Ex-Bayern-Profi João Cancelo muss sich Kritik an seiner Einstellung anhören: "Dann wird sein wahrer Charakter zum Vorschein kommen"

Von Oliver Maywurm
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Der frühere Bayern-Verteidiger João Cancelo, aktuell von Manchester City an den FC Barcelona verliehen, musste sich heftige Kritik an seiner Einstellung anhören.

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Der Journalist Lu Martín führte aus, dass Cancelos Zeit bei Manchester City auch deshalb vorerst endete, weil Trainer Pep Guardiola mit dem Verhalten des Portugiesen nicht einverstanden war.

"Wenn Pep etwas nicht ausstehen kann, dann sind es schlechtes Benehmen und Übergewicht. Cancelos Verhalten war nicht richtig, wenngleich er fußballerisch herausragende Qualitäten hat", sagte Martín.

Nachdem er 2019 von Juventus nach Manchester gewechselt war, spielte Cancelo bei City lange Zeit eine wichtige Rolle. In der ersten Hälfte der vergangenen Saison ließ Guardiola den Außenverteidiger aber mehrfach außen vor, was zu einem Disput zwischen Coach und Spieler führte und letztlich in Cancelos Leihe zum FC Bayern mündete.

Joao Cancelo, FC Bayern München
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João Cancelo und sein Aus in Valencia: "Nicht einmal Gott konnte ihn ertragen"

Auch beim FC Valencia, den er 2018 in Richtung Juventus verließ, sei Cancelo seine Einstellung auf die Füße gefallen, führte Lu Martín aus: "In Valencia passierte das Gleiche. Er ist nicht gegangen, weil er schlecht spielte. Er ging, weil nicht einmal Gott ihn ertragen konnte."

Cancelo hatte in der Rückrunde der vergangenen Saison 21 Pflichtspiele (ein Tor, sechs Assists) für Bayern bestritten. Danach kehrte er vorerst zu City zurück, wurde dann nach Barcelona weiter verliehen.

Dort läuft es für den 29-Jährigen bislang gut. Er ist Stammspieler, kam bisher 28-mal für Barça zum Einsatz (drei Tore, vier Assists).

"Solange er spielt, wird es bei Barça keine Probleme geben", betonte Martín. "Aber sobald er eines Tages nicht mehr spielt, wird sein wahrer Charakter zum Vorschein kommen."

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