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Motorsport

Formel 2: Schwerer Unfall in Dschidda - Rennen abgebrochen

Von SID / SPOX
Ein schwerer Unfall beim Start hat das Hauptrennen der Formel 2 in Dschidda überschattet und einen zwischenzeitlichen Rennabbruch erzwungen.
© getty

Ein schwerer Unfall beim Start hat das Hauptrennen der Formel 2 in Dschidda überschattet und einen Rennabbruch erzwungen.

Beim viertletzten Saisonlauf der Nachwuchsrennserie im Vorfeld des Formel-1-Rennens am Sonntag war der Franzose Theo Pourchaire mit seinem ART stehen geblieben, mehrere Fahrer konnten ausweichen, ehe der Brasilianer Enzo Fittipaldi (Charouz) mit bereits hoher Geschwindigkeit auf Pourchaires Heck auffuhr.

"Die Fahrer waren bei Bewusstsein und wurden von den anwesenden Sanitätern befreit", teilte der Automobil-Weltverband FIA knapp eine Stunde nach dem Unfall mit: "Beide wurden mit Krankenwagen und Hubschraubern in das King Fahad Armed Forces Hospital in Dschidda gebracht."

Am Sonntagabend meldete sich Pourchaire (18), 2019 Meister der ADAC Formel 4, via Twitter zu Wort. Es gehe ihm "insgesamt gesehen gut", schrieb er: "Im Moment weiß ich noch nicht, ob es für mich schon das Ende der Saison ist. Das war ein wirklich großer Unfall, und Enzo ist verletzt. Ich wünsche ihm die bestmögliche Genesung."

Das Rennen in Saudi-Arabien wurde nach dem Unfall umgehend unterbrochen und nach rund 40 Minuten wieder aufgenommen. Der Lauf wurde von der Rennleitung verkürzt, um den Zeitplan der Formel 1 einzuhalten. Die Punkte wurden halbiert.

Nach einem weiteren, allerdings glimpflichen Unfall wurde das Rennen nach fünf Runden erneut gestoppt und nicht mehr gestartet. Als Sieger wurde Prema-Pilot Oscar Piastri gewertet, der Australier reist damit mit komfortablen Vorsprung in der Meisterschaft zum Saisonfinale am kommenden Wochenende. Piastris Vorsprung auf seinen russischen Teamkollegen Robert Schwartzman beträgt 51,5 Punkte, in Abu Dhabi sind maximal 65 Zähler zu gewinnen. Piastri würde auf Mick Schumacher folgen, der den Titel 2020 errang.

Die beiden deutschen Piloten David Beckmann (Iserlohn) und Lirim Zendeli (Bochum) sind bei den letzten beiden Saisonstationen nicht mehr dabei. Beide haben aufgrund ausgebliebener Sponsorenzahlungen ihre Cockpits verloren.

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