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Tour de France: Vingegaard sichert Gelb im Zeitfahren und steht unmittelbar vor Gesamtsieg

Von SPOX/sid
Jubel mit Frau und Kind: Jonas Vingegaard wird die Tour de France am Sonntag in Paris gewinnen.
© getty

Die letzte große Hürde ist genommen: Der Däne Jonas Vingegaard wird am Sonntag aller Voraussicht nach gemütlich zu seinem ersten Gesamtsieg bei der Tour de France rollen. Beim Einzel-Zeitfahren auf der vorletzten Etappe der Frankreich-Rundfahrt reichte dem 25-Jährigen ein starker zweiter Platz, um Konkurrent Tadej Pogacar aus Slowenien auf Distanz zu halten. Der Tagessieg ging an den Belgier Wout van Aert.

Für Jonas Vingegaard gab es im Moment des größten Erfolges nur einen Weg - den in die Arme seiner Familie. Der designierte Sieger der Tour de France 2022 überfuhr die Ziellinie, umarmte seine vor Glück weinende Freundin Trine und küsste sein Töchterchen Frida, das wie der Vater in ein Gelbes Trikot gekleidet war.

Vingegaards Tochter durfte wenig später dann auch mit aufs Siegertreppchen. Schüchtern klammerte sie sich an den obligatorischen Plüschlöwen des Gesamtführenden, während ihr Vater ins Publikum blickte: erschöpft, erleichtert und glücklich.

Wenige Minuten zuvor hatte Vingegaard die letzte große Hürde zu seinem ersten Tour-Gesamtsieg genommen. Beim Einzel-Zeitfahren auf der vorletzten Etappe der Frankreich-Rundfahrt reichte dem 25-Jährigen ein starker zweiter Platz, um Konkurrent Tadej Pogacar aus Slowenien auf Distanz zu halten. Der Tagessieg ging an seinen Jumbo-Visma-Teamkollegen Wout van Aert, der zum dritten Mal in diesem Jahr erfolgreich war.

"Die Tour de France als Team zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes", sagte Etappensieger van Aert im Anschluss. "Ich wollte, dass Jonas dieses Gelbe Trikot verteidigt. Das ist wirklich ein besonderer Tag. Jonas ist so stark auf dem Rad, aber auch einfach so ein netter Kerl."

Am Sonntag wird Vingegaard aller Voraussicht nach gemütlich zum Titel rollen. Auf der abschließenden Triumphfahrt nach Paris wird der Führende der Gesamtwertung traditionell nicht mehr angegriffen.

Tour de France: Schrecksekunde für Vingegaard an Felswand

Der Däne, der in den vergangenen Wochen einen komfortablen Vorsprung von über drei Minuten herausgefahren hatte, zeigte auf dem gut 40 km langen Zeitfahr-Kurs die nächste bärenstarke Leistung. Nach einer kleinen Schrecksekunde kurz vor dem Ziel, als er beinahe an einer Felswand stürzte, fuhr er gegen 17.50 Uhr kopfschüttelnd und glücklich über die Linie - mit 19 Sekunden Rückstand auf Rang eins. Titelverteidiger Pogacar lieferte ebenfalls ein ordentliches Zeitfahren ab, konnte Vingegaard aber als Dritter nicht mehr annähernd gefährlich werden (+0:27).

Titelverteidiger Pogacar lieferte ebenfalls ein ordentliches Zeitfahren ab, konnte Vingegaard aber als Dritter nicht mehr annähernd gefährlich werden (+0:27). "Ich bin immer noch stolz auf mich. Ich habe getan, was ich konnte und immerhin habe ich noch das Weiße Trikot", sagte der Geschlagene, der die Wertung des besten Jungprofis deutlich anführt.

Der Vorjahres-Zweite Vingegaard liegt nun im Gesamtklassement 3:34 Minuten vor Pogacar und 8:13 Minuten vor dem drittplatzierten Briten Geraint Thomas (Ineos Grenadiers). Er wird am Sonntag als erst zweiter Däne nach dem geständigen Doper Bjarne Riis 1996 auch in Paris das Gelbe Trikot übergestreift bekommen.

Um die Mittagszeit hatte die 20. Etappe der Tour in Lacapelle-Marival begonnen - wie gewohnt bei großer Hitze. In umgekehrter Reihenfolge des Gesamtklassements ging es für die Fahrer auf den 40,7 km langen Kampf gegen die Uhr, der im wunderschönen Wallfahrtsort Rocamadour endete.

Nach rund einer Stunde rollte der italienische Mitfavorit Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) von der Startrampe. Der Weltmeister im Einzelzeitfahren der vergangenen beiden Jahre fuhr eine Bestzeit heraus, die lange Bestand hatte, ehe die Topfahrer sie nach und nach unterboten.

An diese Zeiten kamen die deutschen Fahrer nicht ganz heran, doch auch sie zeigten eine starke Leistung. Nils Politt wurde am Ende Zwölfter, Bora-hansgrohe-Kollege Maximilian Schachmann sogar Neunter: "Ich habe mich heute früh gar nicht gut gefühlt, habe von 13 bis 14 Uhr auch noch im Bus geschlafen. Aber irgendwie ging es dann erstaunlich gut, schnell zu fahren", sagte Schachmann anschließend in der ARD zufrieden.

Sein Teamkollege und Kapitän Alexander Wlassow wurde 18. Der 26-Jährige liegt in der Gesamtwertung nun auf Rang fünf und sorgte damit für einen versöhnlichen Abschluss für den deutschen Rennstall, der vor der Tour auf einen Podestplatz Wlassows gehofft hatte.

Tour de France: 20. Etappe - Ergebnis des Zeitfahrens

PositionFahrerZeit
1Wout van Aert47.59,86
2Jonas Vingegaard48.18,32
3Tadej Pogacar48.26,98
4Geraint Thomas48.31,85
5Filippo Ganna48.41,10

 

Tour de France: 20. Etappe - Die Gesamtwertung

PlatzFahrerTeamZeit
1Jonas VingegaardJumbo-Visma76:33:57
2Tadej PogacarUAE Team Emirates3:34
3Geraint ThomasINEOS Grenadiers8:13
4David GauduGroupama - FDJ13:56
5Aleksandr VlasovBORA - hansgrohe16:37
6Nairo QuintanaTeam Arkéa Samsic17:24
7Romain BardetTeam DSM19:02
8Louis MeintjesIntermarché - Wanty - Gobert Matériaux19:12
9Alexey LutsenkoAstana Qazaqstan Team23:47
10Adam YatesINEOS Grenadiers25:43

 

Tour de France: 20. Etappe im Liveticker zum Nachlesen

Die Klassements: Ganz vorn in den Klassements gab es erwartungsgemäß keine Veränderungen. Jonas Vingegaard wird morgen im Maillot Jaune auf die Champs-Élysee fahren. Sein Bergtrikot darf nochmals stellvertretend Simon Geschke tragen, muss nach der Zielankunft aber quasi endgültig abgeben. Den Grünen Wout haben wir ausgiebig gewürdigt. Einen Trostpreis gibt es für Tadej Pogacar, der als bester Nachwuchsfahrer in Weiß gekleidet bleibt - übrigens mit fast einer Stunde Vorsprung. Beste Mannschaft ist ganz klar Ineos Grenadiers. Morgen erwarten wir noch mit Spannung, wer als aggressivster Fahrer dieser Rundfahrt ausgezeichnet wird. Eigentlich führt da auch kein Weg an Wout Van Aert vorbei.

Tour-Podium distanziert: Mit seiner erneut bärenstarken Leistung distanzierte Van Aert bei seinem dritten Tagessieg bei dieser Grande Boucle das komplette Podium der Tour. Jonas Vingegaard machte einen neuerlich perfekten Tag für Jumbo - Visma als Tageszweiter rund. Der Mann in Gelb fuhr sogar lange auf Siegkurs, lag bis zur letzten Zwischenzeit vorn, versteuerte sich dann aber ein wenig und scheute fortan das letzte Risiko. Auch der heute drittplatzierte Tadej Pogacar erkannte alsbald, dass gegen diesen Van Aert mal wieder kein Kraut gewachsen war.

Sieg für Van Aert! Wie im vergangenen Jahr gewinnt Wout Van Aert das Einzelzeitfahren am vorletzten Tour-Tag und erweist sich damit einmal mehr als der mit Abstand vielseitigste Fahrer im gesamten Peloton. Der Belgier kann alles - als Klassikerspezialist Alleingänge erfolgreich zum Abschluss bringen (4. Etappe), sich im Massensprint durchsetzen (8. Etappe) und im Gebirge Bergfahrer abschütteln. Zur Erinnerung der Gewinner des Grünen Trikots wäre vorgestern beinahe auch noch ins Bergtrikot gefahren und hätte die schwere Pyrenäen-Etappe gewonnen. Und dann verrichtete Van Aert auch noch wertvolle Helferdienste für Jonas Vingegaard. Eigentlich muss der 27-Järhige als der heimliche Toursieger genannt werden, wo er doch nun auch noch das Zeitfahren gewonnen hat.

Van Aert siegt vor Vingegaard! Auf dem letzten Kilometer weiß Jonas Vingegaard, dass es für den Tagessieg nicht reichen wird. Das macht aber nichts, denn der geht an den Teamkollegen Wout Van Aert. Der Mann in Gelb sortiert sich 19 Sekunden dahinter als Zweiter ein. Tadej Pogacar wird Tagesdritter.

Pogacar jetzt Zweiter: So schafft es Tadej Pogacar am Ende sogar noch, Thomas abzufangen. Fünf Sekunden sprechen für den Slowenen, der sich an Position 2 schiebt. Und nur noch einer ist auf der Strecke.

Thomas deutlich nur Zweiter: Zum Ende kann Geraint Thomas nicht zusetzen. Auf den letzten Kilometern bleibt doch noch deutlich Zeit liegen. Der Waliser liegt 32 Sekunden hinter Wout Van Aert und reiht sich als Zweiter ein.

Vingegaard nah am Straßenrand: In einer Linkskurve wird Jonas Vingegaard weit rausgetragen, muss einige Tritte auslassen. Das kostet natürlich Zeit. Und angesichts der knappen Abstände kann das schon entscheidend sein.

Vlasov klettert im Gesamtklassement: Soeben erreicht der letzte Bora-Profi das Ziel. Aleksandr Vlasov tut das mit 2:45 Minuten Rückstand als Fünfzehnter. Da Nairo Quintana und Louis Meintjey deutlich weiter zurückliegen, dürfte der Russe auf Gesamtrang 5 klettern.

Vingegaard bleibt vorn: Als Jonas Vingegaard in Couzou durchrollt, ist der Däne immer noch vorn - allerdings nur noch zwei Sekunden gegenüber Wout Van Aert. Es bahnt sich also eine ganz enge Kiste an. Die ersten Drei liegen kümmerliche fünf Sekunden auseinander.

Pogacar verliert: Ob Tadej Pogacar noch etwas zusetzen kann, bleibt abzuwarten. Der Slowene verliert weiter Sekunden. 20 davon fehlen ihm inzwischen auf den Spitzenreiter. Doch zum Ende geht es hügeliger zu. Kann der 23-Jährige da noch etwas bewegen?

Thomas hat Reserven: Offenbar hat Geraint Thomas noch etwas im Köcher. Der Waliser holt wieder auf, schiebt sich an der letzten Zwischenzeit auf drei Sekunden an Wout Van Aert heran. Noch also hat der Ineos-Profi alle Chancen auf den Tagessieg.

Thomas schnappt sich Gaudu: Geraint Thomas braust mühelos an David Gaudu vorbei, der zwei Minuten vor ihm gestartet war. Noch hat der Franzose etwas Polster auf die Verfolger im Gesamtklassement. Nairo Quintana, Louis Meintjes und Aleksandr Vlasov sind ja auch nicht so schnell unterwegs und haben den 4. Platz von Gaudu noch nicht in Reichweite.

Vingegaard lässt nicht nach: Jonas Vingegaard hält das Niveau, liegt auch in Gramat sieben Sekunden vorn - nun aber vor dem Teamkollegen Van Aert. Steuert der Mann in Gelb hier tatsächlich seinem dritten Tagessieg entgegen?

Pogacar verliert Sekunden: Dagegen büßt Tadej Pogacar ein. Der Slowene ist an der zweiten Zwischenzeit nur noch Dritter - mit 13 Sekunden hinter dem führenden Wout Van Aert.

Thomas weiter an Van Aert dran: Geraint Thomas kommt in Gramat durch - wieder als derzeit Zweiter mit jetzt sechs Sekunden hinter Wout Van Aert.

Die Podiumskandidaten geben Gas: Die Top 3 im Gesamtklassement wollen ganz offensichtlich unter Beweis stellen, dass sie zu Recht dort vorn stehen. Alle Drei wollen Wout Van Aert den Sieg noch streitig machen.

Vingegaard vorn: Jonas Vingegaard lässt sich ebenfalls nicht lumpen. Fährt der Däne etwas auf Etappensieg? Mit dem Toursieg vor Augen setzt der Mann in Gelb die Bestzeit, ist noch einmal sieben Sekunden schneller als Tadej Pogacar. Somit dürfen wir Wout Van Aert noch lange nicht zum Etappensieger küren.

Pogacar in Führung: Auch Tadej Pogacar hat etwas vor. Der zweimalige Toursieger ist in Aynac sogar eine Sekunde schneller als Van Aert. Die Top 3 an dieser Zeitnahme liegen also innerhalb von zwei Sekunden. Viel enger geht es nicht.

Thomas attackiert: Geraint Thomas will es heute offenbar noch einmal wissen. Der Toursieger von 2018 geht die heutige Aufgabe resolut an, liegt an der ersten Zeitnahme lediglich eine Sekunde hinter Van Aert.

Was machen Vingegaard und Co.? Jetzt bleibt abzuwarten, was die allerbesten Klassementfahrer heute vorhaben. Hat da einer das Tagesklassement im Blick? Oder wollen die lediglich ihre Position verteidigen und keine Risiken eingehen?

Van Aert einmal mehr überragend: Natürlich haben wir den Belgier nicht vergessen. Wout Van Aert gibt auf dem letzten Streckenteil noch einmal richtig Gas, distanziert Weltmeister Filippo Ganna um stattliche 42 Sekunden. Es deutet alles auf einen weiteren Etappenerfolg für den Mann in Grün hin.

Keine weiteren Topzeiten in Sicht: Neilson Powless und Aleksandr Vlasov sind im Bereich um Platz 15 unterwegs. Es ist aktuell niemand in Sicht, der den Topleuten im Tagesklassement gefährlich werden kann - Wout Van Aert schon gar nicht.

Mollema Zweiter: Auch zum Ziel hin geht es noch einmal bergauf. Kann Bauke Mollema da noch etwas rausholen? Jetzt ist der Niederländer im Ziel, wird mit 40 Sekunden Rückstand zum Führenden gestoppt und schnappt sich tatsächlich um drei Sekunden den 2. Platz, lässt Mattia Cattaneo knapp hinter sich.

Vingegaard startet: Zwei Minuten beträgt das Startintervall zum Ende für die besten Radprofis dieser Tour. Tadej Pogacar ist inzwischen unterwegs. Und nun - genau um 17 Uhr - ist die Zeit für den neuen Toursieger gekommen. Jonas Vingegaard rollt von der Rampe.

Letzte Starts: Inzwischen berieten sich die letzten Fahrer auf ihren Start vor. Die Top 3 des Gesamtklassements warten noch. Soeben hat sich der viertplatzierte David Gaudu auf den Weg gemacht.

Van Aert weiterhin vorn: Aerodynamisch sitzt Wout Van Aert auf dem Rad und kurbelt unablässig. Zur letzten Zwischenzeit hin büßt der Belgier zwar zwei Sekunden gegenüber Filippo Ganna ein, liegt aber immer noch mit 23 Sekunden vorn und fährt damit dem Etappensieg entgegen.

Mollema kämpft um Top 3: Im Trikot des niederländischen Zeitfahrmeisters kämpft sich Bauke Mollema hoch zur letzten Zeitnahme. Eine knappe halbe Minute liegt der 35-Jährige nun bereits zurück. Noch aber könnte das ein Platz auf dem Treppchen werden. Mattia Cattaneo ist hier nur eine Sekunde voraus.

Van Baarle im Ziel: Soeben erreicht Dylan Van Baarle das Ziel. Zum Ende sind doch noch beinahe zwei Minuten zusammenkommen. Den 10. Platz wird der Niederländer sicher nicht halten können - bei allem, was da noch kommt. Maximilian Schachmann ist immer noch Vierter.

Van Aert fährt davon: Wout Van Aert lässt alle Konkurrenten hinter sich. In Gramat wird der Spitzenreiter mit schon recht üppigen 25 Sekunden Vorsprung auf Filippo Ganna vermessen. Und das Profil zum Ende der Wegstrecke sollte ihm eher noch entgegenkommen. Wer soll den Mann in Grün stoppen?

Küng nur Sechster: Vollbracht ist es für Stefan Küng. So sehr der Eidgenosse kämpft, er verliert weiter Zeit. Mit 1:13 Minuten Rückstand bleibt der 28-Jährige noch hinter Maximilian Schachmann zurück und muss sich mit Platz 6 begnügen.

Mollema nun leicht zurück: Bauke Mollema verliert zur zweiten Zwischenzeit hin ein klein wenig an Boden. Aus neun Sekunden Vorsprung gegenüber Filippo Ganna werden jetzt vier Sekunden Rückstand. Damit ist der Niederländer von Trek - Segafredo hier Zweiter.

Van Aert noch schneller: Unterdessen düst Wout Van Aert bei der ersten Zwischenzeit durch und setzt dort neue Maßstäbe. Der Belgier ist noch einmal fünf Sekunden schneller als Mollema und strebt in der Tat die Wiederholung des letztjährigen Zeitfahrtriumphs an.

Küng büßt ein: Stefan Küng, an der zweiten Zwischenzeit noch Dritter, kann das Tempo nicht halten, liegt an der nächsten Zeitnahme bereits 48 Sekunden zurück. Das ist hier nur noch Platz 5. Für den Sieg kommt der Europameister nicht mehr in Frage.

Führungswechsel in Gramat: An der ersten Zeitnahme fährt Bauke Mollema an die Spitze. Der amtierende niederländische Zeitfahrmeister ist hier neun Sekunden schneller als Filippo Ganna.

Bettiol unter den besten zehn: Um ein gutes Ergebnis ringt Alberto Bettiol. Der Italiener kämpft sich als Achter ins Ziel - mit 1:43 Minuten Rückstand. Wenig später erreicht Georg Zimmermann mit deutlich mehr Zeitverlust das Ziel - als im Moment 43.

Van Baarle weiter gut in Fahrt: Dylan Van Baarle bleibt auf Top-10-Kurs. Der Niederländer wird an der zweiten Zwischenzeit mit genau 30 Sekunden Rückstand gestoppt, was Rang 7 bedeutet.

Van Aert fährt los: Nun geht es Wout Van Aert an. Der Belgier gewann im vergangenen Jahr das Zeitfahren am vorletzten Tour-Tag und zählt auch heute wieder mit zu den Favoriten.

Schachmann als Vierter im Ziel: Geschafft hat es dann schon Maximilian Schachmann. Der Bora-Fahrer schafft es, den Zeitverlust auf unter eine Minute zu begrenzen. Das Podium verfehlt der 28-Jährige um fünf Sekunden, ist als aktuell Vierter aber bester Deutscher.

Martínez geht es schwungvoll an: Einen guten Angang legt nun Daniel Martínez hin. Der Kolumbianer liegt nach 10,6 Kilometern zehn Sekunden zurück, sortiert sich damit hier als Siebter ein.

Sekundenabstände an der ersten Zwischenzeit: Dylan Van Baarle büßt an der ersten Zeitnahme zwölf Sekunden ein. Viel klingt das nicht, doch eine solche Tendenz bestätigt sich allzu oft. Der Niederländer von Ineos Grenadiers ist hier Achter.

Schachmann unterwegs Fünfter: Unterdessen wird Maximilian Schachmann an der dritten Zwischenzeit vermessen. Die 51 Sekunden Abstand sorgen dafür, dass auch das nicht für ganz vorn reicht, bester Deutscher aber könnte der gebürtige Berliner werden.

Küng vorn dabei: Stefan Küng vermeldet Ansprüche. Der Eidgenosse rollt als Dritter an der ersten Zeitnahme durch. Hier sind die Abstände noch sehr gering. Der Europameister liegt vier Sekunden hinter Filippo Ganna und fünf hinter Fred Wright.

Thomas als Neunter im Ziel: Ein gutes Zeitfahren legt Benjamin Thomas hin. Der zweifache französische Zeitfahrmeister kassiert zwar knapp zweieinhalb Minuten Rückstand, ist damit vorerst aber immerhin Neunter.

Wright überraschend Dritter: Einen völligen Einbruch erleidet Fred Wright nicht - bei Weitem nicht. Der Brite stabilisiert sich zum Ende, verliert auf den letzten Kilometern kaum noch etwas und tritt heute erstmals so richtig als Zeitfahrer in Erscheinung. Der Brite fährt völlig unerwartet auf Rang 3.

Politt Vierter: Schneller ist Nils Politt unterwegs - und jetzt im Ziel. Die 1:21 Minuten Defizit sind natürlich zu viel für die Top 3. Bester Deutscher ist er als Vierter damit aber für den Moment.

Latour kämpft bis zum Schluss: Pierre Latour kämpft um ein gutes Ergebnis, holt bis zum Zielsprint alles aus sich raus. Gut drei Minuten Rückstand weist der Franzose auf und belegt damit den 9. Platz.

Schachmann gut eine halbe Minute zurück: Für ganz vorn kommt Maximilian Schachmann offenbar auch nicht in Frage. Bei Kilometer 22,1 fehlt ihm gut eine halbe Minute. Der Bora-Profi reiht sich an dieser Stelle als Sechster ein.

Küng am Start: Jetzt macht sich Stefan Küng auf den Weg. Der Europameister gilt als einer der Anwärter auf die ganz vorderen Plätze. Wir sind gespannt, was der Schweizer zu leisten imstande ist.

Wright zu schnell angegangen: Zu schnell ist Fred Wright die Sache angegangen. Mit dem amtierenden Weltmeister kann der junge Profi von Bahrain Victorious nicht dauerhaft Schritt halten, büßt an den folgenden Zeitnahmen ein. 43 Sekunden sind es an der letzten.

Politt büßt ein: Für ganz vorn dürfte es bei Nils Politt nicht reichen. Knapp acht Kilometer vor dem Ziel fehlt dem Deutschen eine knappe Minute. Das ist immer noch Platz 4.

Zwischenbestzeit für Wright: Richtig auf die Tube drückt Fred Wright. Der 23-Jährige Brite nimmt Filippo Ganna bis zur ersten Zwischenzeit eine Sekunde ab und setzt dort die neue Bestmarke. Wenig später kommt hier Alberto Bettiol als aktuell Fünfter durch - neun Sekunden zurück.

Schachmann noch flinker als Politt: Auch Teamkollege Maximilian Schachmann lässt es heute nicht einfach nur rollen. Der Vorgänger von Politt als deutscher Meister ist sogar noch schneller, liegt nach 10,6 Kilometern lediglich elf Sekunden zurück. Auch der 28-Jährige hat Zeitfahrqualitäten in der Vergangenheit schon unter Beweis gestellt.

Politt gibt Gas: Nils Politt kommt nun schon bei der zweiten Zeitnahme durch und hat jetzt praktisch gar nichts mehr auf Ganna hinzuverloren. Mit 16 Sekunden Defizit schiebt sich der amtierende deutsche Straßenmeister an Position 3.

Swift belegt Rang 6: Ordentlich reingehauen hat sich auch Connor Swift. Der Brite bringt die gut 40 Kilometer Einzelzeitfahren in diesem Moment als Sechster zu Ende. Trotz der recht guten Platzierung fehlen dem 26-Jährigen fast zweieinhalb Minuten zur Spitze.

Politt zügig unterwegs: Durchaus ernst nimmt Nils Politt das heutige Zeitfahren. Der Deutsche von Bora - Hansgrohe braust an der ersten Zwischenzeit als Fünfter durch, weist lediglich 15 Sekunden Rückstand auf Spitzenreiter Ganna auf.

Tratnik als Dritter in Ziel: Jetzt kurbelt Jan Tratnik dem Ziel entgegen. Der aktuelle slowenische Zeitfahrmeister kann den Rückstand nicht unter eine Minute begrenzen. Der 32-Jährige reiht sich als Dritter ein, muss jetzt aber noch lange um diese Position zittern.

Oliveira und Großschartner nahezu gleichauf: Nelson Oliveira liegt an der Zeitnahme gut im Rennen, ist mit 22 Sekunden Rückstand Neunter. Kurz darauf kommt an dieser Stelle Felix Großschartner durch. Der Österreicher ist nur ein paar Zehntel langsamer als der Portugiese.

Tratnik zu weit hinter Ganna: An der letzten Zwischenzeit knapp acht Kilometer vor dem Ziel hat Jan Tratnik weitere Sekunden eingebüßt. Der viermalige slowenische Zeitfahrmeister befindet sich damit auf Kurs zu Platz 3. Mehr scheint nicht drin zu sein.

Perez hat es geschafft: Bereits im Ziel kommt Landsmann Anthony Perez an. Der Cofidis-Profi liegt gut dreieinhalb Minuten hinter dem Spitzenreiter ist ist für den Moment Achter. Dauerhaft wird sich der 31-Jährige damit nicht unter den besten Zehn halten können.

Latour in Top 10 unterwegs: Nun gibt es mal wieder eine nennenswerte Zwischenzeit. Für die sorgt Pierre Latour. Der Franzose von TotalEnergies gehört mit 36 Sekunden Rückstand zu den Top 10 bei Kilometer 10,6.

Bissegger lässt es ausrollen: Locker rollt Stefan Bissegger jetzt ins Ziel, nimmt ebenfalls mehr als vier Minuten Rückstand in Kauf. Nach den technischen Problemen unterwegs, war natürlich die Moral gebrochen. Es hatte auch einfach keinen Sinn mehr. Aktuell bedeutet das Platz 12. für den Eidgenossen.

Rutsch im Ziel: Soeben erreicht Jonas Rutsch das Ziel. Der Deutsche von EF Education - Easypost kommt mit gut vier Minuten Verspätung an und reiht sich für den Moment als Elfter ein.

Tratnik noch in Schlagdistanz: Von den aktuell auf dem Kurs befindlichen Fahrern ist einzig Jan Tratnik im Bereich der Besten unterwegs. Zwar hat der Slowene auf dem Weg zur zweiten Zwischenzeit noch ein paar Sekunden eingebüßt, befindet sich aber nach wie vor auf Top-3-Kurs.

Zwei Minuten Rückstand: Bei der letzten Zwischenzeit vor dem Ziel sind es dann auch schon über zwei Minuten, die Bissegger Rückstand zur Spitze hat. Wieder ein Zeitfahren, was so gar nicht nach seinen Wünschen läuft.

Bissegger nimmt raus: Stefan Bissegger scheint indes schon einen Strich unter das heutige Rennen gezogen zu haben. Er hat nach seinem Defekt noch mal versucht, anzugreifen, doch jetzt nimmt er raus.

Auch Cattaneo geht vorbei: Auch Mattia Cattaneo geht im Ziel an Mikkel Bjerg vorbei. Der dürfte aber dennoch nicht unzufrieden mit den bisherigen Verlauf des Rennens sein.

Ganna der neue Führende: Filippo Ganna ist durch und legt der Konkurrenz eine gute Zeit vor. In 48:41 Minuten kommt der Italiener ins Ziel. Jetzt wird er gespannt warten, was von den übrigen Favoriten kommt, die vor allem am Ende der Starterliste dran sind.

Tratnik beginnt stark: Jan Tratnik vom Team Bahrain Victorious startet mit starken ersten Kilometern in die 20. Etappe. Bei 10,6 Kilometern konnte er den dritten Platz einnehmen. Sechs Sekunden fehlen zu Ganna.

Ganna ist bald durch: Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis es einen Führungswechsel in der Spitze gibt. 1,2 Kilometer liegen jetzt noch vor ihm.

Bissegger bleibt Fünfter: Bissegger bleibt auch bei der zweiten Zwischenzeit Fünfter. Der Abstand zu Ganna ist aber angewachsen. Er liegt bei 22,1 Kilometern 54 Sekunden zurück.

Ganna bei letzter Zwischenzeit: Filippo Ganna hat heute viel vor und das zeigt sich auch wieder bei der letzten Zwischenzeit. Mit über einer Minute Vorsprung zu Bjerg kommt er durch.

Ganna souverän unterwegs: Filippo Ganna liefert weiterhin ein bärenstarkes Rennen ab. Mit einem hohen Tempo spult er seine Kilometer ab und hat schon so einige Konkurrenten überholt.

Vermeersch neuer Dritter: Florian Vermeersch schlägt sich ordentlich und sorgt jetzt für einen Wechsel in den Top 3. Er verdrängt Gradek auf Platz vier und ist mit 51 Sekunden Rückstand zu Bjerg der neue Dritter.

60 Fahrer gestartet: Inzwischen sind 60 Fahrer gestartet. 78 Fahrer verbleiben noch. Im Ziel sind 25 Starter. Spitzenreiter bleibt da Bjerg, der aber sicherlich von Ganna verdrängt wird. Mikkel Honore überquert die Ziellinie gerade als Vierter.

Bissegger auf der Fünf: Stefan Bissegger hat durch seinen Defekt einige wertvolle Sekunden verloren und kommt jetzt bei der ersten Zwischenzeit bei 10,6 Kilometern durch. Mit 29 Sekunden Rückstand und Platz fünf schlägt er sich recht ordentlich, wenn man den Zwischenfall bedenkt. Ohne Defekt wäre er ganz vorne dabei.

Cattaneo bleibt erster Verfolger: Sein erster Verfolger bleibt Cattaneo. Der kommt mit 13 Sekunden Rückstand bei der zweiten Zeitnahme in Gramat durch. 41 Fahrer sind hier schon vorbeigekommen.

Ganna führt bei zweiter Zeitnahme: Wenig überraschend hat sich Ganna derweil auch bei der zweiten Zeitnahme an die Führung setzen können. Er liegt 36 Sekunden vor Bjerg. Der führt im Ziel weiterhin vor Bodnar und Gradek.

Defekt bei Bissegger: Stefan Bissegger hat bei den Zeitfahrten in letzter Zeit einfach immer wieder Pech! Es scheint einen Defekt am Rad zu geben. Er muss anhalten und das Fahrrad tauschen. Das geht schnell, doch hat natürlich wertvolle Sekunden gekostet!

Lampaert im Ziel: Yves Lampaert ist im Ziel angekommen, hat heute aber nichts mit den Plätzen vorne zu tun. Er ordnet sich auf Position zwölf ein und hat gut fünf Minuten Rückstand.

Der Stand bei 10,6 Kilometern: Bei 10,6 Kilometern hat sich ein wenig was getan in den letzten Minuten und Bjerg ist jetzt an dieser Stelle Dritter. Ganna führt mit 12:23 Minuten vor Mattia Cattaneo, der direkt nach ihm in das Rennen gegangen war.

Bodnar ist im Ziel: Maciej Bodnar ist im Ziel angekommen und dürfte mit seiner heutigen Leistung durchaus zufrieden sein. 39 Sekunden bleibt er am Ende hinter Bjerg zurück.

Degenkolb bei zweiter Zwischenzeit: John Degenkolb hat die zweite Zwischenzeit durchfahren, liegt aber bereits deutlich zurück. Er ist 26. und hat 2:43 Minuten Rückstand zum dort führenden Bjerg.

Der nächste Favorit: Stefan Bissegger ist der nächste Favorit, der sich auf die Reise begibt. Wir sind gespannt, wie er im Vergleich zu Ganna und Bjerg abschneiden wird.

Ganna setzt sich vor Bjerg: Filippo Ganna startet stark und absolviert das erste Teilstück mit einem guten Durchschnittstempo. Mit 12:23 Minuten schiebt er sich um 14 Sekunden an Mikkel Bjerg vorbei.

Der nächste deutsche Starter: Jonas Rutsch ist der nächste deutsche Fahrer, der in das Rennen geht. Degenkolb und Krieger sind ihrerseits bei der ersten durchgekommen. Ihnen fehlt gut eine Minute zu Bjerg.

Bodnar verliert: Maciej Bodnar hat bei der dritten Zeitnahme wieder ein wenig Zeit zu Bjerg verloren, schlägt sich aber weiterhin richtig gut. 17 Sekunden ordnet er sich hinter seinem dänischen Konkurrenten ein.

Bjerg mit souveräner Führung: Mikkel Bjerg ist im Ziel angekommen und übernimmt dort mit 50:22 Minuten erst einmal souverän die Führung. Damit könnte für den Dänen heute durchaus ein gutes Ergebnis möglich sein. Über zwei Minuten Rückstand hat Christopher Juul-Jensen.

Bodnar bleibt der erste Verfolger: Maciej Bodnar bleibt derzeit der schärfste Verfolger von Bjerg. Bei der zweiten Zeitnahme liegt er 14 Sekunden zurück. Dritter ist an dieser Stelle mit Kamil Gradek ebenfalls ein polnischer Fahrer. Ihm fehlen schon 46 Sekunden.

Was ist für Filippo Ganna drin? Mit Filippo Ganna geht der erste Fahrer aus dem engeren Favoritenkreis in das Rennen. Was kann er heute ausrichten auf den 40,2 Kilometern?

Erste Fahrer im Ziel: Die ersten Fahrer erreichen das Ziel. Caleb Ewan überquert die Ziellinie kurz vor seinem Teamkollegen Reinardt Janse van Rensburg. 53:54 Minuten hatte er für die 40,2 Kilometer gebraucht.

Bjerg setzt sich weiter ab: Mikkel Bjerg bleibt weiterhin derjenige, der unter den ersten Fahrern den Ton angibt. Er kam gerade bei der letzten Zeitnahme bei 32,6 Kilometern durch und verschafft sich einen Vorsprung von mehr als zwei Minuten.

Bodnar nah dran: Bjerg hat derzeit die Nase vorne, aber auch der polnische Zeitfahrmeister Maciej Bodnar liefert bislang eine gute Leistung ab. Nur fünf Sekunden liegt der Fahrer von TotalEnergies bei 10,6 Kiloemtern hinter Bjerg.

Erste deutsche Fahrer: Mit John Degenkolb (Team DSM) und Alexander Krieger (Alpecin - Deceuninck) sind inzwischen auch die ersten Fahrer aus Deutschland auf den 40,2 Kilometern. Sie haben für heute allerdings keine Ambitionen auf die vorderen Plätze.

Bjerg mit der Minute Vorsprung: Jetzt ist Mikkel Bjerg auch bei 22,1 Kilometern durch und wie zu erwarten war, hat er sich mit einem deutlichen Vorsprung die Spitze geholt. 1:35 Minuten führt er vor seinem Landsmann Christopher Juul-Jensen vom Team BikeExchange.

Lampaert hinter Bjerg: Lampaert hat die erste Zwischenzeit bei 10,6 Kilometern gerade auch durchfahren. Mit 22 Sekunden Rückstand zu Bjerg kommt er an dieser Stelle durch. Der ist weiterhin in einem guten Tempo unterwegs und dürfte bald auch bei der zweiten Zeitnahme die Führung übernehmen.

25 Fahrer auf der Strecke: 25 Fahrer sind gestartet. Zuletzt hat sich Adrien Petit aus Frankreich von der Rampe begeben. Bei der ersten Zwischenzeit bei Aynac führt weiterhin Bjerg. Frison führt die zweite Zeitnahme bei Gramat an. Dort ist Bjerg allerdings auch noch nicht durchgekommen.

Frison bei zweiter Zeitnahme: Frederik Frison ist bei der zweiten Zeitnahme durch und es geht mit einer Zeit von 27:24 Minuten an die Spitze. Aus der Gruppe der ersten Fahrer dürfte Bjerg sein Hauptkonkurrent werden. Die Topfavoriten kommen erst später im Rennen.

Sagan im Rennen: Peter Sagan ist sicherlich nicht in der Form seiner besten Jahre, dennoch konnte er während der diesjährigen Tour einige kleine Glanzpunkte für sich setzen. Im heutigen Zeitfahren wird es aber für ihn sicherlich nur ein lockeres Durchfahren werden. Seine Konzentration dürfte bereits auf der morgigen Schlussetappe liegen.

Bjerg löst Frison ab: Mikkel Bjerg hat Frison bei der ersten Zwischenzeit an der Spitzenposition abgelöst und das souverän. Mit einer Zeit von 12:37 Minuten war er 37 Sekunden schneller als der Belgier. Gut möglich, dass Bjerg auch bereits für Teamkollege Tadej Pogacar austestet, wie man hier heute am besten durchkommt. 20 Fahrer sind inzwischen im Rennen. Elf haben die erste Zeitnahme durchfahren.

Auftaktssieger Lampaert gestartet: Mit Yves Lampaert (Quick-Step Alpha Vinyl) geht der Sieger des Auftaktzeitfahrens von Kopenhagen ins Rennen. Heute zählt er zum erweiterten Favoritenkreis, die Voraussetzungen sind allerdings völlig anders als beim Tour-Auftakt.

Blick auf die Zwischenwertung: Die ersten Fahrer haben die erste Zwischenzeit durchfahren. Frederik Frison vom Team Lotto Soudal hat sich mit einer Zeit von 13:14 Minuten an die Spitze gesetzt. 20 Sekunden dahinter folgt Teamkollege Reinardt Janse van Rensburg. Vier Fahrer sind bei 10,6 Kilometern erst durchgekommen.

Heute keine Hitzeschlacht: Eine Hitzeschlacht müssen die Fahrer heute nicht befürchten. Die Temperaturen liegen zwischen 22 und 23 Grad, also weit unter den Werten, die in den letzten Tour-Wochen gemessen wurden.

Erster Schweizer: Marc Hirschi geht als erster Schweizer auf die 40,2 Kilometer. Hirschi liegt auf Platz 130 des Gesamtklassements und war zunächst nicht im Aufgebot der Tour de France seines Teams UAE Team Emirates. Er wurde durch Corona-Ausfälle jedoch nachnominiert.

Nicht mehr lange bis zur ersten Zeitnahme: Es dauert nicht mehr lange, dann haben die ersten Fahrer, die erste Zeitnahme überfahren. Ewan kam gerade bei 7,5 Kilometern durch. In etwa drei Kilometern folgt die erste Zeitmessung bei Aynac.

Fabio Jakobsen unterwegs: Mit Fabio Jakobsen ist ein weiterer Sprinter auf der Strecke, der sich von der diesjährigen Tour de France bestimmt etwas mehr erhofft hat, wenn die Etappen in diesem Jahr selten für die Sprinter ausgerichtet waren. Die letzten Etappen kämpfte der Franzose immer wieder darum, im Zeitlimit zu bleiben. Trotz seiner Sprinter-Qualitäten ist er heute keinesfalls einer der Favoriten, denn ein Zeitfahrspezialist ist Jakobsen nicht.

Die nächsten Fahrer sind unterwegs: Auch der südafrikanische Meister Reinardt Janse van Rensburg und Albert Torres Barcelo sind inzwischen auf der Straße. Zum Favoritenkreis gehören auch sie heute nicht. Die werden wir vor allem zum Ende des heutigen Tages sehen.

Pechvogel Ewan: Caleb Ewan gehört ohne Zweifel zu den großen Pechvögeln der diesjährigen Tour. Der australische Sprinter hatte mit seinem Team große Ambitionen für einen Etappensieg auf der 13. Etappe, stürzte dann aber und fuhr dem Feld nur noch hinterher. Ewan dürfte allerdings eher in Richtung des Sprints auf der Champs Élysees schielen und sich vielleicht heute noch mal die Kräfte sparen.

Los geht's! Soeben rollt Caleb Ewan als erster der 139 verbliebenen Radprofis von der Rampe und begibt sich auf die 40,7 Kilometer. Gestartet wird im umgekehrter des Gesamtklassements, der Mann in Gelb wird die Etappe beschließen. Das Startintervall beträgt anfangs 90 Sekunden und wird später auf zwei Minuten erhöht. Um 17:00 Uhr wird dann Jonas Vingegaard den Abschluss machen.

Tour de France: 20. Etappe im Liveticker zum Nachlesen - Vor Beginn

Los geht's! Soeben rollt Caleb Ewan als erster der 139 verbliebenen Radprofis von der Rampe und begibt sich auf die 40,7 Kilometer. Gestartet wird im umgekehrter des Gesamtklassements, der Mann in Gelb wird die Etappe beschließen. Das Startintervall beträgt anfangs 90 Sekunden und wird später auf zwei Minuten erhöht. Um 17:00 Uhr wird dann Jonas Vingegaard den Abschluss machen.

Vor Beginn: Die Sonne scheint und Regen ist auch bei der heutigen Tour-Etappe kein Thema. Der Wind kommt aus dem Nordwesten und beträgt 7 km/h.

Vor Beginn: Hinter den Fahrern liegen anstrengende Wochen in Frankreich und so geht es heute auch darum, wer noch genug Kraft hat, um erneut an die Grenzen zu gehen. Weit oben auf der Favoritenliste steht der Belgier Wout van Aert, der für schnelle Abschnitte immer zu haben ist und sich bei der Tour in einer hervorragenden Form befindet. Filippo Ganna dürfte sich ebenfalls heute noch einmal Chancen ausrechnen. Gleiches gilt für die Schweizer Stefan Küng und Stefan Bissegger.

Vor Beginn: Beim Team Jumbo-Visma gibt es einen weiteren Fahrer, der die Tour de France nicht beenden wird. Wie die Mannschaft über Twitter mitteilte, wird der Belgier aus familiären Gründen auf den letzten beiden Etappen nicht mehr mitmischen. 139 Fahrer sind noch dabei.

vor Beginn: Mit einem Rückstand von 3:26 Minuten zwischen Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar in der Gesamtwertung scheint der Kampf um den Gesamtsieg eigentlich schon durch, doch die Tour 2020 hat gezeigt, dass man nicht zu früh feiern darf. Dort gab Primoz Roglic den sicher geglaubten Gesamtsieg aus der Hand. Zum Dritten, Geraint Thomas, hat Vingegaard bereits acht Minuten Vorsprung. Bereits entschieden ist die Sprint- und Bergwertung. Wout van Aert wird das Grüne Trikot des besten Sprinters bis nach Paris bringen, Vingegaard hat die Bergwertung schon sicher.

vor Beginn: Mit 40 Kilometern ist die heutige Etappe gegen die Uhr so lang wie keine andere bei der Tour in den letzten Jahren. Der Großteil der Strecke leicht wellig, bevor es auf den letzten fünf Kilometer zwei Anstiege gibt, um den Druck zu erhöhen. Die Côte de Mages ist der erste, bevor es auf dem letzten Stück bis zur Ziellinie wieder bergauf geht. Die Côte de l'Hospitalet ist 1,5 Kilometer lang und hat eine durchschnittliche Steigung von 7,8 Prozent.

Vor Beginn: Zwei Rennen vor Schluss kleidet sich weiterhin der Däne Jonas Vingegaard mit dem Gelben Trikot. Vorjahressieger Tadej Pogacar müsste einen Rückstand von 3:21 Minuten aufholen, um Vingegaard den Sieg streitig zu machen - bei der Konstanz des Dänen keine leichte Aufgabe.

Vor Beginn: Heute steht bei der Rundfahrt das 40 Kilometer lange Zeitfahren von Lacapelle Marival bis Rocamadour auf dem Plan. Um 13.05 Uhr soll es mit dem ersten Fahrer losgehen.

Vor Beginn: Hallo und herzlich willkommen zum Liveticker der 20. Etappe bei der Tour de France!

Tour de France: 20. Etappe heute im TV und Livestream

Zwei Anlaufstellen habt Ihr heute, wenn Ihr das Rennen live und in Farbe sehen möchtet - allerdings nur eine, die das Zeitfahren in voller Länge zeigt. Während Eurosport nämlich bereits kurz vor Rennbeginn, um 12.45 Uhr, auf Sendung geht, ist die ARD erst ab 16 Uhr mit von der Partie.

Beide Übertragungen könnt Ihr natürlich auch online verfolgen. Für den Stream der ARD könnt Ihr einfach bei sportschau.de vorbeischauen - hier sogar ebenfalls in voller Länge - für Eurosport bleiben Euch zwei Optionen. Zum einen könnt Ihr zum kostenpflichtigen Eurosport-Player greifen, zum anderen bietet sich für alle mit DAZN-Abo auch die Streamingplattform an. Dank einer Kooperation sind bei DAZN nämlich Eurosport 1 und 2 rund um die Uhr empfangbar.

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Tour de France: Alle Etappen im Überblick

Etappe

Datum

Start - Ziel

Streckenlänge

1. Etappe

1. Juli 2022

Kopenhagen - Kopenhagen

13 km

2. Etappe

2. Juli 2022

Roskilde - Nyborg

199 km

3. Etappe

3. Juli 2022

Vejle - Sønderborg

182 km

Transfertag

4. Juli 2022

 

 

4. Etappe

5. Juli 2022

Dünkirchen - Calais

172 km

5. Etappe

6. Juli 2022

Lille - Arenberg Porte du Hainaut

144 km

6. Etappe

7. Juli 2022

Binche - Longwy

220 km

7. Etappe

8. Juli 2021

Tomblaine - Planche des Belles Filles

176 km

8. Etappe

9. Juli 2022

Dole - Lausanne

184 km

9. Etappe

10. Juli 2022

Aigle - Chatel Le Portes du Soleil

183 km

1. Ruhetag

11. Juli 2022

10. Etappe

12. Juli 2022

Morzine - Megeve

148 km

11. Etappe

13. Juli 2022

Albertville - Col du Granon

152 km

12. Etappe

14. Juli 2022

Braincon - Alpe d´Huez

166 km

13. Etappe

15. Juli 2022

Bourg d´Oisans - Saint-Etienne

195 km

14. Etappe

16. Juli 2022

Saint-Etienne - Mende

195 km

15. Etappe

17. Juli 2022

Rodez - Carcassone

200 km

2. Ruhetag

18. Juli 2022

16. Etappe

19. Juli 2022

Carcassone - Foix

179 km

17. Etappe

20. Juli 2022

Saint-Gaudens - Peyragudes

130 km

18. Etappe

21. Juli 2022

Lourdes - Hautacam

143 km

19. Etappe

22. Juli 2022

Castelnau-Magnoac - Cahors

189 km

20. Etappe

23. Juli 2022

Lacapelle Marival - Rocamadour

40 km

21. Etappe

24. Juli 2022

Paris La Defense - Paris Champs-Élysées

112 km

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