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NFL

Green Bay Packers: Aaron Rodgers sorgt mit emotionalem Instagram-Post für Verwirrung

Von Marcus Blumberg
Aaron Rodgers sorgte mit einem Insta-Post für Aufsehen.

Aaron Rodgers hat mit einem emotionalen Instagram-Post am Montagabend für Verwirrung gesorgt. Was das für seine Zukunft als Quarterback der Green Bay Packers bedeutet, ist unklar.

Rodgers postete diverse Bilder aus der abgelaufenen Saison mit seinen engsten Vertrauten und Mitspielern und bedankte sich bei "einigen der unwahrscheinlich besonderen Leute in meinem Leben mit ein paar Bildern des vergangenen schönen Jahres".

Konkret bedankte er sich bei seiner Ex-Freundin, der Schauspielerin Shailene Woodley, anschließend unter anderem bei seinem Head Coach Matt LaFleur, Offensive Coordinator Nathaniel Hackett (jetzt Head Coach der Denver Broncos) und seinem Backup Jordan Love.

Zudem erwähnte er namentlich Mitspieler wie Wide Receiver Randall Cobb und Offensive Tackle David Bakhtiari. Besonderes Aufsehen erregte dann der Absatz, in dem er seine "früheren und aktuellen Mitspieler" ansprach, die für ihn die Sahne auf dem "schönen Kuchen" sind, "den wir unseren Job, Football nennen". "Die Freundschaften, die wir haben, werden über unsere gemeinsame Zeit in diesem Spiel hinausgehen und ich bin dankbar für die Rollen, die jeder von euch dabei gespielt hat, mein Leben so viel besser zu machen. Ich liebe euch und werde die Erinnerungen, die wir geschaffen haben, in Ehren halten."

Rodgers beendete seine Nachricht mit: "An alle anderen: Verbreitet Liebe und Dankbarkeit, ihr wunderschönen Leute. Und lest hin und wieder mal ein Buch, wenn ihr schon dabei seid. Liebe und Frieden."

Auffällig ist, dass Rodgers auf vielen der Bilder inmitten seiner Wide Receiver Cobb und Davante Adams zu sehen ist, jedoch nicht im letzten Bild des Posts. Dort ist eine Lücke zwischen den beiden.

Aaron Rodgers: Weiterhin keine Entscheidung gefallen

Was die Konsequenz aus alledem ist, ist noch unklar. Jedoch erklärte Rodgers, der vor kurzem bereits zugegeben hat, dass seine Zukunft offen und viele Szenarien denkbar seien - ein Weitermachen in Green Bay, ein Wechsel oder gar das Karriereende standen zur Diskussion. Zudem sagte er dem früheren Punter Pat McAfee, dass er darüber nachdenke, eine Zukunftsentscheidung in dessen Talkshow zu verkünden. Dort ist er regelmäßig als Gast zugeschaltet.

Und tatsächlich trat Rodgers dann auch in McAfees Show auf. Jedoch stellte er gleich zu Beginn seiner Schalte klar, dass es weiterhin keine Entscheidung zu seiner Zukunft gebe. Stattdessen berichtete er von einer erholsamen zwölftägigen Kur, die er gerade beendet habe und danach dann so große Dankbarkeit verspürte, dass er diesen Post abgesetzt habe.

Medienberichten rund um den Super Bowl zufolge seien die Packers bereit, alles dafür zu tun, Rodgers zufrieden zu stellen. Ian Rapoport (NFL Network) berichtete, dass man bereit sei, Rodgers per Vertragsverlängerung zum höchstbezahlten Spieler der Liga zu machen. Adam Schefter (ESPN) wiederum vermeldete, dass Green Bay gewillt sei, so viel Cap Space wie möglich zu kreieren, um das bestmögliche Team für Rodgers für die kommende Saison zur Verfügung zu stellen.

Ein erster Schritt dahin dürfte die Rückkehr von Tom Clements sein, der künftig wieder als Quarterbacks Coach der Packers arbeiten wird. Clements war bereits Rodgers' QB Coach von 2006 bis 2011 und danach noch ein paar Jahre Offensive Coordinator der Packers und gilt als Vertrauter des Quarterbacks.

Aaron Rodgers: War es wirklich der "Last Dance"?

Rodgers, der in der vergangenen Saison seinen vierten MVP Award erhalten hat, kündigte bereits nach dem Playoff-Aus gegen die San Francisco 49ers im Divisional Game (10:13) an, eine Entscheidung über seine Zukunft zeitnah zu treffen und in jedem Fall bevor die Franchise-Tag-Deadline (8. März) ansteht. Diese ist vor allem für seinen Lieblings-Receiver Davante Adams relevant, da dessen Vertrag ausläuft und es weithin klar ist, dass er ohne Rodgers wohl auch gerne Green Bay verlassen würde.

Beide hatten nach einer für Rodgers turbulenten Offseason 2021 ein Bild der Basketballstars Michael Jordan und Scottie Pippen auf Instagram mit der Bildunterschrift "Last Dance" in Anlehnung an die Jordan-Doku gepostet. Nun könnte sich die damalige Message des letzten gemeinsamen Jahres bewahrheiten.

Sollte Rodgers die Packers tatsächlich verlassen - sei es via Trade oder Rücktritt - wäre der 2020er Erstrundenpick Jordan Love der einzige interne Kandidat auf die Nachfolge. Gleichzeitig stünde wohl ein größerer Umbruch an, denn adäquater Ersatz wäre für Rodgers nur schwer zu finden.

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