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Fussball

Scholl und Kahn streiten Gerüchte ab

Von SPOX
Mehmet Scholl ist als Experte für die ARD bei der EM im Einsatz
© getty

Mehmet Scholl und Oliver Kahn haben sich gegen Gerüchte gewehrt, sie würden für ihre Tätigkeit als Fußball-Experte bei ARD und ZDF ein stattliches Millionengehalt beziehen. Der Mediendienst Kress hatte dies behauptet.

"Die von EINEM offenbar bösartigen Journalisten in Umlauf gebrachte angebliche Höhe meines Honorars ist von der Realität genauso weit entfernt wie die Engländer von einem EM-Titel, nämlich meilenweit", lautete die schriftliche Stellungnahme von Scholl.

Der Branchendienst hatte zuvor behauptet, die beiden früheren Profis würden von den Rundfunkanstalten für ihre Expertise fürstlich entlohnt. Sämtliche Beteiligte wiesen dies vehement zurück.

"Falschmeldung, die jeglicher Grundlage entbehrt"

Kahn nahm auf seiner Facebook-Seite Stellung: "Hierbei handelt es sich um eine eklatante Falschmeldung, die jeglicher Grundlage entbehrt. Kress.de verbreitet eine Fehlinformation, die bewusst Neid und Missgunst in der Öffentlichkeit in Kauf nimmt und den Zuschauern die Freude an der Berichterstattung vermiesen soll." Er behalte sich rechtliche Schritte vor.

Auch der ARD-Sportkoordinator sah sich nach den Berichten über Scholl zu einer Reaktion genötigt. "Es gleicht beinahe schon vorsätzlicher Bösartigkeit, welche Zahlen auch hier im Zusammenhang mit dem Expertenvertrag von Mehmet Scholl geschrieben und vervielfältigt werden", so Axel Balkausky: "Generell werden wir uns zu vertraglichen Inhalten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht äußern. Nur so viel: Auch diese derzeit im Raum stehenden Summen entsprechen nicht annähernd der Realität und entbehren jedweder Grundlage."

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