Sturm-Keeper Jörg Siebenhandl: "Ein paar sollten sich fragen, was es bedeutet, für diesen Verein zu spielen"

Von SPOX Österreich
Jörg Siebenhandl im Sturm-Trikot
© GEPA

Für den SK Sturm neigt sich eine katastrophale Saison dem Ende zu. Die Grazer mussten 16 Saisonniederlagen hinnehmen, verloren acht ihrer neun Meistergruppen-Partien. Besonders sauer zeigte sich nun Keeper Jörg Siebenhandl.

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Nach der 2:5-Auswärtsniederlage gegen Red Bull Salzburg hatte der 30-jährige Tormann, der erst Ende Mai seinen Vertrag bis 2023 verlängerte, die Schnauze voll.

"Es ist einfach viel zu wenig, was wir auf den Platz bringen. Wir wissen, dass wir in Salzburg spielen und sind trotzdem in jeder Situation im Kopf so langsam, dass sie die Möglichkeit haben, hinten reinzuspielen. So viele Chancen wie wir zugelassen haben, das ist fahrlässig und das regt mich maßlos auf", so ein sichtlich aufgebrachter Siebenhandl bei Sky.

"Ich bin froh, dass die Saison bald vorbei ist. Es sollten sich ein paar die Frage stellen, was es heißt Profifußballer zu sein und was es bedeutet, für diesen Verein zu spielen. Was wir in der Meisterrunde abgeliefert haben, war eindeutig zu wenig. Es tut mir richtig leid für den Verein, für die Fans. Wir haben eine Riesenaufgabe in der Vorbereitung. In der nächsten Saison haben wir viel gut zu machen. Jeder muss in sich reingehen und überlegen was er besser machen muss und dann müssen wir richtig angreifen. Solche Spiele können wir nicht mehr abliefern", so die Brandrede des ÖFB-Keepers.

Auf die Frage, wie sich der ganze Verein analysieren muss, wiegelt Siebenhandl aber ab. "Das ist nicht meine Aufgabe, ich bin Spieler und muss mich selbst hinterfragen. Der Rest ist nix für mich. "

Der SK Sturm in der Meistergruppe

SpieltagErgebnis
231:2
244:0
251:5
261:2
274:0
280:2
292:0
302:3
315:2
32-:-
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