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Fussball

FC Barcelona und Atlético wegen Antoine Griezmann einig

Von Falko Blöding
Griezmann wechselte 2019 für kolportierte 120 Millionen Euro nach Barcelona. Doch mit nur 35 Toren in 102 Spielen enttäuschte er bei Barca und spielt seit über einem Jahr auf Leihbasis für den Ex-Verein.

Atlético Madrid und der FC Barcelona haben sich auf einen fixen Transfer des französischen Nationalspielers Antoine Griezmann verständigt. Barça-Trainer Xavi bestätigte im Rahmen einer Pressekonferenz den Durchbruch in den Verhandlungen, Präsident Joan Laporta gab detaillierte Zahlen bekannt.

Xavi erklärte: "Der Klub hat mir gesagt, dass sie eine Einigung erzielt haben. Aber es ist noch nicht offiziell. Kommt es zu einer Einigung, bedeutet dies, dass alle Parteien zufrieden sind. Ich wünsche dem Spieler nur das Beste."

Laporta wurde noch deutlicher: "Der Deal ist durch und es ist ein guter Deal." Demnach erhalten die Katalanen 20 Millionen Euro an fixer Ablöse mit der Option auf weitere Bonuszahlungen in Höhe von vier Millionen Euro. Bei einem Weiterverkauf durch Atlético bis zu 40 Millionen Euro bekommt Barça zudem die Differenz ausgezahlt.

Aktuell ist Griezmann noch von Barcelona an Atlético ausgeliehen. Eine Klausel in dem entsprechenden Leihvertrag hatte zuletzt für Unstimmigkeiten zwischen den beiden Vereinen gesorgt. Die Vorstellungen darüber, wann eine an bestimmte Einsatzzeiten Griezmanns gekoppelte Kaufpflicht Atléticos für den kommenden Sommer greifen sollte, gingen auseinander. Mit der Einigung sind diese Unstimmigkeiten aber ausgeräumt.

"Wenn Griezmann nach Barcelona zurückgekehrt wäre, hätten wir sein Gehalt in Höhe von 36 Millionen Euro zahlen müssen. Dann hätten wir wieder ein neues Drama gehabt," brachte es Laporta auf den Punkt.

Griezmann war im Sommer 2019 für 120 Millionen Euro von Atlético nach Barcelona gewechselt, konnte die hohen Erwartungen im Camp Nou jedoch nicht erfüllen. Nach nur zwei Jahren folgte daher die Rückkehr nach Madrid, wo er in der aktuellen Saison meist als Joker agierte.

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