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Fussball

Super League: Unter-25-Jährige befürworten die Einführung

Von Jochen Tittmar
Die Ankündigung der Super League hatte im Frühjahr bei den Fans zu heftigen Protesten geführt.

Laut einer repräsentativen Umfrage unter deutschen Fußballfans ist die Mehrheit derjenigen unter 25 Jahren für eine Einführung der umstrittenen Super League.

Die globale Sportbusiness-Datenbank "ONE8Y DB" befragte insgesamt 875 Fußballfans. Davon sprachen sich 62 Prozent gegen die Super League aus, doch nach Altersgruppen unterteilt kommt die Umfrage zu einem anderen Bild.

Berücksichtigt man lediglich die Unter-25-Jährigen, sind 58 Prozent für die Einführung des umstrittenen Projekts und würden die Super League gegenüber der Champions League bevorzugen.

Bei allen, die über 25 Jahre alt sind, herrscht dagegen Ablehnung: 65 Prozent sind dagegen. "Junge Zielgruppen stehen der Super League deutlich offener und affiner gegenüber - Tradition ist für sie nur bedingt ein Kriterium für Fantum", sagt Agentur-Geschäftsführer Hendrik Fischer.

Im April 2021 unternahmen zahlreiche Top-Klubs einen Vorstoß und sorgten mit dem Plan der Einführung der Super League für heftige und europaweit Proteste unter Fußballfans, aber auch von UEFA, Verbänden und Ligen.

Am 15. Dezember wird Europäische Gerichtshof darüber entscheiden, ob das Monopol der UEFA auf die Austragung der Klubwettbewerbe gekippt wird. Real Madrid, der FC Barcelona und Juventus Turin halten an den Plänen der Super League fest. Im Frühjahr 2023 wird mit einem entsprechenden Urteil gerechnet.

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