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Leichtathletik

Fünfmal knapp vorbei: Leichtathleten am fünften EM-Tag ohne Medaille

Von SPOX/sid
Neele Eckhardt-Noack

Extrem nah dran, aber doch nicht auf dem Podium: Joshua Abuaku und Neele Eckhardt-Noack haben am fünften Tag der Leichtathletik-EM in München weitere deutsche Medaillen ganz knapp verpasst.

Abuaku fehlte im Finale über 400 m Hürden nur eine Hundertstelsekunde zu einer überraschenden Bronzemedaille, Dreispringerin Eckhardt-Noack landete zwei Zentimeter hinter Rang drei.

Beim völlig ungefährdeten Sieg des Olympiasiegers und Weltrekordlers Karsten Warholm reichte es für Abuaku in einem packenden Dreikampf um Rang drei sogar nur zu Rang fünf. Eckardt-Noack sprang im Olympiastadion mit 14,43 m auf den vierten Rang, wobei ihr zwei Zentimeter zur Bronzemedaille fehlten. In der Qualifikation war sie zehn Zentimeter weitergekommen.

Abuaku und Eckardt-Noack waren nicht die einzigen Deutschen, denen der Griff nach Bronze verwehrt blieb. Während Malaika Mihambo und Tobias Potye auf der Bühne im Olympiasee unter dem Jubel Tausender Zuschauer ihre Silbermedaillen umgehängt bekamen, liefen, sprangen und warfen ihre Teamkollegen nebenan im Olympiastadion noch zu drei weiteren fünften Plätzen.

"Das ist bitter": Fünfte Plätze in Serie

Ganz nah dran war auch Carolina Krafzik im Finale über 400 m Hürden. Eingangs der Zielgeraden hatte sie unter dem Jubel der 25.000 Zuschauer Bronze vor Augen, blieb dann aber vor der letzten Hürde fast stehen und wurde auf Platz acht durchgereicht. "Ich habe gemerkt, dass ich gut im Rennen bin, ich bin aber irgendwie in alte Muster verfallen an der letzten Hürde", sagte sie im ZDF. "Das ist bitter, aber so ist es jetzt eben." Gold gewann Femke Bol aus den Niederlanden.

Einer Medaille nahe gekommen war zunächst Hanna Klein über die 1500 m. Beim Favoritensieg der Schottin Laura Muir rannte sie als Fünfte aber 1,9 Sekunden an Rang drei vorbei. Silber und Bronze gewannen die Irin Ciara Mageean und die WM-Fünfte Sofia Ennaoui aus Polen.

Bebendorf mit starker Vorstellung

Den fünften Rang belegte auch Joshua Hartmann, der sich mit persönlicher Bestzeit (20,33) als erster Deutscher seit 1986 für ein EM-Finale über 200 m qualifiziert hatte. Dort fehlten ihm in 20,50 immerhin 0,23 Sekunden zu einer Medaille. Zu Gold sprintete der britische Topfavorit Zharnel Hughes, in München schon Zweiter über die 100 m.

Auch der fünfte Platz von Karl Bebendorf war aller Ehren wert. Über 3000 m Hindernis hatte der Dresdner mit 3,05 Sekunden Rückstand auf den Bronzerang aber am Ende keine echte Chance.

"Die frühen Positionskämpfe haben viel Kraft gekostet. Das war nicht meine Idealtaktik, aber es war sehr lehrreich", sagte er im ZDF. Topi Raitanen gewann derweil das erste EM-Gold für Finnland über diese Distanz, er siegte vor den Italienern Ahmed Abdelwahed und Osama Zoghlami.

Leichtathletik-EM: Tag 5 der Europameisterschaft in München im Liveticker zum Nachlesen

Leichtathleten ohne Medaillen

Ein weiterer spannender Leichtathletiktag ist zu Ende gegangen. Dieses Mal blieb der Medaillenregen für das deutsche Team aus. Nichtsdestotrotz haben wir neue persönliche Bestleistungen und starke Zeiten von den jungen Athleten gesehen. Insbesondere Joshua Abuaku war ganz nah dran an der Medaille. Erst das Zielfoto brachte die Entscheidung und die Gewissheit, dass Abuaku 0.01 Sekunden auf Bronze fehlten. Im Dreisprung ging es für Nele Eckhardt-Noack nicht ganz auf. Sie beendet den Wettkampf als undankbare Vierte, der lediglich zwei Zentimeter auf eine Medaille gefehlt haben. Dennoch ist dieser Platz ein voller Erfolg für die 30-Jährige. Ansonsten war es ein Abend der fünften Plätze. Morgen stehen dann wieder acht Finalentscheidungen in der Leichtathletik an, bei denen die Deutschen versuchen werden, die ein oder andere Medaille mit nach Hause zu bringen.

200 Meter (F): Kambundji wird doch noch Europameisterin!

Diner Asher-Smith geht als Titelverteidigerin sowie dreimalige Weltmeisterin an den Start. Sie startet blitzschnell und liefert sich einen engen Zweikampf mit Mujinga Kambundji. Wer ist wird? Es wird die 30-Jährige Kambundji, die bei den 100 Metern den Titel noch so knapp gegen Gina Lückenkemper verpasst hatte. Was für eine Wiedergutmachung. Die Schweizerin strahlt über das gesamte Gesicht. Dritte wird Ida Karstoft. Für Alexandra Burkhardt lief es nicht wie geplant. Sie kann ihre Bestzeit nicht verbessern und trudelt als Letzte Läuferin ein.

Dreisprung (F): Die Medaillen sind vergeben!

Minenko und Mäkelä können ihre bisherige Bestleistung nicht überbieten und damit ist es offiziell: Maryna Bekh-Romanchuk holt die Goldmedaille im Dreisprung! Mit dem ersten 15-Meter-Satz hatte sie die Konkurrenz deklassiert und darf nach der Enttäuschung im Weitsprung am gestrigen Tag heute jubeln. Nicht weniger glücklich wird Kristiina Mäkelä sein, die mit 14,64 Metern den finnischen Rekord hinstellte. Hanna Minenko aus Israel holt sich Bronze. Für Neele Eckhardt-Noack springt ein toller vierter Platz heraus.

200 Meter (F): Burghardt strebt persönliche Bestleistung an

Den Abschluss der Laufwettbewerbe machen die Frauen über 200 Meter. Dina Asher-Smith ist im Favoritenkreis ganz vorne zu nennen. Die Schweizerin Mujinga Kambundji rechnet sich ebenfalls Chancen auf eine Medaille aus. Auch dieses Finale findet nicht ohne eine Deutsche statt. Jedoch ist Alexandra Burghardt die einzige Teilnehmerin im Finale, die die 23-Sekunden-Marke noch nicht knacken konnte. Gelingt ihr das möglicherweise am heutigen Abend? Um 22:22 Uhr heißt es noch einmal Spannung aufbauen.

Dreisprung (F): Es bleibt bei Platz vier

Im Dreisprung steht Neele Eckhardt-Noack vor ihrem letzten Versuch. Kann sie noch in die Medaillenränge vordringen? Eckhardt-Noack gibt noch einmal alles, doch es reicht am Ende nicht und sie bleibt unter ihrer bisherigen Bestweite. Sie wird den Wettkampf auf den guten vierten Platz beenden. Bekh-Romanchuk, Mäkelä und Minenko haben die Medaillen sicher.

Dreisprung (F): Bekh-Romanchuk jubelt über 15 Meter

Maryna Bekh-Romanchuk kommt aus dem Jubeln gar nicht mehr heraus! Die Ukrainerin knallt noch einmal richtig einen raus und setzt die 15,02 Meter in den Sand. Sie weiß, dass das eine ganze wichtige Weite war! Die Konkurrentinnen werden sich daran wohl die Zähne ausbeißen. Noch ein Durchgang wartet auf die Athletinnen. Bekh-Romanchuk führt souverän vor Kristiina Mäkelä, die 14,34 Meter hat. Hanna Minenko aus Israel ist mit 14,45 Metern Dritte.

400 Meter Hürden (M): Warholm deklassiert die Konkurrenz

Kann Karsten Warholm seinen Titel verteidigen? Eine Verletzung hat ihn etwas zurückgeworfen, es könnte aber dennoch für den Titel reichen. Die Männer begeben sich in den Startblock. Auf geht es! Warholm führt das Feld von vorne weg an und läuft eine 47.12. Wie gewohnt lässt er seinen Konkurrenten keine Chance. Wie sieht es dahinter aus? Happio wird Zweiter, aber danach muss das Zielfoto entscheiden. Auch Abuaku maht sich noch Hoffnungen. Wer holt Bronze? Es ist der Türke Copello, der sich über eine Medaille freuen kann. Es ist ganz knapp für Joshua Abuaku, der aber unter 49 Sekunden bleibt und somit neue persönliche Bestleistung gelaufen ist!

Dreisprung (F): Eckhardt-Noack schiebt sich vor

Neele Eckhardt-Noack schiebt sich vor, ganz glücklich ist sie nach ihrem vierten Versuch aber noch nicht, denn gerade einmal zwei Zentimeter bleibt die Deutsche hinter dem derzeitigen Bronzerang zurück! 14,43 Meter sind ihre neue Höchstleistung in diesem Finale.

400 Meter Hürden (M): Abuaku mit Kampfansage

Im Anschluss geht es direkt mit den Männern weiter. Joshua Abuaku will es für das Team aus Deutschland wissen. Der Oberhausener ist auf die 400 Meter spezialisiert, ist im Starterfeld jedoch eher als Underdog anzusehen. Dennoch hat er sich für das Finale viel vorgenommen. "Ich will morgen auf jeden Fall unter 49 Sekunden laufen", kündigte Abuaku am Donnerstag am "ARD"-Mikrofon an. Der Franzose Wilfried Happio hat in diesem Jahr seine persönliche Bestleistung aufgestellt. Ob das reichen wird, um den Norweger Karsten Warholm in Schach zu halten? Der Norweger ist der Weltrekordhalter über die 400 Meter Hürden.

Dreisprung (F): Bekh-Romanchuk mit gutem Satz

Maryna Bekh-Romanchuk aus der Ukraine zeigt noch einmal einen richtig starken Sprung auf die 14,80 Meter und kommt damit ganz nah an ihre Bestweite heran. Nur ein Zentimeter bleibt sie unter ihrem Sprung aus dem ersten Durchgang. An den Top 3 hat sich in diesem Durchgang nichts geändert. Bekh-Romanchuk führt vor Mäkelä und Minenko.

Dreisprung (F): Wieder ungültig!

Neele Eckhardt-Noack zeigt einen guten Sprung, doch dann kommt der Frust. Der Versuch ist wieder ungültig und die Deutsche kann sich nicht steigern. Patricia Mamona kann sich wenig später um ein paar Zentimeter steigern, bleibt aber auf dem vierten Platz.

400 Meter Hürden (F): Bol ist Doppel-Europameisterin!

Femke Bol macht das Double perfekt! Sie hat sich das Rennen wieder perfekt eingeteilt und stellt mit einer Zeit von 52.67 einen neuen Championship-Rekord auf! Bol ist überwältigt und lässt der Freude im Auslauf freien Lauf! Zweite wird die Ukrainerin Tkachuk vor ihrer Landsfrau Ryzhkova. Carolina Krafzik geht das Rennen mutig an und sieht bis vor der letzten Hürde richtig gut aus. Auf dem Weg zur letzten Hürde geht ihr dann die Kraft aus und Krafzik muss der schnellen Anfangszeit Tribut zollen.

Dreisprung (F): Ungültiger Versuch für Eckhardt-Noack

Neele Eckhardt-Noack geht in ihren dritten Sprung. Kann sie noch einmal zulegen? Nein! Ihr Versuch wird als ungültig gewertet. Im dritten Durchgang an ihr vorbeigezogen waren Hanna Minenko und Patricia Mamona. Eckhardt-Noack ist in einem engen Wettkampf nun Fünfte. Führende bleibt Maryna Bekh-Romanchuk mit den 14,81 Metern aus dem ersten Durchgang vor Kristiina Mäkelä.

Diskuswurf (M): Alekna holt sich Gold!

Kristjan Ceh hat einen ungültigen Versuch und damit ist klar: Der neue Europameister im Diskuswurf ist Mykolas Alekna aus Litauen! Mit 69,79 Metern lässt er den haushohen Favoriten Ceh hinter sich! Lawrence Okoye jubelt über Bronze.

Diskuswurf (M): Bronze für Okoye

Lawrence Okoye kann seine Bestweite aus dem ersten Durchgang nicht überbieten, dürfte aber dennoch nicht unglücklich sein, denn Bronze kann ihm niemand mehr nehmen! Nun folgt die Entscheidung um den Europameister-Titel!

Diskuswurf (M): Es spitzt sich zu

Im Diskuswurf spitzt es sich zu. Noch vier Athleten müssen im letzten Durchgang ran. Kann der Schwede Pettersson jetzt noch in die Medaillenrängen vordringen? Nein! Damit stehen die drei Medaillengewinner jetzt bereits fest. Wer welche Medaille umhängt, entscheidet sich in den nächsten Minuten.

400 Meter Hürden (F): Niederländerin in Bestform

Als nächste Entscheidung stehen die 400 Meter Hürden der Frauen auf dem Programm. Carolina Krafzik hält die Fahne für Deutschland hoch. Vermutlich wird aber kein Weg an der Niederländerin Femke Bol vorbeiführen, die die europäische Rangliste recht deutlich anführt. Zudem ist sie bereits frisch gebackene Europameisterin über die 400 Meter geworden. Ihr gefährlich werden könnten die Ukrainerinnen Anna Ryzhykova sowie Viktoriya Tkachuk. Erstgenannte ist die einzige Läuferin neben Bol, welche die Hürden schon einmal unter 53 Sekunden bewältigen konnte. Bis zum Start wird es noch einige Minuten dauern.

Dreisprung (F): Eckhardt-Noack prescht vor!

Klasse! Eckhardt-Noack legt in ihrem zweiten Versuch noch einmal was drauf und springt bis auf 14,39 Meter. Das bedeutet Platz drei für die Deutsche in einem hochspannenden Finale!

Diskuswurf (M): Alekna Führender vor dem letzten Durchgang

Mykolas Alekna sorgt noch einmal für Spannung im Wettkampf der Diskuswerfer! Der Litauer knallt die 69,78 Meter raus und schiebt sich damit deutlich an dem bisherigen Führenden vorbei. Kann Kristjan Ceh kontern? Die Steigerung gibt es zwar mit 68,28 Metern, aber für Alekna reicht das nicht. Gleich geht es in den entscheidenden Durchgang.

200 Meter (M): Favorit Hughes setzt sich durch

Der Brite Zharnel Hughes ist der Favorit über die Distanz. Aber auch Filippo Tortu kann ganz vorne mitreden. Wer wird der Champion von München? Zharnel Hughes gewinnt mit einer Zeit von 20.07 Sekunden und verbessert damit seine Saisonbestleistung. Zweiter wird sein Landsmann Nethaneel Mitchell-Blake vor dem Italiener Tortu. Joshua Hartmann zeigt einen guten Schlusssprint und kann sich auf den fünften Rang vorschieben.

Dreisprung (F): Mäkelä bringt sich ins Spiel

Kristiina Mäkelä bringt sich ins Spiel! Die Finnin zeigt, dass sie heute zurecht auch zu den Favoritinnen zählt und mit 14,64 Metern katapultiert sie sich auf Platz zwei und haut den neune finnischen Landesrekord in die Grube.

Dreisprung (F): Noch keine Verbesserungen

Es gibt im Dreisprung noch keine Verbesserungen im zweiten Durchgang. Hinter Bekh-Romanchuk geht es aber insgesamt sehr eng zu, weshalb eine gewisse Anspannung im Stadion zu spüren ist.

200 Meter (M): Hartmann will es wissen

Es geht jetzt Schlag auf Schlag im Olympiastadion. Die Männer stehen erneut bereit. Das 200 Meter Männer Finale steht in den Startlöchern. Joshua Hartmann geht hier als Außenseiter an den Start, denn seine Mitläufer sind in der persönlichen Bestleistung alle Schneller als der 23-Jährige. Allerdings könnte ihn das Ergebnis aus der deutschen Staffel von heute Vormittag noch einmal richtig Aufwind geben.

Diskuswurf (M): Kaum Steigerungen im vierten Durchgang

Im Diskuswurf ist der vierte Durchgang gerade zu Ende gegangen. Verbesserungen gab es darin nur auf den hinteren Rängen. Es führt weiterhin Kristjan Ceh aus Slowenien mit seinem Versuch auf 67,81 Metern im dritten Durchgang. Alekna bleibt Zweiter vor Okoye aus Großbritannien.

Dreisprung (F): Eckhardt-Noack zunächst Sechste

Neele Eckhardt-Noack hat ihren ersten Sprung beendet und kann durchaus zufrieden auf den ersten Versuch blicken, wenn es auch nicht für die Top 3 reicht. Maryna Bekh-Romanchuk führt mit 14,81 Metern vor Naomi Metzger aus Großbritannien und Hanna Minenko aus Israel.

3000 Meter Hindernis (M): Raitanen wird Europameister!

Was für eine Überraschung! Der Finne, welcher zu Beginn die Führungsarbeit geleistet hat, kämpft sich nochmal nach vorne und zieht an den Italienern vorbei. Topi Raitanen nutzt seine Möglichkeit und krönt sich zum Europameister. Damit schockt er die favorisierten Italiener, die sich mit Silber und Bronze zufrieden geben müssen. Ahmed Abdelwahed wird Zweiter vor Osama Zoghlami. Sein Zwillingsbruder kommt als Siebter über die Ziellinie. Karl Bebendorf präsentiert sich richtig stark und wirkt mit Platz fünf zufrieden. Niklas Buchholz verliert noch den Schlusssprint gegen Victor Ruiz und wird Vorletzter.

3000 Meter Hindernis: Auch Abdelwahed positioniert sich jetzt weiter vorne. Er hängt sich hinter seine beiden Landsmänner auf den dritten Rang und wird seine Attacke schon im Hinterkopf haben. Karl Bebendorf sieht richtig gut aus und überholt zwei weitere Sportler auf seinem Weg nach vorne. Was geht noch in der letzten Runde?

3000 Meter Hindernis: Vier Runden vor Schluss machen die Zwillinge Zoghlami vorne das Tempo. Osama Zoghlami ist in der Rangliste aber deutlich vor seinem Bruder Ala zu finden. Die Geschwindigkeit wird höher, sodass sich das Teilnehmerfeld länger auseinanderzeit. Wo sind die Deutschen? Bebendorf hält sich noch aussichtsreich auf dem achten Rang. Niklas Buchholz muss dagegen schon etwas abreißen lassen und ist im hinteren Teil des Feldes zu finden.

Dreisprung: Maryna Bekh-Romanchuk aus der Ukrainer legt mit einer richtig guten Weite nach! Sie kommt auf 14,81 Metern und knallt die neue europäische Bestleistung in diesem Jahr hin. Da werden die Konkurrentinnen sicherlich schon ins Nachdenken kommen.

Dreisprung: Mit einer kleinen Verzögerung geht es im Dreisprung der Frauen endlich los und Patricia Mamona macht den ersten Sprung. Ihr Kopfschütteln zeigt, dass sie damit noch nicht zufrieden ist. 14,26 Meter springen raus.

3000 Meter Hindernis: Los geht es! In etwas mehr als acht Minuten werden wir wissen, wer sich neuer Europameister nennen darf. Bislang halten sich die Favoriten noch zurück. Der Finne Raitanen übernimmt vorerst die Führungsarbeit. Das Tempo ist noch nicht allzu hoch.

Diskus: Henrik Janssen wird heute nicht ganz vorne mitmischen können, das war bereits vor dem Start des Wettkampfes klar. Mit 61,11 Metern gelingt dem Deutschen in seinem dritten Versuch die Steigerung, nach dem dritten Versuch fliegt er aber dennoch raus. Ganz knapp hatte er die Top 8 verfehlt, die den Wettkampf nach diesem Umlauf noch fortsetzen darf. In Führung bleibt Kristjan Ceh, der seine Bestmarke noch einmal hochgeschraubt hat auf 67,81 Meter.

3000 Meter Hindernis: Es folgt das 3000 Meter Hindernis Finale der Männer. Ab 21 Uhr geht es für Niklas Buchholz und Karl Bebendorf um alles. Favorisiert sind jedoch sicher andere. Insbesondere die Italiener Ahmed Abdelwahed sowie Osama Zoghlami sind mit ihren Saisonbestleistung in einer eigenen Liga.

Diskus: Mykolas Alekna aus Litauen bringt sich ins Spiel und verbessert sich mit einer Weite von 67,26 auf den zweiten Platz hinter Ceh. Inzwischen sind die Athleten im dritten Versuch.

1500 Meter: Laura Muir legt einen Sprint über fast die gesamten letzten 400 Meter hin und siegt souverän vor ihren Konkurrentinnen. Ciara Mageean freut sich über Silber und Sofia Ennaoui schnappt sich die Bronzemedaille. Hanna Klein wird als Fünfte beste Deutsche und kann ihre persönliche Bestleistung nicht verbessern. Katharina Trost kommt als Zehnte über die Ziellinie. Dennoch haben beide einen guten Wettkampf gezeigt, auch wenn es heute nicht für Edelmetall gereicht hat.

Dreisprung: Die nächste Medaillen-Entscheidung in der Leichtathletik steht mit dem Dreisprung der Frauen in den Startlöchern. Patricia Mamona aus Portugal und die gestern nach dem Hochsprung bitterenttäuschte Vierte Maryna Bekh-Romanchuk aus der Ukraine gehen als Favoritinnen an den Anlauf. Aber auch die Finnin Kristiina Mäkelä heißt es auf dem Zettel haben. Sie lieferte von den europäischen Frauen die drittbeste Leistung bei der diesjährigen WM ab. Aus deutscher Sicht möchte Neele Eckhardt-Noack mitmischen. Dass sie das kann, zeigte sie in der Qualifikation, in der sie die Höchstweiste von 14,53 Meter sprang und ihre neu persönliche Bestweite erzielte.

1500 Meter: Hanna Klein ist berüchtigt für ihren guten Schlussspurt. Sie geht an Rang fünf in die letzte Runde. Geht da noch etwas nach vorne? Muir und Mageean ziehen vorne weg.

1500 Meter: Nach 800 Metern hat sich Hanna Klein in eine gute Ausgangsposition geschoben. Sie ist momentan an Rang vier und lauert in Schlagdistanz. Katharina Trost ist etwas weiter hinten zu finden und scheint das Tempo nicht ganz mitgehen zu können.

Diskus: Kristjan Ceh aus Slowenien hatte seinen ersten Versuch nicht sauber hinsetzen können, jetzt aber gibt es einen gültigen Versuch für Ceh und direkt einmal die Führung im Zwischenklassement mit 76,62 Metern. Okoye ist Zweiter mit 67,14 Metern. Simon Pettersson aus Schweden liegt auf Platz drei. Er kam auf 67,12 Meter.

1500 Meter: Das Finale der Frauen über 1500 Meter steht an. Katharina Trost hat sich als Vierte in ihrem Vorlauf für das Finale qualifiziert. Als zweite Deutsche ist Hanna Klein mit von der Partie. Sie war schon einmal Dritte bei einer Europameisterschaft und hat sich so einiges für München vorgenommen. Kann sie heute mit einer Medaille nach Hause gehen? Der Startschuss ist gefallen!

Diskus: Im zweiten Versuch gelingt unter Applaus der zahlreichen Zuschauer der gültige Versuch, doch mit 58,21 Metern hat Janssen mit den Plätzen vorne aktuell nichts zu tun. Die Führungsweite von Lawrence Okoye konnte noch niemand überbieten.

800 Meter: Parallel zum Diskuswurf finden noch die beiden Halbfinals über 800 Meter der Herren statt. Das Ausscheidungsverfahren für das Finale muss ohne deutsche Teilnehmer auskommen. Das erste Habfinale gewinnt der Schwede Andreas Kramer mit einer Bestzeit von 1:48.37. Im zweiten Halbfinale war das Tempo ein ganz anderes. Mariano Garcia überquerte nach 1:46.52 als Erster die Ziellinie. Der letzte des zweiten Halbfinales Daniel Huller war sogar schneller als Kramer im Lauf zuvor. Dennoch bringt ihm das keine Qualifikation für das Finale ein.

Diskus: Der erste Durchgang im Diskuswerfen der Männer ist beendet. Es bleibt bei der Führung von Lawrence Okoye, der auf 64,14 Meter kam. Knapp die Hälfte der Starter konnte keinen gültigen Versuch verbuchen. Darunter auch einige der Topfavoriten.

Diskus: Kopfschütteln bei Henrik Janssen. Sein erster Versuch ist ungültig und Janssen damit noch ohne Wertung. In Führung liegt weiterhin Okoye aus Großbritannien.

Diskus: Lawrence Okoye aus Großbritannien dürfte nach seinem ersten Versuch zufrieden sein. Mit 67,14 Metern gelingt ihm die neue Bestmarke in dieser Saison und er übernimmt die Führung im Klassement. Als nächster Athlet ist dann schon Henrik Janssen aus Deutschland an der Reihe.

Diskus: Henrik Janssen hat als einziger deutscher Diskuswerfer das Finale bei der Leichtathletik-EM in München erreicht. Der Athlet vom SC Magdeburg überstand mit 62,60 Metern die Qualifikation, blieb jedoch über sechs Meter hinter dem Slowenen Kristjan Ceh zurück, der mit 69,06 Metern die Bestweite inne hatte. Der nationale Titelträger Martin Wierig musste seine Teilnahme an der Qualifikation im Vorfeld absagen.

Vor Beginn: Auf dem Programm stehen unter anderem Diskus der Herren und Dreisprung der Damen. Nach einer neuen persönlichen Bestleistung in der Qualifikation hofft Neele Eckhardt-Noack auf Edelmetall. Zudem erwarten uns die 400-Meter-Hürden-Finals, wo Karsten Warholm für seine WM-Pleite Revanche nehmen möchte. Auch die 200-Meter-Finals mit Alexandra Burghardt und Joshua Hartmann stehen an. Rund geht es zudem über die 3000 Meter Hindernis der Herren und die 1500 Meter der Damen. Volles Programm also!

Vor Beginn: Die ersten Leichtathletik-Wettbewerbe gehen bereits um 10 Uhr los, SPOX meldet sich um 20.20 Uhr, wenn die ersten Medaillenentscheidunen anstehen.

Vor Beginn: Hallo und herzlich willkommen zum fünften Tag bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in München.

Leichtathletik-EM: Tag 5 der Europameisterschaft in München heute im TV und Livestream

Gestern war die ARD für die Übertragung verantwortlich, heute ist es wieder das ZDF, das die Wettkämpfe im Free-TV anbietet.

Das ZDF liefert zum fünften Tag bei der Leichtathletik-EM auch zahlreiche Livestreams bei sportstudio.de, so aber auch die ARD mit dem Livestream bei sportschau.de.

Leichtathletik-EM, Tag 5 der Europameisterschaft in München: Der Medaillenspiegel

RangNationGoldSilberBronzeGesamt
1Deutschland55111
2Polen2327
Spanien2327
4Italien2136
5Griechenland2103
Kroatien2103
7Niederlande2024
Norwegen2013
9Großbritannien1359
10Israel1124

 

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