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Fussball

DFB-Team weiter im Quoten-Tief: "Deshalb schaltet für Deutschland keiner mehr den Fernseher ein"

SID
Kein Zuschauermagnet mehr: Bundestrainer Joachim Löw steckt mit der deutschen Nationalmannschaft in der Ergebnis- und TV-Quoten-Krise.

Die deutsche Nationalmannschaft steckt weiter im Quoten-Tief. Das 3:3 (1:0) im Länderspiel gegen die Türkei in Köln lockte nur 6,77 Millionen Zuschauer vor die Fernsehschirme. Durchschnittlich kam die Live-Übertragung bei RTL auf 5,82 Millionen TV-Fans.

Das entspricht einem Marktanteil von 21,6 Prozent - der niedrigste Wert der über 14-jährigen Ära von Bundestrainer Joachim Löw. Allerdings war das Länderspiel die meistgesehene Sendung des Tages aller Sender, wie RTL auf Anfrage mitteilte.

Bereits beim jüngsten Nations-League-Gruppenspiel in Basel gegen die Schweiz (1:1) hatten im September im ZDF im Schnitt nur 6,51 Millionen Menschen (Marktanteil: 21,7 Prozent) eingeschaltet. Zum Auftakt in die EM-Saison beim Spiel gegen Spanien (1:1) in Stuttgart saßen 7,94 Millionen Anhänger vor den Bildschirmen.

Der Negativtrend bei den TV-Quoten ist eine Bestätigung für die scharfe Kritik die Ehrenspielführer Lothar Matthäus am Mittwoch nach dem Spiel geäußert hatte. "Wieder kosteten taktische Fehler von Jogi Löw bei den Einwechslungen den Sieg", sagte der 59-Jährige im Anschluss an das 3:3 gegen die Türkei: "Ich wundere mich, wenn ich sehe, dass da viele Spieler wie Nico Schulz für Deutschland auflaufen, die in ihren Vereinen auf der Bank sitzen. Genau deshalb schaltet für Deutschland keiner mehr den Fernseher ein."

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