Bayern-Talent Oliver Batista-Meier: "Hansi Flick spricht oft mit uns"

Von SPOX
Oliver Batista-Meier stand gegen Werder Bremen und den VfL Wolfsburg im Kader der Bayern.
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Oliver Batista-Meier gilt als eines der größten Nachwuchstalente beim FC Bayern München. Im Interview mit der Bild erklärte der 18 Jahre alte Offensiv-Allrounder, was Profi-Trainer Hansi Flick so besonders macht.

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"Ich mag ihn sehr, ich glaube schon, dass er den Jungen sehr weiterhelfen kann. Man braucht einen, der die Jungen fördert, ich glaube, er ist so jemand. Er spricht sehr oft mit uns, führt auch Einzelgespräche und sagt, was gut und was schlecht war", sagte Batista-Meier.

Er ist einer von vier Nachwuchsspielern (neben Sarpreet Singh, Leon Dajaku und Joshua Zirkzee), die seit November regelmäßig mit den Profis trainieren. "Ich habe mich sehr gefreut, ich war sehr glücklich. Mit Lewandowski und all den anderen zusammenzuspielen jeden Tag, das ist ein Traum", meint Batista-Meier. Dabei hatte er Flick zunächst einfach ignoriert: "Ich habe am Abend einen Anruf bekommen, da bin ich aber nicht rangegangen, weil ich die Nummer von Hansi Flick noch nicht eingespeichert hatte."

Bisher stand er zweimal im Kader der Profis. Gegen Werder Bremen und den VfL Wolfsburg saß er jedoch über die gesamte Spieldauer auf der Ersatzbank und wartet weiter auf sein Bundesligadebüt.

Oliver Batista-Meier stand gegen Werder Bremen und den VfL Wolfsburg im Kader der Bayern.
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Oliver Batista-Meier stand gegen Werder Bremen und den VfL Wolfsburg im Kader der Bayern.

Kimmich, Thiago, Ronaldo, Mbappe und Neymar als Vorbilder

Batista-Meier, der Anfang des Jahres aufgrund eines Knöchelbruchs rund fünf Monate aussetzen musste, blickt im Bayern-Training vor allem zu Thiago und Joshua Kimmich auf. "Was der (Kimmich, Anm. d. Red.) für eine Mentalität hat, da merkt man schon einen Unterschied. Fußballerisch kann man sich von allen was abschauen", erzählte Batista-Meier.

Generell zählt der Youngster Cristiano Ronaldo ("von der Mentalität her") sowie Kylian Mbappe und Neymar ("fußballerisch") zu seinen Vorbildern.

An seinen "Landsmann" Philippe Coutinho, Batista-Meiers Mutter ist Brasilianerin, traut sich der 18-Jährige noch nicht wirklich heran. "Ich habe das Portugiesisch echt etwas verlernt, das regt mich selber etwas auf. Coutinho weiß noch nicht, dass ich Halb-Brasilianer bin. Ich will es auch nicht so recht sagen, dann will er mit mir reden, und dann wird's schwer", scherzte Batista-Meier.

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