Fussball

FK-Austria-Wien-Legende Toni Pfeffer: "Austria? So macht es keinen Spaß"

Von SPOX Österreich
Ein Sinnbild für die Krise der Austria Wien: Florian Kein

Bei der Austria ist ordentlich Feuer am Dach: die Veilchen sind nach sieben Bundesliga-Runden und nur einem einzigen Sieg auf Rang 10 der Tabelle abgefallen, hinken den eigenen Erwartungen meilenweit hinterher.

Symbolisch für den Niedergang der Austria: bei der 0:3-Niederlage gegen den WAC hatte der 32-jährige Routinier Florian Klein, der diesmal als zentraler Mittelfeldspieler aufgeboten wurde, nur 21 Ballkontakte. In der ersten Hälfte verzeichnete er gar nur deren 8. Zum Vergleich: selbst Torhüter Ivan Lucic war 49 Mal am Ball. Kleins Counterpart beim WAC, Marcel Ritzmaier, der auf einer ähnlichen Position aufgeboten wurde, war ebenso 49 Mal am Ball.

Anton Pfeffer: "Vielleicht kann es die Mannschaft nicht"

Für Austria-Legende Toni Pfeffer ein Trauerspiel. Der Verteidiger wurde mit den Favoritnern vier Mal Meister, gewann vier Cuptitel und brachte es auf insgesamt 448 Spiele. In der Tageszeitung Heute gibt er sich geschockt über den Zustand der Austria: "Dass es noch schlimmer als letzte Saison kommt, dachte ich nicht." Der Sky-Experte nennt zwei Gründe für die Misere: "Vielleicht kann es die Mannschaft nicht, dann ist es eine Frage der Qualität. Aber vielleicht will sie es auch nicht, Ilzers Stil ist sehr laufintensiv. Dann wäre es verwerflich, eine Frage der Mentalität."

Den Trainer stellt Pfeffer nicht in Frage: "Ilzer war der richtige Schritt, er war vorher mit jedem Verein erfolgreich." Dennoch mache die Austria gerade überhaupt "keinen Spaß. Es sieht sehr düster aus." Gegen Altach muss ein Sieg her: "Das Wie ist egal."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung