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NFL

NFL Week 12 Recaps: Highlights, Ergebnisse und alle Infos zu Woche 12

Von SPOX
Die Green Bay Packers haben die Los Angeles Rams vor heimischer Kulisse souverän besiegt.
© getty

New England Patriots (8-4) - Tennessee Titans (8-4)

Ergebnis: 36:13 (7:0, 9:13, 10:0, 10:0) BOXSCORE

  • Derrick Henry, Julio Jones, A.J. Brown - die Verletzungen bei den Titans machen sich mittlerweile doch deutlich bemerkbar. Gegen die Patriots starteten Nick Westbrook-Ikhine und Cody Hollister als Receiver für Tennessee, dementsprechend harmlos war das Pass-Game der Gäste in Foxborough. Nach seinem üblen Auftritt in der Vorwoche kam Ryan Tannehill bei 21 Pässen auf nur elf Completions für 93 Yards.
  • Im Laufspiel konnten die Titans derweil überraschend häufig für Big Plays sorgen. Dontrell Hilliard erzielte im zweiten Viertel einen Touchdown über 68 Yards und hielt das Spiel so noch eng. Sowohl Hilliard als auch D'Onta Foreman verloren allerdings den Ball per Fumble, zudem verschoss Kicker Randy Bullock ein Field Goal und einen Extrapunkt. Es waren zu viele Fehler, um in der zweiten Halbzeit mit den Patriots Schritt halten zu können.
  • Bei New England machte Mac Jones sein nächstes gutes Spiel. Der Rookie knackte bei 32 Passveruschen die Marke von 300 Passing Yards, zudem warf er zwei Touchdowns, beide auf Receiver Kendrick Bourne. Jones hatte bei einem möglichen Pick Six allerdings auch großes Glück. Die meisten Punkte für die Gäste erzielte Kicker Nick Folk. Er verwandelte fünf seiner sechs Field Goals und traf alle drei Extrapunkt-Versuche.
  • J.C. Jackson bleibt derweil eine laufende Turnover-Maschine. Gegen die Titans fing er die siebte Interception der laufenden Saison. Über die letzten vier Saisons kommt Jackson auf 24 Interceptions - kein anderer Spieler in der NFL hat über diesen Zeitraum ähnlich viele Picks wie der Patriots-Cornerback.

Cincinnati Bengals (7-4) - Pittsburgh Steelers (5-5-1)

Ergebnis: 41:10 (10:3, 21:0, 3:0, 7:7) BOXSCORE

  • Demontage in Cincinnati! Es sollte ein spannendes Duell in der AFC North werden, die Bengals waren ihren Gästen allerdings von der ersten Minute an deutlich überlegen. Die Steelers fanden keinerlei Antwort auf Cincinnati, nach einem Pick Six von Ben Roethlisberger führten die Gastgeber noch vor der Pause mit 31:3.
  • Vor allem im Run-Game dominierten die Bengals. Joe Mixon erhielt 28 Carries und kam dabei auf 165 Rushing Yards und zwei Touchdowns - sein wahrscheinlich bestes Spiel der laufenden Saison. Im Passspiel überzeugte vor allem Tee Higgins, der auf sechs Catches für 114 Yards und einen Touchdown kam.
  • Roethlisberger zeigte derweil erneut, wie sehr der Zahn der Zeit mittlerweile doch an ihm nagt. Der Quarterback der Steelers verfehlte zahlreiche Würfe und sah nicht wirklich wie ein Profisportler aus. Big Ben warf zudem zwei Interceptions, darunter auch der üble Pick Six direkt vor der Pause.
  • Auch die einst so gefeierte Defense der Gäste erwischte allerdings keinen guten Tag - trotz einer Interception gegen Burrow. Pittsburgh ließ die zweite Woche in Folge 41 Punkte zu und droht im Playoff-Rennen in der AFC den Anschluss zu verlieren.

Jacksonville Jaguars (2-9) - Atlanta Falcons (5-6)

Ergebnis: 14:21 (0:7, 3:7, 8:7, 3:0) BOXSCORE

  • Wie wichtig ist Cordarelle Patterson für die Offense der Falcons? Im ersten Spiel nach seiner Verletzungspause bewies er: Sehr wichtig. Patterson hat sich unter Arthur Smith zu einer echten Matchup-Waffe entwickelt, gegen die Jaguars überzeugte er vor allem als Runner. Patterson kam bei 16 Runs auf 108 Yards und zwei Touchdowns. Mit einem Lauf über 27 Yards sorgte er für den längsten Run in der laufenden Saison Atlantas.
  • Nach der üblen Vorstellung gegen die Patriots meldete sich die Offense der Falcons also wieder ein wenig zurück. Matt Ryan spielte allerdings definitiv kein perfektes Spiel. Der Quarterback der Falcons verfehlte mehrfach offene Mitspieler und warf obendrein eine Interception in die Arme von Tyson Campbell.
  • Die Offense der Jaguars fand derweil einmal mehr lange überhaupt nicht ins Spiel. James Robinson leistete sich den ersten Fumble seiner Karriere, zudem warf Trevor Lawrence einen unschönen Pick. Im zweiten Viertel marschierten die Jaguars sogar über 70 Yards an die gegnerische Drei-Yard-Linie, bei Fourth-and-Goal ließ Urban Meyer jedoch das Field Goal zum 3:14 schießen.
  • Lawrence tut sich innerhalb der Offense der Jaguars weiterhin schwer. Der Nummer-eins-Pick kam bei 42 Pässen auf 23 Completions für 228 Yards. Jacksonville fehlen allerdings auch die Playmaker in der Offense. Mit vier Catches für 53 Yards war Laquon Treadwell bester Receiver für die Gastgeber.

Denver Broncos (6-5) - Los Angeles Chargers (6-4)

Ergebnis: 28:13 (7:0, 7:7, 0:0, 14:6) BOXSCORE

  • Die Broncos haben den letzten Strohhalm in dieser Saison in der AFC West ergriffen und einen überzeugenden Heimsieg über die Chargers hingelegt.

  • Nachdem die Partie lange offen war, zogen die Hausherren mit einem bärenstarken Schlussviertel innerhalb von knapp zwei Minuten davon. Zunächst Rookie-Cornerback Patrick Surtain eine Interception gegen Justin Herbert und bereitete damit den Touchdown-Pass von Teddy Bridgewater zu Eric Saubert vor. Wenig später trug Surtain dann eine weitere Interception über 70 Yards zu einem weiteren Touchdown.Danach stand es plötzlich 28:7 Denver.

  • Es war der erste Pick-Six für Patrick Surtain II in Denver. Sein Vater, Patrick Surtain, hatte wiederum seinen letzten Karriere-Touchdown in Diensten der Dolphins eben in Denver gegen die Broncos.

  • Bei den Broncos musste Bridgewater vor der Pause länger behandelt und von Drew Lock vertreten werden. Der letztjährige Starter nutzt seine Einsatzzeit aber nicht für Eigenwerbung und warf stattdessen eine Interception, die letztlich den ersten Chargers-Touchdown von Ekeler (12-Yard-Catch) begünstigte.

  • Durch diesen Erfolg haben die Broncos nun zum 14. Mal in den vergangenen 19 Duellen gegen die Chargers gewonnen.

San Francisco 49ers (6-5) - Minnesota Vikings (5-6)

Ergebnis: 34:26 (7:7, 7:7, 20:12, 0:0) BOXSCORE

  • Die Niners haben ihren dritten Sieg in Serie eingefahren und damit erstmals Woche 3 wieder eine positive Bilanz vorzuweisen.

  • Die Vikings erwischten dabei den besseren Start und gingen nach einer Interception von Jimmy Garoppolo früh in Führung - Kirk Cousins fand Adam Thielen in den ersten zwei Vierteln jeweils für Touchdowns. Die Niners jedoch glichen noch vor der Pause durch einen Touchdown-Pass von Garoppolo zu Jauan Jennings aus.

  • In der zweiten Hälfte ging es im offenen Schlagabtausch weiter. Wide Receiver Deebo Samuel, der bereits im ersten Viertel einen Touchdown-Run verbuchte, brachte sein Team mit einem weiteren TD-Run in Führung. Und nach einer Interception von Cousins erhöhte Elijah Mitchell die Führung mit einem weiteren Score.

  • Deebo Samuel ist nun der dritte Spielerin der Geschichte der NFL, der in einer Saison 1000 Receiving Yards, 5 Touchdown-Receptions und 5 Rushing Touchdowns erzielt hat. Seine Vorgänger waren Marshall Faulk (1999) und Roger Craig (1985).

  • Die Vikings kamen jedoch nochmal furios zurück - zunächst erzielte Alexander Mattison einen Touchdown-Lauf und nach einem Field Goal der Hausherren trug Kene Nwangwu den folgenden Kick-Off über 99 Yards in die Endzone.

  • Viel mehr gelang den Gästen jedoch nicht, denn zunächst verlor Dalvin Cook einen Fumble, anschließend wurden die Vikings kurz vor der Goal Line gestoppt.

  • Die Niners ließen jedoch in den Schlussminuten die Tür offen, weil Robbie Gould zwei Minuten vor Schluss einen 42-Yard-Field-Goal-Versuch vergab. Letztlich wurden die Vikings dann aber on Downs gestoppt.

  • Bei seinem Fumble im dritten Viertel verletzte sich Cook an der Schulter und verließ das Spiel vorzeitig. Es handelte sich bei ihm um eine ausgekugelte Schulter. Zuvor musste auch Samuel aufseiten der Niners mit einer Leistenverletzung raus. Bei beiden stehen Anfang der Woche MRT an.

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