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Handball

THW Kiel kassiert deutliche Pleite in Wetzlar

SID
Wetzlars Anton Lindskog kommt gegen Kiel zum Wurf aus dem Rückraum.
© imago images / jan huebner

Rekordmeister THW Kiel hat in der Bundesliga eine heftige Klatsche kassiert und musste bereits am dritten Spieltag die erste Saison-Niederlage hinnehmen. Das Team von Trainer Filip Jicha unterlag nach schwacher Offensivleistung bei der HSG Wetzlar auch in der Höhe verdient 22:31 (11:18). Für die Kieler war es die erste Bundesliga-Pleite seit Dezember 2019. Auch damals verloren die Zebras gegen Wetzlar.

Vor 800 Zuschauern diktierten die Hessen von Beginn an das Spiel, nach nicht einmal sieben Minuten lag Wetzlar 6:1 vorne. Kiel fehlten ohne den weiter verletzten Topstar Sander Sagosen die Ideen und Mittel gegen die starke Abwehr der HSG, zudem wuchs Wetzlars Torwart Till Klimpke über sich hinaus.

"Wir haben in der ersten, aber auch in der zweiten Halbzeit eine überragende Abwehr gespielt", sagte der starke HSG-Torhüter Till Klimpke, dem 15 Paraden gelangen, bei Sky: "Wir haben nur 22 Tore gegen den THW gekriegt, das war der Knackpunkt heute."

Jicha frustriert: "Katastrophale Leistung von uns"

THW-Trainer Jicha war sichtlich frustriert: "Definitiv war das eine katastrophale Leistung von uns, ohne Wenn und Aber. Wir wussten genau, was uns heute erwartet und welche Leistung wir brauchten."

In der zweiten Halbzeit war Kiel besser im Spiel, ohne aber die gewohnte Dominanz zu zeigen. Wetzlar blieb konzentriert im Abschluss und ließ den Favoriten nicht mehr herankommen. Am Ende spielte sich Wetzlar gar in einen kleinen Rausch.

Da das Champions-League-Spiel der Kieler gegen Motor Saporoschje wegen mehrerer Coronafälle bei den Ukrainern abgesagt worden war, findet das nächste Spiel für den deutschen Meister erst am 18. Oktober statt. Dann kommt es in Kiel zum Nordderby gegen die SG Flensburg-Handewitt.

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