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Tour de France: Jonas Vingegaard gewinnt 18. Tour-Etappe - Simon Geschke verliert Bergtrikot

Von SPOX/sid
© getty

Herausforderer Jonas Vingegaard hat die 18. Etappe der 109. Tour de France gewonnen. Der Däne vom Team Jumbo-Visma siegte nach 143,2 Kilometern bei der letzten Bergankunft der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt in Hautacam und machte damit einen großen Schritt in Richtung erstem Tour-Sieg.

Im Gesamtklassement liegt der Däne Vingegaard mehr als drei Minuten vor Titelverteidiger Tadej Pogacar (Slowenien), der trotz eines Sturzes die Etappe mit 1:04 Minuten Rückstand als Zweiter beendete.

Simon Geschkes Traum vom Bergtrikot platzte derweil. Der 36-Jährige brach bereits am ersten von drei Anstiegen ein und verlor das gepunktete Trikot an Vingegaard. Cofidis-Profi Geschke hatte das Trikot auf der neunten Etappe erobert.

Tour de France: Gesamtwertung nach 18 Etappen

PlatzNameZeit/Abstand
1.Jonas Vingegaard71:53:34
2.Tadej Pogačar+3:26
3.Geraint Thomas+8:00
4.David Gaudu+11:05
5.Nairo Quintana Rojas+13:25

Tour de France: 18. Etappe im Liveticker zum Nachlesen

Überragender Van Aert Dritter: Mit etwas mehr als zwei Minuten Rückstand rollt der grandiose Wout Van Aert als Dritter ins Ziel.

Pogacar geschlagen: Somit entscheidet Jonas Vingegaard die Tour 2022 auf der letzten Bergetappe. Tadej Pogacar kommt jetzt als Tageszweiter mit gut einer Minute Rückstand ins Ziel.

Vingegaard gewinnt 18. Etappe: Dann fährt Vingegaard alleine über die Ziellinie. Der Däne baut seine Führung im Gesamtklassement aus, übernimmt zudem auch die Führung in der Bergwertung, die Simon Geschke lange Zeit anführte.

Tour de France: 18. Etappe

PlatzFahrerZeit/Abstand
1.J. Vingegaard3:59:50
2.T. Pogacar+1:04
3.W. van Aert+2:10

Flamme Rouge: Natürlich holt der Mann in Gelb alles aus sich raus. Der Däne kämpft um jede Sekunde, will alles rausholen, was möglich ist. Mit zusammengebissenen Zähnen begibt sich der 25-Jährige auf den letzten Kilometer.

Vingegaard lässt sich nicht stoppen: Längst in Jonas Vingegaard auf abgesperrter Straße unterwegs. Sein Vorsprung wächst. In der Verfolgung ist Tadej Pogacar jetzt allein, steuert also dem 2. Platz entgegen.

Jumbo - Visma auf allen Ebenen überragend: Es kommt also tatsächlich zum totalen Triumph von Jumbo - Visma. Und was allein Wout Van Aert dafür geleistet hat, ist phänomenal. Es gibt also eigentlich keine Zweifel, wem für morgen die Rote Startnummer gehört.

Vingegaard allein: Dann nimmt es Jonas Vingegaard selbst in die Hand, geht allein auf und davon und stürmt dem Tageserfolg, dem Toursieg und dem Bergtrikot entgegen. Van Aert lässt ihn ziehen, heftet sich kurz darauf ans Hinterrad von Tadej Pogacar.

Pogacar fällt zurück: Nicht zu glauben! Wout Van Aert tritt wieder an. Der Mann in Grün zieht den in Gelb mit sich. Tadej Pogacar muss die beiden Fahrer von Jumbo - Visma ziehen lassen.

Trio an der Spitze: Daniel Martínez ist raus aus der Verlosung. Wout Van Aert fährt vorn, hat seinen Kapitän Jonas Vingegaard im Schlepptau. Dahinter lauert Tadej Pogacar. Diese drei machend en Tagessieg und das Bergtrikot untereinander aus.

Zusammenschluss an der Spitze: Jetzt rollt die kleine Gruppe des Gelben Trikots an die beiden Spitzenreiter heran. Wout Van Aert nimmt kurz die Beine Hoch und kann nun noch Arbeit für seinen Kapitän machen. Damit darf sich Sepp Kuss zurückfallen lassen.

Was tut Pogacar? Tadej Pogacar hat am Schlussanstieg noch keinen Angriff lanciert. Sollte sich der zweifache Toursieger etwa beim Sturz ernsthafter wehgetan haben?

Trio in der Verfolgung: Geraint Thomas kann dem Tempo von Sepp Kuss nicht folgen und muss die Gruppe des Gelben Trikots fahren lassen. So kontrolliert Jumbo - Visma das Geschehen in eindrucksvoller Art und Weise. Neben Vingegaard ist nur noch Pogacar dabei.

Bergtrikot doch für Geschke? In der Tat will Van Aert hier den Etappensieg und das Bergtrikot. Letzteres funktioniert aber auch wirklich nur, wenn er in Hautacam als Erster über den Strich fährt. Sollte das nicht gelingen, käme er nicht an Geschke vorbei. Es gibt jetzt tatsächlich ein Szenario, bei dem der Deutsche im Trikot bleiben könnte. Vingegaard dürfte allenfalls Vierter werden und Pogacar nicht gewinnen.

Der unglaubliche Van Aert: Unfassbar, was Wout Van Aert hier leistet. Jetzt tritt das Grüne Trikot am Schlussanstieg an. Daniel Martínez hält mit, nicht aber Thibaut Pinot. Der Franzose ist offenbar am Ende seiner Kräfte.

Es wird enger: Noch bewegen sich Carlos Verona und Alexey Lutsenko zwischen Spitzengruppe und dem Gelben Trikot. Aktuell schieben sich alle drei Gruppen enger zusammen, liegen nur noch eine Minute auseinander.

Meintjes fällt zurück: Und schon ist es um Meintjes geschehen, der Südafrikaner verliert den Anschluss. And er Spitze fährt das Trio weiterhin zusammen. Thibaut Pinot kommt einfach nicht weg. Die anderen beiden sind mit der Situation so zufrieden.

Gruppe Gelbes Trikot: Tiesj Benoot hat sein Tagwerk verrichtet, jetzt fährt nur noch Sepp Kuss vor dem Mann in Gelb. Tadej Pogacar ist seit geraumer Zeit ohne Teamkollegen unterwegs. In der Gruppe der Favoriten fahren noch Geraint Thomas und Louis Meintjes.

Jumbo - Visma vor totalem Triumph: Jumbo - Visma hat alle Karten in der Hand. Van Aert kann vorn vielleicht die Etappe gewinnen, unter Umständen aber auch seinem Kapitän Jonas Vingegaard noch helfen. Neben Gelb könnte also auch noch das Bergtrikot abfallen.

Pinot verschärft: Jetzt versucht Thibaut Pinot, an der Spitze eine Vorentscheidung herbeizuführen. Der Franzose forciert, kann Daniel Martínez und Wout Van Aert aber vorerst nicht abschütteln.

Zwei Helfer für Vingegaard: Acht Profis fahren in der Gruppe des Gelben Trikots. Jonas Vingegaard hat mit Sepp Kuss und Tiesj Benoot zwei Teamkollegen dabei.

Schlussanstieg: Jetzt beginnt der Schlussanstieg dieser 18. Etappe. Über 13,6 Kilometer geht es hinauf nach Hautacam ins Ziel, welches auf 1.520 Metern liegt. Im Schnitt führt die Straße mit 7,8 Prozent Steigung nach oben. In Abschnitten ist der Berg sogar mehr als elf Prozent steil.

Polster für die Ausreißer: Durch den Sturz von Pogacar ist in der Gruppe des Gelben Trikots ein wenig der Schneid verlorengegangen. Man sucht in der Abfahrt nicht mehr das letzte Risiko. Damit gewinnen die drei Spitzenreiter an Boden, enteilen auf zweieinhalb Minuten.

Kombination Berg- und Sprintertrikot: Sollte Wout Van Aert heute tatsächlich das Husarenstück vollbringen, die Etappe zu gewinnen und ins Bergtrikot zu fahren, dann wäre es kein Novum, dass am Ende der Tour das Berg- und das Sprintertrikot auf dem Schultern eines Fahrers ruhen. Einmal hat es das in der Geschichte der Tour gegeben. Wenig überraschend hat dieses Kunststück der große Eddy Merckx vollbracht, 1969 ist das gewesen.

Pinot wieder dran: Zum Ende der Abfahrt schließt Pinot wieder auf. Wir haben jetzt also wieder ein Trio an der Spitze - nun mit zwei Minuten Polster zu den ernsthaften Verfolgern.

Anderthalb Minuten: In der langen Abfahrt offenbaren sich die Schwächen von Thibaut Pinot, der mit Wout Van Aert und Daniel Martínez nicht mithalten kann. Noch handelt es sich um weinige Sekunden, was sich letztlich korrigieren lässt. Anderthalb Minuten hinter der Spitze fahren die Tourfavoriten.

Pogacar stürzt: Nur wenig später bekommt Tadej Pogacar noch viel größere Probleme, gerät rechts an den Fahrbahnrand und kommt zu Fall. Schnell rafft sich der Slowene wieder auf, schwingt sich aufs Rad. Zudem wartet Jonas Vingegaard auf den Konkurrenten.

Schrecksekunde für Vingegaard: In einer leichten Linkskurve rutscht Jonas Vingegaard leicht weg, hält sich aber auf dem Rad und steuert das in der Folge aus.

Die übrigen Bergpunkte: Daniel Martínez holt acht Punkte und 400 Euro. Thibaut Pinot muss mit sechs Punkten und 150 Euro zufrieden sein. Die weiteren Platzierungen: Alexey Lutsenko (4 Punkte), Carlos Verona (2) und Valentin Madouas (1).

Van Aert holt Bergwertung: Wout Van Aert führt das Spitzentrio an, tritt oben am Col de Spandelles sogar noch an, sichert sich die zehn Punkte für diesen Berg der 1. Kategorie. 650 Euro für die Mannschaftskasse von Jumbo - Visma gibt es zusätzlich. Vermutlich soll der Belgier diese Punkte wegschnappen, damit es am Ende für Jonas Vingegaard zum Bergtrikot reicht.

Pogacar lässt nicht locker: Unverdrossen versucht Tadej Pogacar den Mann in Gelb zu distanzieren. Erneut funktioniert das nicht. Durch die Tempoverschärfung ist Geraint Thomas schnell wieder gestellt. Dann fahren die Favoriten an Giulio Ciccone vorbei, dessen Traum vom Bergtrikot somit platzt.

Thomas probiert es: Sepp Kuss stellt ebenfalls regelmäßig den Anschluss wieder her und kann seinen Kapitän Vingegaard unterstützen. Dann fährt auch Geraint Thomas wieder heran - und braust einfach mal an den Konkurrenten vorbei, die das erst einmal geschehen lassen.

Vingegaard pariert die Angriffe: Nochmals setzt Tadej Pogacar eine Attacke, probiert es jetzt mit einem Überraschungsangriff. Jonas Vingegaard geht mit. Kurz darauf verschärft der Titelverteidiger erneut. Der Däne bleibt stur am Hinterrad, lässt sich nicht abschütteln.

Trio vorn: Wout Van Aert hat nur noch Thibaut Pinot und Daniel Martínez bei sich. Giulio Ciccone konnte das Tempo nicht mitgehen, wird oben vermutlich nicht die volle Punktzahl abgreifen.

Kurze Pause: Zügig fahren die beiden Favoriten an Louis Meintjes heran, liegen somit nur noch etwas mehr als zwei Minuten hinter der Spitze des heutigen Rennens. Fast waren sie am Südafrikaner dran, dann nimmt Pogacar raus. Noch also ist der Zusammenschluss nicht erfolgt.

Pogacar tritt an: Tadej Pogacar wuchtet sich aus dem Sattel und fordert den Mann in Gelb heraus. Jonas Vingegaard geht die Tempoverschärfung mit. Alle anderen müssen reißen lassen.

Van Aert als Bergfahrer: Ganz vorn hinterlässt Wout Van Aert weiterhin einen bärenstarken Eindruck. Der Belgier kurbelt in seinem Grünen Trikot, gibt in der Spitzengruppe das Tempo vor. Da haben einige Kollegen Mühe, überhaupt Schritt zu halten.

Kleine Gruppe mit dem Gelben Trikot: Übrigens gehören zur Gruppe des Gelben Trikots nur noch zwölf Fahrer. Brandon McNulty macht als letzter Helfer von Tadej Pogacar das Tempo. Am Hinterrad des Slowenen wacht Jonas Vingegaard.

Mas kein Thema mehr: Schon in der Abfahrt hat Enric Mas den Anschluss zur Kopfgruppe verloren. Bergauf wird nun weiter ausgesiebt. Die Gruppe Meintjes liegt mittlerweile mehr als zwei Minuten zurück. Dagegen holt der Jonas Vingegaard mit seinen Begleitern jetzt geringfügig auf. Die Gruppe der Favoriten macht also langsam ernst.

Der nächste Berg: Gerade ist die Abfahrt in Ferrieres absolviert, da steigt die Straße auch schon wieder an. Es beginnt der Aufstieg zur zweiten Bergwertung des Tages. Beim Col de Spandelles handelt es sich um eine 1. Kategorie - gut zehn Kilometer lang und im Schnitt 8,3 Prozent steil.

Punkte bei der Bergwertung: An dieser Stelle schauen wir noch einmal zurück auf die erste Bergwertung des Tages. Punkte holten dort auch Thibaut Pinot (15 Punkte, 450 Euro), Wout Van Aert (12, 300), Valentin Madouas (10), Tiesj Benoot (8), Daniel Martínez (6), Carlos Verona (4) und Enric Mas (2). Auch Pinot darf damit noch aufs Bergtrikot schielen, dem Franzosen fehlen noch 18 Zähler auf Simon Geschke.

Neun Minuten schon für Geschke: Simon Geschke liegt mittlerweile fast neun Minuten hinter der Spitze. Etwas Zählbares ist also definitiv nicht mehr drin. Der Mann im Bergtrikot versucht nur noch, irgendwie durch diesen Tag zu kommen und stellt sich innerlich vermutlich schon darauf ein, heute nicht mehr an der Siegerehrung teilnehmen zu dürfen.

Stabile Situation: Jetzt rollt die Spitze über den Col du Soulor auf 1.474 Metern. Es handelt sich nicht um kategorisierten Berg, der die bereits thematisierte Abfahrt nach sich zieht. Die Spitzengruppe mit jetzt 22 Fahrern liegt nun schon fast anderthalb Minuten vor Louis Meintjes, der den Anschluss also einfach nicht herstellen kann. In der Gruppe des Gelben Trikots lässt man es nach wie vor ruhig angehen - vier Minuten Rückstand.

Departement Hautes-Pyrenees: Nach einer kurzen Abfahrt folgt gleich ein kleiner Gegenanstieg, bevor es über zwölf Kilometer hinunter nach Ferrieres geht. Und gleich kehren wir aus dem Departement Pyrenees-Atlantiques nach Hautes-Pyrenees zurück.

Dreieinhalb Minuten: An der Bergwertung kommt die Gruppe des Gelben Trikots knapp dreieinhalb Minuten später durch. Angesichts der heute noch anstehenden Schwierigkeiten ist das Polster für die Ausreißer also bei Weitem noch nicht ausreichend.

Ciccone schlägt zu: Auf dem Gipfel des Col d'Aubisque holt sich erwartungsgemäß Giulio Ciccone die 20 Punkte. Der Berg der Ehrentrikot ist zudem 800 Euro für die Mannschaftskasse von Trek - Segafredo wert. Damit rückt er Italiener bis auf drei Zähler an Simon Geschke heran, der hier leer ausgehen wird und inzwischen schon mehrere Minuten zurückliegt.

Fahrer an der Spitze: Derzeit werden an der Spitze 17 Fahrer vermeldet - weiterhin mit Maximilian Schachmann, Wout Van Aert, Giulio Ciccone, Enric Mas und Alexey Lutsenko. Überdies mischt Thibaut Pinot mit, der auch Interesse am Bergtrikot haben dürfte.

Meintjes kommt nicht näher: Louis Meintjes hat Joe Dombrowski am Hinterrad, muss die Arbeit aber natürlich allein machen. So lässt sich die Minute nach vorn nicht abarbeiten. In der Gruppe der übrigen Klassementfahrer lässt man es derzeit etwas ruhiger angehen. Der Rückstand zur Spitze bewegt sich bei 2:45 Minuten.

Drei Gruppen: Beinahe genauso groß ist auch nur noch die Gruppe des Gelben Trikots. Die Auslese wird also jetzt schon gewaltig vorangetrieben. Dazwischen liegt übrigens noch eine kleine Gruppe mit Louis Meintjes, dem Siebten im Gesamtklassement.

Große Gruppe: Nach wie vor ist die Spitzengruppe recht groß, 20 Profis kurbeln gemeinsam den Col d'Aubisque hinauf. Da sind Enric Mas und Alexey Lutsenko mit von der Partie, beide liegen im Gesamtklassement knapp 17 Minuten zurück und sind damit Anwärter auf die Top 10. Maximilian Schachmann mischt dort auch noch mit.

Neun Tage im Bergtrikot: Unter Umständen könnte der neunte Tag im Bergtrikot für Geschke der letzte sein. Kein Deutscher hat dieses Textil jemals so häufig getragen. Der Cofidis-Profis hat alles versucht, das tatsächlich auch nach Paris zu bringen. Die Chancen dafür schwinden jetzt aber gewaltig.

Geschke am Ende: Jetzt haben sich die ersten beiden Gruppen wieder zusammengefunden. Zugleich fällt Geschke mit seinen Begleitern weiter zurück. Das ist bereits mehr als eine Minute. Und der 36-Jährige scheint am Ende zu sein. Da wird es wohl nichts Zählbares mehr zu holen sein. Der Deutsche muss hoffen, dass die Punkteverteilung irgendwie zu seinen Gunsten ausgeht.

Drei Mann voraus: Ganz vorn setzen sich Bauke Mollema mit Giulio Ciccone am Hinterrad und Carlos Verona ab. Wenige Sekunden dahinter folgt die Gruppe mit dem Grünen Trikot und dann die mit dem Bergtrikot. Simon Geschke hat ja mittlerweile die Erfahrung, einen solchen Berg möglichst gleichmäßig zu fahren, zum Ende nochmal zuzulegen und einen Konkurrenten nach dem anderen zu überholen. Vielleicht sind also tatsächlich wieder Punkte drin.

Viel Bewegung: Marco Haller und Nils Politt haben längst den Anschluss zur Spitzengruppe verloren, werden jetzt durch die Gruppe ums Gelbe Trikot gereicht. Aus dieser versuchen regelmäßig Mannschaften, etwas nach vorn zu bewegen - eben Intermarche und nun Arkea - Samsic.

Trikotnummern: Mehr als eine halbe Stunde ist das Polster übrigens in der Mannschaftswertung groß und spricht hier zugunsten von Ineos Grenadiers gegenüber dem ersten Verfolger Groupama - FDJ. Doch da hier jeden Tag die Zeiten der drei besten Fahrer jedes Teams herangezogen werden, können sich durchaus schnell größere Zeitabstände auftun. Es bleibt also abzuwarten, ob die britische Truppe um Geraint Thomas die Gelben Trikotnummern nach Paris tragen wird. Mit der Roten Nummer des kämpferischsten Fahrers gestern darf Brandon McNulty heute über Frankreichs Straßen rollen.

Geschke gibt nicht auf: Inzwischen hat sich eine Gruppe um Simon Geschke vom Hauptfeld abgesetzt und befindet sich nur noch 15 Sekunden hinter den Spitzenreitern. Dort fallen mittlerweile auch schon einige Fahrer ab, zahlen dem Anstieg der 1. Kategorie früh Tribut.

Weitere Punkte: Blicken wir zurück auf die Sprintwertung. Zweiter dort war Matej Mohoric (17 Punkte, 1.000 Euro) vor Nils Politt (15, 500). Es folgen Amaury Capiot (13), Stan DeWulf (11), Andreas Kron (10), Marco Haller (9), Giulio Ciccone (8), Benjamin Thomas (7), Tiesj Benoot (6), Franck Bonnamour (5), Maximilian Schachmann (4), Dylan Van Baarle (3), Bob Jungels (2) und Rigoberto Uran (1).

Schluss mit lustig: Nun aber beginnt der Ernst des Radfahrerlebens. Die Straße steigt allmählich an. Es beginnt der Anstieg zum Col d'Aubisque. Über 16,4 Kilometer geht es hinauf auf 1.709 Meter. Dabei sind im Schnitt gut sieben Prozent zu bewältigen. An den steilsten Stellen sind es bis zu zehn.

Zwischensprint: Nun steht der Zwischensprint in Laruns an. Obwohl es Wout Van Aert nicht mehr nötig hätte, sammelt der Belgier auch diese 20 Punkte ein. Das ist doch Ehrensache. 1.500 Euro gibt es obendrauf für die Mannschaftskasse von Jumbo - Visma.

Jungels vorn dabei: Ganz passabel im Bergklassement ist Bob Jungels platziert. Wenn der Luxemburger heute alle drei Bergwertungen gewinnt, würde er tatsächlich noch an Simon Geschke vorbei kommen. Wout Van Aert steht aktuell sogar sieben Zähler besser dar, aber der hat natürlich ganz andere Interessen.

Van Aert natürlich wieder dabei: Übrigens ist auch Wout Van Aert schon wieder in der Fluchtgruppe vertreten. Massiv an Vorsprung gewinnen die Hasardeure allerdings nicht. Der sinkt jetzt wieder deutlich unter eine halbe Minute.

Fast 50 Stundenkilometer: Während der ersten Rennstunde wurden 49,6 Kilometer zurückgelegt. Damit bewegen wir uns weit vor der Marschtabelle. Aber natürlich reguliert das Profil des Tages das im weiteren Verlauf.

Drei Deutsche vorn dabei: Zu den mittlerweile schon mehr als 30 Ausreißern gehören mit Maximilian Schachmann, Nils Politt und Jonas Rutsch drei Deutsche sowie die Österreicher Marco Haller und Patrick Konrad vom deutschen Team Bora - Hansgrohe.

Bauer crasht mit Auto: Das ist bitter... Jack Bauer stürzt, weil ein Auto und ein Motorradfahrer, die vor ihm fahren, ihm den Web praktisch versperren. Er versucht noch zu bremsen, doch es ist zu spät. Der Neuseeländer beschwert sich danach zurecht beim Motorradfahrer.

Gruppe noch größer: Inzwischen die die Gruppe weiter angewachsen, 28 Fahrer sollen das nun sein. Ein weitere Interessent fürs Bergtrikot scheint nicht dabei zu sein. Bester in der Gesamteinzelwertung ist Valentin Madouas - als 27. mit knapp 28 Minuten Rückstand. Noch gestaltet sich der Abstand zum Peloton überschaubar (20 Sekunden).

Ciccone vorn dabei: Zu den Ausreißern gehört Giulio Ciccone. Der Italiener ist mit 41 Bergpunkten auf dem Konto eine Gefahr für Simon Geschke. Lediglich 23 Zähler fehlen ihm zum Trikot. Der Mann von Trek - Segafredo scheint der einzige Anwärter in dieser Hinsicht zu sein.

Noch keine stabile Situation: Letztlich sind es nun 16 Pedaleure, die ab sofort die Fluchtgruppe bilden. Im Hauptfeld sind damit noch nicht alle Teams zufrieden. Vor allem Cofidis schickt wieder einen Mann in die Nachführarbeit.

Geschke verpasst den Zug: Zehn, zwölf Radprofis finden sich zusammen. Als Letzter versucht da gerade Simon Geschke, da noch mitzukommen - schafft das aber nicht. Die Post geht wohl ohne den Mann im Bergtrikot ab.

Nächster Angriff: Somit gestaltet sich die Situation weiterhin ungeklärt. Die obligatorische Gruppe das Tages ist noch immer nicht gefunden. Jetzt versucht Matteo Jorgenson sein Glück. Weitere Fluchtwillige folgen.

Gruppe eingefangen: An der Spitze des Pelotons leistet Simon Geschke jetzt selbst Führungsarbeit. Es fehlen auch nur noch zehn Sekunden zu den sechs Ausreißern. Und wenig später ist es um die Flüchtigen in der Tat geschehen, sie sind gestellt.

Bjerg mit schwerem Kampf: Mikkel Bjerg kämpft verzweifelt, schafft aber einfach den Anschluss nicht. Das schaut nicht gut aus. Zudem hat sich jetzt das Hauptfeld geteilt. Im vorderen Teil wird höllisches Tempo gefahren.

Keine Gefahr fürs Bergtrikot: Michael Matthews weist in der Wertung ums Bergtrikot acht Punkte auf, ist damit der bestplatzierte Fahrer der Gruppe und kann Simon Geschke rechnerisch gar nicht mehr gefährlich werden. Zur Erinnerung: Heute gibt es maximal 50.

Cofidis arbeitet: Cofidis macht im Hauptfeld die Arbeit. Die Teamkollegen von Simon Geschke wollen die Gruppe zurückholen. Dabei ist dort vorn gar kein ernsthafter Kontrahent in Sachen Bergtrikot dabei. Aber offenbar möchte Geschke am ersten Berg des Tages tatsächlich noch einen Stapel Punkte abgreifen. Ansonsten könnte man die Gruppe doch auch fahren lassen.

Maillot Blanc: Ganz gleich, ob es Tadej Pogacar gelingt, seinem dänischen Kontrahenten im Kampf um Gelb noch beizukommen, das Weiße Trikot des Nachwuchsfahrers muss sich der 23-Jährige in Paris nur noch abholen. Der Slowene hat in dieser Wertung eine halbe Stunde Vorsprung zum Zweitplatzierten Thomas Pidcock.

Sechsergruppe: Jetzt kristallisiert sich sich eine Sechsergruppe heraus, die etwas an Boden gewinnt. Christophe Laporte, Stan Dewulf, Andreas Leknessund, Florian Vermeersch, Stefan Bissegger und Michael Matthews sind da gemeinsam unterwegs.

Pogacar-Helfer mit Problemen: Mikkel Bjerg wird jetzt schon abgehängt, der Däne hat Schwierigkeiten, dem Hauptfeld zu folgen. Damit würde Tadej Pogacar einen weiteren wertvollen Helfer verlieren. Das UAE Team Emirates hat ja ohnehin nur noch vier Fahrer im Rennen.

Wieder nichts: Van Aert ist einfach zu stark für alle anderen, wenn der richtig reintritt, dann bekommen die Kollegen sofort Probleme. Zweieinhalb Wochen Tour haben natürlich ihre Spuren hinterlassen. Und so wird auch das wieder nichts.

Immer wieder Van Aert: Nicht zu glauben, Van Aert tritt schon wieder aufs Gas, macht erneut Druck und hofft, dass ihm jetzt ein paar Jungs folgen können. Sechs Männer sind das aktuell, doch so richtig will die Gruppe nicht laufen.

Flucht beendet: Das Peloton schlägt ein scharfes Tempo an und macht Politt und Teuns damit den Garaus. Nach wie vor ist somit einzig Wout Van Aert voraus, erkennt aber jetzt wohl, dass es so keinen Sinn macht. Es finden sich einfach keine Begleiter. Und dauerhaft kann es selbst der so starke Belgier nicht alleine stemmen. So nimmt er schließlich die Beine hoch.

Podium: Es geht heute also noch um den Gesamtsieg, darüber hinaus scheint das Podium schon gemacht. Geraint Thomas weist knapp fünf Minuten Rückstand auf. Nach menschlichem Ermessen ist das nicht mehr aufzuholen, über Rang 3 scheint der Toursieger von 2018 also nicht hinauszukommen. Ohnehin zeigte sich über die vergangenen zweieinhalb Wochen kein Profi wirklich dauerhaft in der Lage, mit Vingegaard und Pogacar Schritt zu halten. Auch alle weiteren Verfolger offenbarten regelmäßig Schwächen. Als Vierter ist Nairo Quintana knapp drei Minuten vom Podium weg, gilt überdies als wenig berauschender Zeitfahrer. Und die weiteren Abstände werden nicht kleiner, weshalb die Zusammenstellung der Top 3 fast schon in Stein gemeißelt scheint. Doch natürlich müssen alle gesund in Paris ankommen. Wie schnell fängt man sich einen positiven Corona-Test ein - und schon ist alles vorbei.

Verfolgungsversuche: Im Hauptfeld geht es nervös zu. Weitere Fahrer versuchen, den Absprung nach vorn zu schaffen und Begleiter von Wout Van Aert zu werden. Aktuell ringt unter anderem Nils Politt um den Anschluss zum Spitzenreiter. Dylan Teuns ist an seiner Seite.

Van Aert allein: Wout Van Aert kurbelt wie ein Wahnsinniger. Jumbo - Visma möchte den Mann als Relaisstation unbedingt vorn haben. Und der geht das Unternehmen bärenstark an. Da schüttelt Powless nur noch den Kopf, kann nicht mitgehen. Das ist erst einmal gut für Geschke.

Auch Powless vorn: Begleitet wird Van Aert von Neilson Powless. Der US-Amerikaner ist Zwölfter im Gesamtklassement und hat natürlich noch ein Auge aufs Bergtrikot geworfen - mit 27 Punkten Rückstand auf Simon Geschke.

Maillot Jaune: Natürlich steht heute vor allem auch der Toursieg auf dem Spiel. Tadej Pogacar hat gestern wiederholt attackiert, sich in eindrucksvoller Manier seinen dritten Etappensieg bei der diesjährigen Grande Boucle geholt und zumindest vier Sekunden durch die Zeitgutschrift im Ziel gutgemacht, doch Jonas Vingegaard ließ sich einmal mehr nicht abschütteln. Und so büßt der Slowene eventuell für den einen schwachen Tag (11. Etappe), der ihn das Gelbe Trikot kostete und ihm die Titelverteidigung verderben könnte. Der dänische Gesamtführende baut auf 2:18 Minuten Vorsprung. Sollten die in etwas auch nach dem heutigen Tag Bestand haben, dann könnte das mit Blick auf das ausstehende Zeitfahren am Samstag zu viel sein für Pogacar.

Van Aert mit Attacke: Sofort greift Wout Van Aert an. Was hat der vor? Das Grüne Trikot ist ihm doch sicher. Der Belgier wird von seinem Team Jumbo - Visma raus geschickt und arbeitet natürlich jetzt auch für das Gelbe Trikot seines Kapitäns.

Scharfer Start: Längst hat sich das Führungsfahrzeug vors Peloton gespannt. Jetzt taucht oben aus der Dachluke Tourdirektor Christian Prudhomme auf und schwenkt seine gelbe Flagge. Das Rennen ist freigegeben.

Drei Ausfälle: Am Start der heutigen Etappe müssen wir auf drei weitere Fahrer verzichten. Der viermalige Toursieger Chris Froome ist genauso nicht mehr dabei wie Imanol Erviti und Damiano Caruso. Somit verbleiben uns 140 Radprofis.

Das Feld rollt: Soeben setzt sich das Peloton in Bewegung und radelt neutralisiert und entspannt durch die Straßen von Lourdes.

Geschke kämpft ums Bergtrikot: Da es sich um die letzte Bergetappe handelt und ab morgen bis Sonntag lediglich noch drei Wertungen der 4. Kategorie mit insgesamt drei Zählern auf dem Programm stehen, wird aller Voraussicht nach heute das Gepunktete Trikot an den Mann gebracht. Nach wie vor hält sich Simon Geschke tapfer in diesem Textil, hat die Trophäe so nah vor Augen. Doch heute gibt es üppige 50 Punkte. Und so groß ist der Vorsprung des Deutschen bei Weitem nicht. Der Cofidis-Profi wird erneut zwingend in die Gruppe des Tages gehen und zumindest am ersten ersten Berg möglichst satt punkten müssen. Ob der 36-Jährige im weiteren Verlauf der Etappe noch eine Rolle spielt, scheint fraglich. Aber vielleicht entsteht auch eine Konstellation, die ihm in die Karten spielt. Wir werden das beobachten.

Der Grüne Wout: Ein Trikot ist bereits vergeben, weshalb der heutige Zwischensprint in Sachen Grün keine Bedeutung mehr hat. Bis zum Sonntag gibt es noch maximal 200 Punkte zu verdienen. Doch Wout Van Aert führt die Wertung ja bereits mit 214 Punkten Vorsprung an. Der Belgier muss also nur noch in Paris ankommen, rechnerisch ist ihm des Sprintertrikot nicht mehr zu nehmen.

Vor Beginn: Letztmals ist das Peloton im Hochgebirge unterwegs. Trotz der überschaubaren Distanz hat es die Bergetappe mit mehr als 4.000 Höhenmetern in sich. Mit Blick auf das Profil war einzig der Tagesabschnitt nach Alpe d'Huez schwerer. Drei mörderische Anstiege sind zu bewältigen - der Col d'Aubisque (Ehrenkategorie), der Col des Spandelles (1. Kategorie) und die Kraxelei hinauf zum Ziel nach Hautacam (Ehrenkategorie). Lediglich die ersten etwa 60 Kilometer bis zur Sprintwertung nach Laruns stellen topografisch kein Problem dar. Auf den folgenden gut 80 Kilometern sieht das ganz anders aus.

Vor Beginn: Die heutige Etappe erstreckt sich über insgesamt 143,5 Kilometer und wird in Lourdes um 13.30 Uhr ihren Anfang nehmen. Das Ziel Hautacam wird voraussichtlich gegen 17.50 Uhr erreicht.

Vor Beginn: Hallo und herzlich willkommen zum SPOX-Liveticker der 18. Tour de France-Etappe.

Tour de France: 18. Etappe heute im Liveticker - Übertragung im TV und Livestream

Mehrere Möglichkeiten werden heute geboten, um die 17. Etappe live zu verfolgen. Im Free-TV kümmern sich wie üblich Eurosport (ab 13.15 Uhr) und die ARD (ab 16.00 Uhr) um die Übertragung. Was die Übertragung im Livestream betrifft, sind Eurosport, die ARD mit dem Stream bei sportschau.de, und DAZN die richtigen Anlaufstellen.

Tour de France: 18. Etappe heute im Liveticker - Gesamtwertung nach 17 Etappen

PlatzNameZeit/Abstand
1Jonas Vingegaard67:53:54
2Tadej Pogačar+2:18
3Geraint Thomas+4:56
4Nairo Quintana Rojas+7:53
5David Gaudu+7:57

Tour de France: 18. Etappe heute im Liveticker - Alle Etappen im Überblick

Etappe

Datum

Start - Ziel

Streckenlänge

1. Etappe

1. Juli 2022

Kopenhagen - Kopenhagen

13 km

2. Etappe

2. Juli 2022

Roskilde - Nyborg

199 km

3. Etappe

3. Juli 2022

Vejle - Sønderborg

182 km

Transfertag

4. Juli 2022

 

 

4. Etappe

5. Juli 2022

Dünkirchen - Calais

172 km

5. Etappe

6. Juli 2022

Lille - Arenberg Porte du Hainaut

144 km

6. Etappe

7. Juli 2022

Binche - Longwy

220 km

7. Etappe

8. Juli 2021

Tomblaine - Planche des Belles Filles

176 km

8. Etappe

9. Juli 2022

Dole - Lausanne

184 km

9. Etappe

10. Juli 2022

Aigle - Chatel Le Portes du Soleil

183 km

1. Ruhetag

11. Juli 2022

10. Etappe

12. Juli 2022

Morzine - Megeve

148 km

11. Etappe

13. Juli 2022

Albertville - Col du Granon

152 km

12. Etappe

14. Juli 2022

Braincon - Alpe d´Huez

166 km

13. Etappe

15. Juli 2022

Bourg d´Oisans - Saint-Etienne

195 km

14. Etappe

16. Juli 2022

Saint-Etienne - Mende

195 km

15. Etappe

17. Juli 2022

Rodez - Carcassone

200 km

2. Ruhetag

18. Juli 2022

16. Etappe

19. Juli 2022

Carcassone - Foix

179 km

17. Etappe

20. Juli 2022

Saint-Gaudens - Peyragudes

130 km

18. Etappe

21. Juli 2022

Lourdes - Hautacam

143 km

19. Etappe

22. Juli 2022

Castelnau-Magnoac - Cahors

189 km

20. Etappe

23. Juli 2022

Lacapelle Marival - Rocamadour

40 km

21. Etappe

24. Juli 2022

Paris La Defense - Paris Champs-Élysées

112 km

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