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NHL

Draisaitl sorgt für Partystimmung

Von SPOX
Leon Draisaitl kam am Ende auf drei Scorerpunkte
© getty

Leon Draisaitl macht gegen die Anaheim Ducks ordentlich Dampf und glänzt mit einem Tor und zwei Assists. Die Penguins schaffen ein Comeback, obwohl es zwischenzeitlich ziemlich düster aussieht.

Anaheim Ducks (5-7-0, 14 Pts) - Edmonton Oilers (6-10-0, 12 Pts) 3:4 OT BOXSCORE

Ein Tor, zwei Assists - das ist NHL-Eishockey! Leon Draisaitl liefert eine Gala gegen die Ducks und spielt sich immer mehr in die Herzen der Oilers-Fans - drei so wichtigen Scorerpunkten sei dank.

Doch der Reihe nach: Die Ducks waren Mitte des letzten Drittels schon auf dem besten Wege, einen hart umkämpften Heimsieg gegen die Oilers einzufahren und hätten gleichzeitig ein schönes Spiel von Draisaitl zunichte gemacht, der bis dato auf ein Tor im Powerplay und eine schöne Vorlage gekommen war. Damit hatte er sein Team überhaupt noch im Spiel gehalten, das nun mit 2:3 im Rückstand lag.

Dann kam der Auftritt Ryan Nugent-Hopkins, wieder mit freundlicher Unterstützung vom deutschen Center. Draisaitl setzte nach einem wilden Gestocher hinter dem Tor von Anaheim-Goalie Frederik Andersen geschickt nach und brachte den Puck direkt vor den Kasten, wo Nugent-Hopkins völlig frei stand - ein kurzer Schuss und die Oilers waren tatsächlich zum dritten Remis in diesem Spiel gekommen.

Overtime war angesagt und Teddy Purcell wurde zum Held des Abends. Ein schneller Lauf über rechts, fix den Goalie gekreuzt und den Puck ins linke Eck gechippt - das Honda Center im Schockzustand und ein glücklicher Leon Draisaitl, der nun mit 10 Scorerpunkten (4 Tore, 6 Assists) in sechs Spielen mehr Punkte verbucht hat als in der gesamten letzte Saison (9).

"Ich habe wirklich tolle Jungs neben mir, das macht es für mich ziemlich einfach. So können wir wirklich jeden schlagen. Mein Selbstbewusstsein wächst mit jedem Spiel", meinte Draisaitl, der 18:46 Minuten Eiszeit erhielt, einen Torschuss abgab und eine Plus-Minus-Bilanz von +3 aufwies.

Pittsburgh Penguins (10-5-0, 20 Pts) - Monreal Canadiens (13-2-2, 28 Pts) 4:3 SO BOXSCORE

Es ist offensichtlich, dass der hochkarätige Kader der Penguins in den ersten 15 Spielen nicht gerade das beste Hockey aufs Eis gelegt hat. Vielleicht braucht es einfach das richtige Schlüsselspiel, in dem das Team seine Qualität unter beweis stellen kann. Zumindest die Offense der Penguins erlebte einen solchen Abend.

Sidney Crosby, der in der regulären Spielzeit noch auf zwei Assists kam, und David Perron waren im Shootout gegen die Habs erfolgreich und besorgten den ersten Sieg seit Januar 2014, den Pittsburgh noch nach einem Rückstand im dritten Durchgang erzwingen konnte.

Dabei hätte es gar nicht so weit kommen müssen. Denn gerade der zweite Abschnitt lief nicht gerade ideal: "Ich bin wirklich froh über den Sieg, aber unser zweites Drittel war einfach schlecht. Das muss man im Nachhinein auch hervorheben. So kann man einfach nicht spielen", zeigte sich Penguins-Coach Mike Johnston wenig begeistert.

Was er damit meinte? Zwei Gegentreffer, der plötzliche Rückstand nach einer 2:1-Führung und ein trauriges Schussverhältnis von 1:13. Doch der Coach wollte sich nicht nur als Schwarzmaler betätigen: "Auch Comebacks sind sehr wichtig in der Saison - besonders gegen Top-Teams."

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