (14 Punkte) und Jonas Maciulis (12 Punkte), war Real gerade offensiv nicht kleinzukriegen.

Immer wenn Kaunas einen kleinen Lauf startete, waren die Gastgeber zur Stelle und feuerten die nächsten Würfe durch die Reuse. Im ersten Abschnitt zeigte Ayon seine Qualitäten, dann übernahm Reyes. Selbst die fünf Spieler um Renaldas Seibutis (13 Punkte), die allesamt zweistellig für Kaunas scorten, konnten nicht gegen die individuelle Klasse der Spanier ankommen.

Gerade das Duell unter den Brettern einwickelte sich zum entscheidenden Duell. Zwar traf Real ein wenig schlechter als die Litauer, die ordentlich Zielwasser getrunken hatte, doch für Madrid ergaben sich immer wieder zweiten Chancen, die zudem in vielen Fouls für Real mündeten. So kam der Titelverteidiger deutlich häufiger an die Linie und hatte kaum Mühe, die knappe Führung im letzten Viertel über die Zeit zu bringen.

Olympiakos Piräus (2-1) - Brose Baskets Bambergs (1-2) 72:77 (BOXSCORE)

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Die Euroleague im Überblick

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