26 Sportarten wollen ins Programm

SID
Tokio hat den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2020 erhalten
© getty

26 zum Teil nahezu unbekannte Sportarten wollen den Sprung ins Programm der Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio schaffen. Die Organisatoren der zweiten Spiele in Japans Hauptstadt nach der Asien-Premiere 1964 veröffentlichten am Freitag eine entsprechende Bewerberliste.

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Die besten Aussichten haben Baseball und Softball. Diese beiden Sportarten, die in Japan überaus beliebt sind, gehörten bereits von 1992 bzw. 1996 bis jeweils 2008 zum olympischen Programm. Gute Chancen rechnen sich auch Karate, Billard und American Football aus.

Unter den Bewerbern befinden sich zahlreiche exotische Sportarten, die aber praktisch chancenlos sind. Dies gilt für die Verbände im Tauziehen und Polo sowie dem Unterwassersport mit Disziplinen wie Freediving, Speerfischen, Apnoe-Tauchen (Dauer-Tauchen) sowie Unterwasser-Rugby- und Hockey.

"Da gibt es einige Sportarten, von denen ich noch nie gehört habe", sagte Tokios Olympia-Chef Yoshiro Mori auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt. Eine Absage erteilte Mori bereits den kostenintensiven Sportarten: "Es wird schwierig für eine Sportart, wenn wir dafür neue Stadien bauen müssen."

Am 22. Juni will das Tokio-OK eine Shortlist präsentieren. Im September wird dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) dann die endgültige Liste vorgelegt.

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