"Einige verzichten aus Angst, andere, weil sie glauben, dass es vorteilhafter ist, sich diesem Thema, das sie nicht betrifft, nicht auszusetzen", so Boateng, der erklärte: "Die 'Black Lives Matter'-Bewegung wurde geboren, aber es wurde zu wenig getan, um diesem Phänomen entgegenzuwirken."
Boateng mit emotionalem Aufruf im Kampf gegen Rassismus
Nur wenn die Gesellschaft an einem Strang ziehe, sei eine Veränderung zum Positiven möglich: "Die Weißen sind verantwortlich: Wenn sie ihre Stimme erheben würden, würde man uns mehr zuhören", betonte der ehemalige Nationalspieler Ghanas, der sich seit Jahren gegen Rassismus engagiert.
Erst im Juni hatte Boateng in einem emotionalen Artikel in The Players' Tribune zum gemeinsamen Kampf gegen Rassismus aufgerufen: "Weiße Brüder und Schwestern, ihr seid diejenigen, die die Welt verändern können. Wir brauchen euch. Ihr müsst uns helfen", schrieb er damals.