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Darts - Gerwyn Price kritisiert Fans: "Der Sport ist ruiniert. Gut gemacht"

Von SPOX
© imago images

Ex-Weltmeister Gerwyn Price (37) hat die Fan-Entwicklungen beim Darts angeprangert. Beim Premier-League-Spieltag in Rotterdam am Donnerstag war es zu Zwischenfällen gekommen.

"Der beste Spieler gewinnt nicht mehr immer. Der Sport ist ruiniert. Gut gemacht", schrieb Price nach seiner Niederlage gegen Landsmann Jonny Clayton in seiner Instagram-Story. Wenig später erklärte er: "Ich habe nicht von meinem eigenen Spiel oder von gestern Abend gesprochen, sondern ganz allgemein. Der beste Spieler gewinnt nicht mehr immer, weil der Sport von Nicht-Darts-Fans beeinflusst und diktiert wird."

Der Engländer Michael Smith wurde in Rotterdam bei seinem Match gegen den Lokalmatadoren Michael van Gerwen wiederholt irritiert. Bei seinen Matchdarts beim Stand von 5:3 gab es Pfiffe, außerdem flog ein Gegenstand auf die Bühne. Letztlich verlor Smith mit 5:6. "Wenn du dich zu hundert Prozent auf die Dartsscheibe konzentrierst, hörst du nicht, was sie rufen. Wenn du dich nur auf deine Sache konzentrierst, gewinnst du das Spiel", sagte Gegner van Gerwen lapidar.

Zuletzt gab es ähnliche Zwischenfälle bei Turnieren im deutschen Riese und Hildesheim. Anschließend beschwerten sich Kim Huybrechts und Weltmeister Peter Wright sogar über das Hallenmikrofon. Auch der äußerst extrovertiert auftretende Waliser Price wurde schon oft Opfer von Fan-Verunglimpfungen.

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