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Fussball

Özil bei Arsenal ausgebootet: Jerome Boateng vom FC Bayern gibt seelische Unterstützung für "Bruder" Mesut

Von SPOX
Ziemlich beste Freunde: Mesut Özil vom FC Arsenal und Jerome Boateng vom FC Bayern Mümnchen.

Bayern Münchens Innenverteidiger Jerome Boateng hat den beim FC Arsenal ausgebooteten Mesut Özil verbal den Rücken gestärkt, nachdem sich dieser via Twitter "tief enttäuscht" von der Entscheidung von Gunners-Trainer Mikel Arteta gezeigt hatte, den ehemaligen Nationalspieler bis Februar von allen Pflichtspielen der Profis auszuschließen.

"Kopf hoch. Ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass du schon bald allen wieder zeigen wirst, was du kannst", schrieb Boateng, den eine tiefe Freundschaft mit Özil verbindet, via Twitter und versah seine Botschaft mit dem Hashtag "NotDoneYet" - zu deutsch: "Noch nicht fertig".

Bereits in der Vergangenheit und kurz nachdem Özil mit einem großen Knall und in Form einer Generalabrechnung mit dem DFB seine Karriere in der Nationalmannschaft 2018 beendet hatte, stellte sich Boateng auf die Seite seines Weltmeister-Kollegen von 2014. Dabei kritisierte er auch seine Mitspieler in der Nationalmannschaft und warf ihnen fehlende Unterstützung für den vielkritisierten Özil vor.

Wenige Stunden vor Boatengs Statement auf Twitter hatte sich Özil erstmals zu seiner am Dienstag bestätigten Ausbootung bei den Gunners geäußert. Arteta hatte den Großverdiener der Gunners (350.000 Pfund pro Woche) sowohl in der Europa League als auch in der Premier League nicht für seinen Kader berücksichtigt.

Der 32-Jährige, der zuletzt am 7. März für die Gunners aufgelaufen ist, darf dadurch vorerst und mindestens bis zum Februar lediglich in der U23 spielen. Mit "tiefer Enttäuschung" habe er diesen Umstand zur Kenntnis genommen - auch, weil er zunächst vor der Corona-Zwangspause zufrieden mit seiner Entwicklung unter Arteta gewesen sei.

Özil will um "Chance bei Arsenal kämpfen"

"Aber dann haben sich die Dinge erneut geändert und ich durfte nicht mehr für Arsenal spielen", erklärte Özil: "Ich habe Arsenal, dem Klub, den ich liebe, meine Loyalität und Treue geschworen. Es macht mich traurig, dass dies nicht erwidert wird. Wie ich jetzt herausgefunden habe, ist Loyalität heutzutage schwer zu erlangen."

Einen vorzeitigen Abgang im Winter ein halbes Jahr vor Auslaufen seines Vertrags schloss er hingegen zunächst aus. "London fühle sich noch immer wie sein Zuhause an, so der frühere Schalker: "Egal, was passiert. Ich werde für meine Chance kämpfen und es nicht zulassen, dass meine achte Saison bei Arsenal so endet."

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