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NBA

"Sind Roboter überhaupt erlaubt?"

Kawhi Leonard ist in manchen Augen ein Roboter

Auch Thank God it's Friday ist im Playoff-Modus. Den Memphis Grizzlies wird ein Roboter zum Verhängnis, Michael Jordan sorgt für übertriebene Emotionen und die abenteuerliche Sommer-Reise von Kevin Durant wird endlich beleuchtet. Außerdem: Leg dich nicht mit Patrick Beverley an!

Roboter der Woche

Als Rookie hat man es in der NBA schon nicht leicht, gleiches gilt für neue Head Coaches. Das musste David Fizdale diese Woche gleich zwei Mal schmerzlich erfahren.

In Spiel 2 der Serie seiner Memphis Grizzlies gegen die San Antonio Spurs behandelten ihn die Referees nach eigener Aussage wie einen Rookie. Sie pfiffen mehr Fouls an Kawhi Leonard als an den Grizzlies-Spielern in der gesamten Saison. Ok, gefühlt. Aber take that trotzdem for data!

Vor Spiel drei, bei dem es übrigens diese grandiosen Shirts in der Arena zu kaufen gab, äußerte sich der Coach ein bisschen weniger emotional. Das Thema: Kawhi Leonard, der Nicht-Mensch.

"Er stand beim letzten Spiel direkt neben mir und ich schwöre: Er hat nicht geatmet", so Fizdale: "Ich werde mal im Regelbuch nachschauen, ob Roboter in der NBA überhaupt mitspielen dürfen. Denn irgendwie hat Pop das mal wieder hinbekommen. Sie wissen irgendetwas, das ich nicht weiß. Ich denke, durch seine Adern fließt kein Blut, sondern Frostschutzmittel."

Man, man, Fizz. Das hast du dir aber wirklich selbst zuzuschreiben. Wenigstens die NBA-Regeln hättest du vor dem Amtsantritt mal studieren können. Denn nirgendwo in dem großen "silvernen" Werk gibt es einen Paragraphen, der den Einsatz von Robotern verbietet. Wie sonst hätten die Spurs mit ihrem 40-jährigen Prototypen "TD-21" so lange erfolgreich sein können? Im Zuge der Leistungsoptimierung haben die Entwickler beim Nachfolge-Modell "KL-2" sogar gänzlich auf den Einbau von Emotionen verzichtet. Und bisher hat es sich ausgezahlt.

Allerdings nicht für Memphis. Zum zweiten Mal in dieser Serie wurde den Grizzlies die geringe Erfahrung ihres Coaches zum Verhängnis. Aber ein gutes hat es auch. Hätte er das mit den Robotern gewusst... wer weiß, ob wir dann solche zuckersüßen Fotos von ihm und seiner Frau Natasha zu Gesicht bekommen hätten. "Ex Machina" lässt grüßen.

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Odyssee der Woche

Die abenteuerliche Reise des Kevin aus dem Hause Durant hat im Sommer die gesamte Basketball-Welt in Atem gehalten. Jeder verfolgte seine Free Agency und glaubte zu wissen, was bei den Meetings mit den Franchises wohl abgegangen sei. Zum Glück ist jetzt die Wahrheit ans Licht gekommen. Dank Adam und Craig Malamut wissen wir nun, was hinter den Kulissen geschah.

In Washington erlebte der interessierte KD einen denkwürdigen Streit mit, in Philadelphia reichte eine Frage, um den Ex-MVP in die Flucht zu schlagen. Und während die Spurs ihm das schaurige Geheimnis ihres Erfolgs enthüllten, überzeugte Steve Kerr mit dem einzig wahren Argument.

Die erste Episode der vierten Staffel von Game of Zones ist ein Muss für jeden NBA-Fan - und für jeden, der gleichzeitig auch noch Game of Thrones schaut, lässt sie die elende Warterei auf Staffel sieben vergessen. Zumindest für vier Minuten und 23 Sekunden.

Ausraster der Woche

Michael Jordan. Der Erfolg, die Aura, der Kultstatus. Alles ja schön und gut. Der G.O.A.T. ist eine Legende. Und dank seiner Marke inzwischen 1,3 Millarden Dollar schwer. Da kann man sich auch mal leisten, dem alten College etwas zurückzugeben.

Wie MJ vor wenigen Wochen ankündigte, werden die North Carolina Tar Heels ab sofort mit Jumpman-Produkten ausgestattet. Der erste Teil der Lieferung kam nun an und enthielt einen kompletten Satz Sneaker. Der Air Jordan Retro 11 brachte die Jungs aber dermaßen zum Ausrasten - das war selbst für ein Werbevideo zu viel. Aber seht selbst.

Titan der Woche

Nein, es geht nicht um Oliver Kahn - auch wenn vermutlich 99 Prozent aller Leser in diesem Moment unweigerlich an das debile Wett-Maskottchen denken mussten, das früher zwischen den Pfosten ganz gut war.

Stattdessen geht es um LeBron James, ebenfalls Titan, allerdings auf anderer Ebene. Obwohl der King gerade mal wieder eindrucksvoll untermauert hat, dass er der beste Spieler der Welt ist, sorgte er kürzlich aufgrund von fragwürdiger Gesellschaft für Aufsehen.

LeBron tauchte auf einer Liste von Personen auf, die ihn in Zusammenhang mit Donald Trump, Recep Erdogan und Kim Jong-Un bringt. Die Anwesenheit von Papst Franziskus und Trump-Tochter Ivanka macht es nicht gerade besser. Dass es die TIME 100 sind, aber schon.

James gehört laut dem Magazin zu den 100 einflussreichsten Personen der Welt. Nicht schlecht für den Sohn einer allein erziehenden Mutter aus den Sozialwohnungen von Akron. Aber die eigentlich wichtige Frage ist doch: Warum ist Woj nicht auf der Liste?

Angsthase der Woche

In Spiel 1 der Serie zwischen den Houston Rockets und den Oklahoma City Thunder ging es heiß her, besonders zwischen Patrick Beverley und Russell Westbrook. Der bissige Kettenhund der Rockets nahm dem MVP in Spe komplett die Butter vom Brot. Er klaute ihm gleich mehrfach den Spalding, verfolgte ihn über den ganzen Court und legte sogar eine größere Intensität (!) an den Tag als Russ.

Das gefiel den anwesenden Zuschauern in Houston, die Pat anschließend mit Standing Ovations bedachten. Einem aber besonders: J.J. Watt, seines Zeichens Defensive End der Houston Texans. Der saß passenderweise im Toyota Center in der ersten Reihe und konnte die Beverley-Show aus nächster Nähe genießen. Nun ja, genießen wäre wohl das falsche Wort.

Während einer Auszeit ging Beverley zu Watt und stellte sich vor ihn. Eine beängstigende Erfahrung für den kleinen J.J. "Ich sagte nur zu ihm: 'Ich weiß nicht, was du von mir willst. Ich kann nichts tun.'", so Watt: "Er stand einfach nur da und starrte mich in Grund und Boden." Kann man mit einem dreifachen Defensive Player of the Year der NFL mal machen. Der gründete direkt nach dem Spiel eine Selbsthilfegruppe mit Westbrook.

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