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Leichtathletik

Fleisch von unkastriertem Eber? CAS weist Houlihan-Protest ab

SID
Schwein statt Rind im Burrito? Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat sich von Shelby Houlihan nicht überzeugen lassen.
© getty

Schwein statt Rind im Burrito? Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat sich von Shelby Houlihan nicht überzeugen lassen und den Protest der US-Mittelstreckenläuferin gegen ihre Dopingsperre abgewiesen. Die 28-Jährige war im Dezember positiv auf ein Steroid getestet und für vier Jahre aus dem Verkehr gezogen worden.

Laut Houlihan, die den US-Rekord über 1500 und 5000 m hält, ist die Probe auf kontaminiertes Fleisch zurückzuführen. Ihr sei an einem Food Truck nicht wie bestellt Rind, sondern Fleisch von einem unkastrierten Eber serviert worden.

"Diese Erklärung setzt eine Kaskade von faktischen und wissenschaftlichen Unwahrscheinlichkeiten voraus, was bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit (sehr) nahe Null liegt", teilte der CAS mit. Sie könne deshalb "nicht akzeptiert" werden.

Houlihan verpasste die Olympischen Spiele in Tokio und wird auch 2024 in Paris nicht dabei sein. Auch bei der Leichtathletik-WM 2022 in Oregon fehlt sie. Die Sperre endet am 14. Januar 2025.

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