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Fussball

Leonardo bestätigt Real-Angebot für Mbappe: "Kylian hat versprochen, nicht ablösefrei zu gehen"

Von Mario Cortegana
Kylian Mbappe würde offenbar gerne zu Real Madrid wechseln.

Der Transferpoker um Weltmeister Kylian Mbappe von Paris Saint-Germain ist eröffnet. Nach Informationen von SPOX und Goal hat Real Madrid dem französischen Vizemeister am Dienstagabend ein Angebot in Höhe von 160 Millionen Euro unterbreitet.

PSG-Sportdirektor Leonardo trat am Mittwochnachmittag vor die Presse und erklärte, man habe die Offerte abgelehnt: "Wir haben Real mündlich abgesagt. Wir werden niemanden zwingen, zu bleiben. Aber wenn jemand gehen möchte, passiert das nur zu unseren Bedingungen."

Es sei für ihn "offensichtlich", dass Mbappe nach Madrid wechseln wolle. Denn "sonst hätte Real kein Angebot gemacht", so Leonardo weiter. Er verriet aber auch: "Kylian hat uns immer versprochen, dass er nicht ablösefrei geht."

Das Angebot sei "nicht ausreichend" gewesen für einen Spieler, den der Klub behalten will. Außerdem bezeichnete Leonardo das Vorgehen der Königlichen gegenüber Mbappe als "respektlos, falsch und illegal".

Real möchte seine Offerte nach Informationen von SPOX und Goal nicht nachbessern. Die Verantwortlichen um Präsident Florentino Perez sind der Ansicht, dass 160 Millionen Euro Ablöse für einen Spieler, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, bereits sehr großzügig sind.

Zumal Mbappe bei PSG bereits sechs Angebote zur Verlängerung seines Arbeitspapiers abgelehnt hat. Bei Real ist man daher optimistisch, die Verpflichtung des absoluten Perez-Wunschspielers in diesem Sommer hinzubekommen.

Nasser Al-Khelaifi will Kylian Mbappe bei Real halten

Die Vertragssituation Mbappes und Reals Vorstoß führen derweil auch zu unterschiedlichen Ansichten bei den Entscheidungsträgern an der Seine.

Während PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi seinen Starstürmer auf keinen Fall abgeben möchte, plädiert Leonardo dafür, die Ablöse einzustreichen und damit die Klubkassen zu füllen und Verstärkungen zu holen.

Die endgültige Entscheidung über einen Verkauf des 22-Jährigen wird der Emir von Katar treffen.

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