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NFL

NFL - Nach Draft und Free Agency: Diese Baustellen der Teams bestehen immer noch

Ben Roethlisberger muss sich um seine Offensive Line sorgen.

Die Wide Receiver der Tennessee Titans neben A.J. Brown

Die wichtigsten Neuzugänge: Josh Reynolds, Dez Fitzpatrick, Racey McRath, Marcus Johnson, Fred Brown

Insgesamt machte die Offense der Titans einen guten Eindruck und legt sehr viel vom Play-Action-Spiel, in dem Quarterback Ryan Tannehill aufblüht.

Im Vorfeld der neuen Saison stellt sich jedoch die Frage, zu wem er künftig eigentlich werfen soll. Klar ist, dass A.J. Brown die beste Anspielstation bleibt. Doch gingen mit Corey Davis, Adam Humphries und Tight End Jonnu Smith - neben Offensive Coordinator Arthur Smith - drei der Top-5-Passempfänger des Vorjahres von Bord. Und es sieht nicht so aus, dass jene adäquat ersetzt wurden.

Josh Reynolds könnte sich als Glücksgriff erweisen, nachdem er seine beste Saison bislang im Vorjahr bei den Rams hatte und auch in Tennessee im Slot spielen dürfte. Jedoch dürfte er seine ideale Rolle als Nummer 3 oder 4 in einer Offense haben. Aktuell jedoch sieht er wie die Nummer 2 aus, da hinter Brown wenig offensichtliches Potenzial vorhanden scheint.

Freilich könnte ein Trade bis zum Saisonstart - wie zum Beispiel für Julio Jones - die Situation deutlich verbessern. Aber wie realistisch ist das? Und wie teuer?

Stand jetzt müssen die Titans hoffen, dass sich unter den zahlreichen Ergänzungsspielern, die sich im Kader befinden, ein paar Glücksgriffe herauskristallisieren. Einer davon könnte Viertrundenpick Dez Fitzpatrick sein. Doch vor dem Training Camp ist es schwierig, hier eine Hierarchie zu erahnen.

Die Offensive Line der New York Giants

Die wichtigsten Neuzugänge: Center Jonotthan Harrison, Guard Zach Fulton, O-Liner Jackson Barton.

Die Offensive Line der Giants gehörte 2020 zu den schlechtesten der Liga, wobei speziell die Pass Protection das größte Problem darstellte. Sie ließ 50 Sacks und eine Adjusted Sack Rate von 7,9 Prozent zu (Platz 27 der Liga).

Infolgedessen gaben die G-Men ihren womöglich besten O-Liner, Guard Kevin Zeitler, an die Ravens ab. In puncto Neuzugängen hielten sie sich anschließend zurück, bekommen aber Offensive Tackle Nate Solder zurück, der auf die Vorsaison aufgrund von Covid-Bedenken verzichtete. Wie genau er nun ins große Ganze passt, wird sich zeigen. Die Vermutung ist jedoch, dass er Right Tackle spielen wird. Diese Rolle bekleidete im Vorjahr der geborene Backup Cameron Fleming, der letztjährige Rookie Matt Peart, der bei wenigen Einsätzen einen guten Eindruck hinterließ, ist aber auch ein Kandidat.

Die von Zeitler gerissene Lücke soll derweil Will Hernandez im Verbund mit Shane Lemieux schließen. Unter dem Strich wurde die Qualität auf dieser Baustelle nicht verbessert.

Dass auch Quarterback Daniel Jones eher zum Problem als zur Lösung beiträgt mit seiner Tendenz, den Ball zu lange zu halten, ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Aber die Idee ist aktuell eher, um ihn herum zu verbessern, damit er selbst auf dem Platz einen Schritt nach vorn machen kann. Und abgesehen davon, dass das Receiving Corps namhaft verstärkt wurde, scheint mit der O-Line an der falschen Stelle gespart worden zu sein.

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