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NFL Recap: Philadelphia Eagles vs. Minnesota Vikings 24:7 - Gala von Hurts und Slay - Philly nimmt Vikings Wind aus den Segeln

Jalen Hurts hatte 3 Total Touchdowns im Spiel gegen die Vikings.

Die Philadelphia Eagles haben das zweite Monday Night Game in Woche 2 souverän 24:7 gegen die Minnesota Vikings gewonnen, deren Offense nahezu komplett kalt gestellt wurde. Quarterback Jalen Hurts überragte, sein Gegenüber Kirk Cousins setzte seine Probleme in der Problem fort.

Eagles vs. Vikings: Auf einen Blick

  • Jalen Hurts dominierte die erste Hälfte mit einer äußerst effizienten Vorstellung, die sein Team früh auf die Siegerstraße brachte. Er brachte es auf 3 Total Touchdowns und übertraf damit auch statistisch die Erwartungen.

  • Defensiv dominierte die Eagles-Secondary und nahm damit vor allem Justin Jefferson weitestgehend auf dem Spiel. Cornerback Darius Slay überragte mit 2 Interceptons.

  • Kirk Cousins verlor einmal mehr in der Primetime und half dabei kräftig mit. Ihm passierten 3 Turnovers im Spiel.

Philadelphia Eagles - Minnesota Vikings: Die Analyse

Schon früh im Spiel zeigte sich, dass die Eagles einen klaren Plan hatten und die Vikings kaum Antworten dafür fanden. Entsprechend endete der erste Drive mit einem 3-Yard-Touchdown-Lauf von Quarterback Jalen Hurts, der den Ball auch von Beginn an gut verteilte.

Anschließend gelang es den Vikings einmal, den Angriff der Eagles durch einen 3rd-Down-Sack von Danielle Hunter zu stoppen. Offensiv jedoch ging für die Vikings herzlich wenig, sodass die Eagles zügig wieder in Ballbesitz waren und auf 14:0 erhöhten. Hurts fand Quez Watkins auf einer simplen Go-Route für einen 53-Yard-Touchdown. Der Schlüssel hier war, dass sich Safety Camryn Bynum, der eigentlich dem zuständigen Cornerback helfen sollte, auf eine Out-Route von Dallas Goedert konzentrierte und damit die Mitte völlig offen ließ.

Die Vikings witterten danach kurz Morgenluft und verkürzten durch einen Touchdown von Irv Smith, doch die Eagles antworteten umgehend. Dieses Mal scrambelte Hurts letztlich zu einem 26-Yard-Rushing-Touchdown. Und noch kurz vor der Pause stellte Kicker Jake Elliott auf 24:7.

Nach der Pause häuften sich dann die Fehler auf beiden Seiten. Die Vikings arbeiteten sich bis in die Red Zone vor, doch dann fing Darius Slay in Bewachung von Justin Jefferson einen Pass von Kirk Cousins ab, Dass darauf keine weiteren Punkte der Hausherren folgten, lag daran, dass Veteran Patrick Peterson einen Field-Goal-Versuch blockte. Cousins gab den Ball jedoch erneut her, dieses Mal mit einer Interception von Avonte Maddox.

In der Folge marschierten die Vikings nochmal in die Red Zone, wo Cousins letztlich unter Druck nach Blitz Jefferson in der Endzone suchte. Doch erneut war Slay zur Stelle und fing seinen zweiten Pick in der Endzone.

Philadelphia Eagles (2-0) - Minnesota Vikings (1-1)

Ergebnis: 24:7 (7:0, 17:7, 0:0, 0:0) BOXSCORE

Eagles vs. Vikings - die wichtigsten Statistiken

  • Hurts eröffnete das Spiel 12/12 für 157 Yards und einen Touchdown. Erst der 13. Pass im Spiel war incomplete - und das war wohl sein bester Pass bis dahin, den Goedert fallen ließ.
  • Hurts' 26-Yard-Touchdown-Run hatte laut Next Gen Stats nur 10 Expected Rush Yards, was 16 Rush Yards Over Expected ergab. Die Wahrscheinlichkeit, dass daraus ein Touchdown wurde, lag bei weniger als einem Prozent.
  • Die Eagles-Secondary dominierte dieses Spiel über weite Strecken. Unterstrichen wird dies nicht nur durch die 3 Interceptions, sondern auch durch beeindruckende 10 Passes defensed.
  • Wie gut war Jalen Hurts (26/31, 333 YDS, TD, INT; 57 RUSH YDS, 2 TD)? Nun, er sorgte für 3 Touchdowns. Insgesamt sorgte er für 0,17 EPA/Play durch die Luft und 0,39 EPA/Play auf dem Boden. Mehr noch: seine Completion Percentage over Expected (CPOE) lag bei 15.

Der Star des Spiels: Darius Slay (Cornerback, Eagles)

Slay unterstrich einmal mehr, dass er ein Top-Cornerback in dieser Liga ist. Er war zwar nicht der einzige Gegenspieler von Jefferson im Spiel, doch er war immer nah dran, wenn es wichtig wurde. Genau genommen gab nur eine einzige Reception an Jefferson ab, der damit über weite Strecken abgemeldet war, was im Umkehrschluss die komplette Offense der Vikings lahmlegte. Die zwei Interceptions waren die Kirsche auf der Torte. Allerdings musste Slay am Ende offenbar verletzt raus. Was genau ihn plagte, ist unklar.

Der Flop des Spiels: Kirk Cousins (Quarterback, Vikings)

Cousins in Primetime - diese Kombo bleibt ein Trauerspiel für den QB der Vikings. In Monday Night Games ist er nun 2-10 - die schlechteste Bilanz überhaupt in Monday Night Game mit mindestens 10 Starts. Erneut war er nicht zur Stelle, wenn die Lichter angehen. Er hatte zwar darunter zu leiden, dass die gegnerische Defense seinen Receivern kaum Platz ließ. Doch machte er eben auch zu viele Fehler. Zwei der drei Interceptions gehen etwa auf seine Kappe. Insgesamt zu wenig, um sein Team gegen einen starken Gegner im Spiel zu halten.

Analyse: Eagles vs. Vikings - die Taktiktafel

  • Die Vikings spielten defensiv durchweg Zone Coverage. Stets mit zwei tiefen Safetys, doch darüber hinaus häufig sogar mit Cover-4-Shells, um Shot-Plays auf die schnellen Receiver zu unterbinden.

  • Die Eagles zeigten sich davon jedoch nicht beeindruckt und attackierten diese Coverages mit tiefen In-Breaking Routes und Flood-Concepts. Und sie liefen naturgemäß gegen die leichten Boxes der Vikings.

  • Merkwürdig war derweil, dass die Vikings scheinbar keinerlei Anpassungen vornahmen während des Spiels. Die Eagles fanden Lücken in den Shells und nutzten sie permanent aus, es gab jedoch keine Umstellungen, sodass die Eagles im Grunde im gesamten Spiel Plan A durchziehen konnten.
  • Der Schlüssel zum Spiel für die Eagles war es defensiv derweil, Justin Jefferson zu stoppen. Und das gelang mit Cornerback Darius Slay, der häufig auf den Star-Receiver angesetzt war und das teils sogar ohne Safety-Hilfe tat. Jefferson hatte mit Slay in seiner Nähe nur 5 Targets und eine Reception.

  • Der Erfolg der Eagles ist schon deshalb bemerkenswert, weil sie gar nicht so souverän angefangen haben. In der ersten Hälfte kassierten sie drei Strafen für "Ineligible Receiver down field", was hauptsächlich auf die Kappe von Hurts ging, der bei RPOs den Ball vor dem Pass zu lange gehalten hat.

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