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Fussball

Lionel Messi darf offenbar letztes PSG-Spiel vor WM dank "Argentinien-Klausel" auslassen

Von Philipp Schmidt
Die WM in Katar wird Lionel Messis letzte Weltmeisterschaft sein.

Lionel Messi könnte dank einer Klausel in seinem Vertrag bei Paris Saint-Germain offenbar auf das letzte Spiel der Franzosen vor Beginn der Weltmeisterschaft in Katar verzichten, um sich gezielter auf die WM vorbereiten zu können. Dies berichtet der Journalist Gaston Edul von TyC Sports.

Eine so genannte "Argentinien-Klausel", die Messi in seinem Vertrag bei PSG verankert hat, würde dies erlauben. Aufgrund dieser dürfe Messi Verpflichtungen mit der Nationalmannschaft über die des Klubs priorisieren.

Da das letzte Spiel der Pariser vor dem WM-Unterbrechung gegen Auxerre (13. November) nur neun Tage vor dem Auftakt der Weltmeisterschaft gegen Saudi-Arabien (22. November) stattfindet, könnte sich Messi darauf berufen.

Dem 35-Jährigen wird allerdings ein freundschaftliches Verhältnis zu PSG-Trainer Christophe Galtier nachgesagt. Deshalb gelte es als unwahrscheinlich, dass die Verantwortlichen Messi dazu drängen werden, bei der Partie des ungeschlagenen Tabellenführers gegen Abstiegskandidat Auxerre mitzuwirken. Vorher tritt Paris noch bei Juventus Turin (2. November) und Lorient (6. November) an.

Für Messi, der mit Argentinien in der Gruppenphase der WM außerdem auf Mexiko (26. November) und Polen (30. November) trifft, wird es die letzte Weltmeisterschaft seiner Karriere, wie er bereits vor einem Monat bestätigte: "Es herrscht ein wenig Angst und Stress. Man will, dass es jetzt losgeht. Einerseits können wir es kaum erwarten, dort zu sein. Andererseits haben wir Angst, weil wir wollen, dass alles gut läuft."

Bisher reichte es für Messi noch nicht zum großen Wurf bei einer WM-Endrunde, 2014 scheiterte die Albiceleste im Finale von Rio an der deutschen Mannschaft. Ins Turnier in Katar geht Argentinien als einer der großen Favoriten.

In 164 Länderspielen traf Messi insgesamt 90-mal. 2021 beendete er den Titelfluch mit Argentinien und gewann die Copa America - ebenfalls in Rio gegen Brasilien.

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