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NFL

Top 35: Das sind die besten Free Agents auf dem Markt

SPOX zeigt euch die besten Spieler, deren Vertrag jetzt ausläuft.
© getty

Während es für die Bengals und die Rams jetzt in die Vorbereitung auf den Super Bowl geht, ist bei den 30 anderen Teams längst die heiße Planungsphase für die Offseason angelaufen. Dabei steht die Free Agency naturgemäß als erstes im Fokus - SPOX gibt euch den ersten Überblick mit der ersten Top 35 von Redakteur Adrian Franke.

Einmal mehr sieht die Wide-Receiver-Gruppe dabei besonders spannend aus, wenngleich - und das gilt bei allen Positionen - Teams mit ihren eigenen angehenden Free Agents natürlich noch verlängern können, sodass diese Top-50 mutmaßlich bis zum Start des neuen Liga-Jahres am 16. März bereits gerupft werden wird.

Und gerade bei den Receivern kommen wir gerade aus einer Free Agency im Vorjahr, bei der ebenfalls die Receiver auf dem Markt hoch im Kurs standen. Nach der Saison muss man konstatieren, dass aus der hochgelobten Gruppe Spieler wie A.J. Green, Jamal Agnew, Kendrick Bourne und vielleicht noch Emmanuel Sanders die besten Verpflichtungen waren.

Aber auch dieses Jahr würde ich argumentieren, dass die Receiver-Gruppe mit am meisten Spieler mitbringt, die einen echten Impact bei ihrem neuen Team haben können. Ähnlich stark wirkt auf dem Papier nur die Safety-Gruppe in der anstehenden Free Agency, während auf der anderen Seite vor allem die Offensive Line nur wenig bietet.

NFL Free Agency: Die Top 35 im Überblick

Selbstredend sind derartige Rankings immer mit einer gewissen Vorsicht und irgendwo eher als generelle Einschätzung des Big Pictures zu verstehen; so ist das meist, wenn verschiedene Positionen gemeinsam auf einer Liste landen.

Und so könnte man auch mehrere Namen hier austauschen und durch Alternativen ersetzen.

Casey Hayward, Joe Haden und Patrick Peterson etwa bei den Cornerbacks, oder Emmanuel Ogbah, Jerry Hughes und Melvin Ingram bei den Edge-Rushern. Mit Dalton Schultz, Rob Gronkowski, C.J. Uzomah und David Njoku gibt es auch einige Tight-End-Optionen, während Laken Tomlinson und Andrew Norwell Guard- und Trent Brown eine Tackle-Option aus der zweiten Reihe bieten.

35. Darious Williams, CB, Los Angeles Rams

Williams ist ein wenig klein für einen Outside Corner, und manchmal wurde ihm das in dieser Saison auch zum Verhängnis. Der einstige Undrafted Free Agent, der letztes Jahr den First-Round-Tender von den Rams erhalten hatte, punktet dafür mit seiner Agilität und Explosivität, er ist ideal aufgehoben in der flexiblen Zone Coverage der Rams. Falls Los Angeles ihn nicht halten kann, wäre er als Nummer-2-Corner für manche Defense eine Verstärkung.

34. D.J. Chark, WR, Jacksonville Jaguars

Seine Größe und sein Speed machen Chark alleine zu einem spannenden X-Receiver-Kandidaten, und 2019 hatte er seinen Breakout mit über 1.000 Yards und acht Touchdowns auch bereits angedeutet. 2020 war dann mehr die Kategorie "solide", gefolgt von einer 2021er Saison, die aus Charks Sicht vor allem durch eine Knöchelverletzung geprägt wurde. Chark kam deshalb in nur vier Spielen zum Einsatz. An sich würde ich denken, dass die Jaguars ihren einstigen Zweitrunden-Pick preislich halbwegs überschaubar halten können, und es ist nicht so, als hätte Jacksonville ein Überangebot an offensiven Playmakern. Auf dem Markt könnte er als Nummer-2-Outside-Option für mehrere Teams interessant sein.

33. Akiem Hicks, DT, Chicago Bears

Eine Leistenverletzung machte Hicks während dieser Saison zu schaffen, sodass der 32-Jährige nach einer ebenfalls bereits verletzungsgeplagten 2019er Saison mit einigen Fragezeichen auf den Markt kommt. 2020, als er zuletzt über 800 Saps spielte, hatte er über 50 Quarterback-Pressures. Hicks ist ein guter Allrounder mit Power, der in seinen besten Jahren ein gegnerisches Run Game vor erhebliche Probleme stellte. Kann als Kurzzeit-Lösung einer Defense noch immer helfen.

32. Dante Fowler, Edge, Atlanta Falcons

Infolge seiner Vertragsumstrukturierung wurde Fowlers eigentlich finales Vertragsjahr 2022 zum Void Year, der einstige Nummer-3-Overall-Pick der Jaguars kommt somit einmal mehr auf den Markt. War über zwei Jahre bei den Falcons ein solider Pass-Rusher mit jeweils 30 Quarterback-Pressures in beiden Jahren, 2021 war er dabei noch effizienter. Weiterhin inkonstant in Run-Defense. Fowler an diesem Punkt seiner Karriere ist vermutlich am ehesten ein Rotations-Edge-Verteidiger und Pass-Rush-Spezialist.

31. Randy Gregory, Edge, Dallas Cowboys

Wenige Spieler habe ich mehr hin- und hergeschoben. Phasenweise dominant in dieser Cowboys-Saison, dann tauchte er zwischendurch wieder komplett ab, nachdem er 2020 bereits vereinzelt spektakuläre Spiele hatte. Das aber war auch die erste wirklich dominante Phase seiner bislang fünfjährigen NFL-Karriere, und natürlich schwingen bei Gregory die Fragen abseits des Platzes mit. Wird auch bereits 30 im Laufe der kommenden Saison.

30. Zach Ertz, TE, Arizona Cardinals

Wurde nach seinem Trade nach Arizona nach Woche 6 der Mittelpunkt des Passspiels über die Mitte des Feldes der Cardinals. 83 (!) Targets und 59 Catches sammelte er in zwölf Spielen für Arizona, produzierte dabei 31 First Downs. 48 Bälle fing Ertz laut PFF jenseits der Line of Scrimmage, davon waren 38 in der Mitte des Feldes. Er ist kein dynamischer Spieler, er ist kein Blocker und er wird im Laufe der kommenden Saison 32, andernfalls wäre er noch höher in dieser Liste. Aber er öffnet die Mitte des Feldes für eine Passing-Offense, und das hat in der heutigen NFL einen hohen Wert.

29. JuJu Smith-Schuster, WR, Pittsburgh Steelers

Verpasste weite Teile der Saison verletzungsbedingt, ehe er überraschend zum Wildcard-Spiel der Steelers früher als gedacht zurückkehrte. Juju war bereits im Vorjahr Free Agent, entschied sich aber trotz alternativer Optionen für die einjährige Rückkehr zu den Steelers. Gibt es jetzt dann die Trennung? Ich denke, an diesem Punkt wissen wir relativ gut, was für ein Receiver der 25-Jährige ist: Ein Big-Slot-Receiver, der am besten in dieser Komplementär-Rolle Underneath funktioniert. In Pittsburgh ging die prozentuale Anzahl seiner Snaps im Slot von 2017 bis 2020 Jahr für Jahr kontinuierlich hoch, 2020 verbrachte er 85 Prozent seiner Snaps im Slot.

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