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NBA - 5 Fragen zum Aus der Golden State Warriors: Die Abteilung Attacke sinnt auf Rache

Die Golden State Warriors wollen kommende Saison wieder ganz oben angreifen.

Die Golden State Warriors haben ihr Saisonziel Playoffs verpasst. Klar ist: In Zukunft will man den eigenen Ansprüchen nicht erneut hinterherlaufen müssen. Doch wie kann sich das Team um Stephen Curry und Co. in der Offseason wieder in einen Titelanwärter transformieren? SPOX beantwortet die wichtigsten Fragen vor einem richtungsweisenden Sommer.

Was ist passiert und wie ist die Saison einzuschätzen?

Die von zahlreichen Verletzungen gebeutelte und mit 15 Siegen äußerst dürftige Vorsaison sollte in 2020/21 final zu den Akten gelegt werden, das Verpassen der Playoffs sollte ein einmaliger Ausrutscher bleiben. Doch die Abteilung Attacke der Dubs erhielt schon wenige Wochen vor dem Saisonstart einen herben Rückschlag, als sich Klay Thompson die Achillessehne riss, was sein erneutes Saisonaus besiegelte.

Ein erneutes Abschreiben der Spielzeit kam diesmal aber nicht in Frage. Stattdessen holten sich die Dubs in Kelly Oubre Jr. trotz einer daraus resultierenden enormen Luxussteuerrechnung weitere Verstärkung, mit einem fitten Stephen Curry, der 19/20 nur fünf Spiele absolviert hatte, Draymond Green, Andrew Wiggins und dem Nr.2-Pick James Wiseman visierte Golden State die Rückkehr in die Playoffs an.

Daraus wurde nichts. Die Warriors erlebten eine turbulente Saison, in der sich Curry vorne in die MVP-Diskussion ballerte und Green als DPOY-Kandidat hinten die Defense zusammenhielt. Doch neben den beiden Elder Statesmen machte sich viel Ungewissheit breit.

Golden State Warriors: "Die Saison war definitiv ein Erfolg"

Anfang April stand Golden State bei einer negativen Bilanz, bevor sich das Team mit einem 15-5-Schlussspurt doch noch ins Play-In-Turnier hievte. Im Kampf um die letzten Playoff-Tickets im Westen kassierten Curry und Co. allerdings zwei Pleiten gegen die Lakers und Grizzlies und die Postseason war gelaufen. Die eigenen Ziele wurden also klar verfehlt, keiner der Beteiligten will die Saison aber als Enttäuschung abstempeln.

"Die Saison war definitiv ein Erfolg", war Head Coach Steve Kerr um ein positives Fazit bemüht. "Wir wären natürlich liebend gerne in die Playoffs gekommen, aber wir waren in den letzten 22 Spielen ein richtig gutes Team. Das war kein Zufall. Zu sehen, wie die jungen Spieler wie Jordan Poole, Juan Toscano-Anderson oder Mychal Mulder wachsen und sich entwickeln, macht die Saison zu einem Erfolg. Denn das bringt uns für nächstes Jahr in eine gute Position."

Auf die Warriors wartet nun eine richtungsweisende Offseason. Mit Curry, Green und der Rückkehr von Thompson haben die Dubs das Grundgerüst eines sicheren Playoff-Anwärters. Doch abseits dieses Grundgerüsts muss Golden State im Sommer einige entscheidende Fragen beantworten.

NBA: Das Play-In-Turnier der Western Conference im Überblick

DatumHeimAuswärtsErgebnis
20. Mai(9) Memphis Grizzlies(10) San Antonio Spurs100:96
20. Mai(7) Los Angeles Lakers(8) Golden State Warriors103:100
22. Mai(8) Golden State Warriors(9) Memphis Grizzlies112:117 OT
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