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Formel 1

Formel 1: Ecclestone traut Vettel noch viel zu - wenn er Ferrari verlässt

SID
Bernie Ecclestone rät Vettel bei Ferrari nicht zu verlängern.

Der frühere Formel-1-Patron Bernie Ecclestone rät dem viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel dringend von einem Verbleib bei Ferrari über das Saisonende hinaus ab. "Ich denke, dass Sebastians Leistungen in der letzten Zeit unter der Ferrari-Konstellation mit dem neuen Teamkollegen Charles Leclerc, der auch noch vom Sohn des FIA-Präsidenten gemanagt wird, gelitten hat", sagte der 89-jährige Brite im Interview mit Sport1.

Ecclestone, der die Geschicke der Formel 1 bis zu seiner Absetzung im Januar 2017 fast 40 Jahre lang geleitet hatte, führte aus, dass Ferrari-Teamchef Mattia Binotto "nicht der Unterstützer" sei, den der 32-jährige Heppenheimer derzeit benötige. Ecclestones Rat an Vettel lautet deswegen: "Sebastian sollte aufhören oder sich nach Alternativen für 2021 umsehen. McLaren, dann wieder mit Mercedes-Motoren, könnte so eine sein."

Nach Ecclestones Ansicht wird Vettel zudem "unterschätzt". Der Deutsche, der von 2010 bis 2013 im Red Bull jeweils die WM gewonnen hatte, besitze "das Wettbewerbs-Gen, das die Fahrer früher auch hatten". Die Formel 1 brauche laut dem Briten einen Vettel, "der gewinnt. Er hatte letztes Jahr ein Tief, aber so wie ich ihn kenne, gibt es keinen Grund, warum neben Lewis (Hamilton; sechsmaliger Weltmeister; d. Red.) nicht auch Sebastian Michael Schumachers sieben Titel erreichen kann."

Vettels Vertrag mit Ferrari endet nach der Saison

Der 53-malige Grand-Prix-Sieger Vettel gewann 2019 lediglich den Großen Preis von Singapur und musste sich in der Fahrerwertung auch seinem monegassischen Teamkollegen Charles Leclerc geschlagen geben, der die Rennen in Spa und Monza gewann.

Vettels Vertrag bei Ferrari endet am Saisonende. Weiterhin ist vollkommen unklar, wann der erste Grand Prix des Jahres stattfinden kann. Die ersten neun Rennen sind aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt oder bis auf Weiteres verlegt worden, die Saison beginnt frühestens mit dem Großen Preis von Frankreich am 28. Juni.

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