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NBA

NBA - Power Ranking der Eastern Conference nach der Free Agency: Wettrüsten einer ganzen Conference

Die Brooklyn Nets um Kevin Durant, James Harden und Kyrie Irving sind im Sommer noch stärker geworden.

Platz 5: ATLANTA HAWKS

Neuzugänge

  • Draft: Jalen Johnson (Nr. 20), Sharife Cooper (Nr. 48)
  • Trade: Delon Wright (Sacramento Kings)
  • Free Agency: Gorgui Dieng (San Antonio Spurs)

Abgänge

  • Trade: Bruno Fernando, Kris Dunn (beide Boston Celtics)
  • Free Agency: Tony Snell (Portland Trail Blazers), Brandon Goodwin

Die Hawks waren mit ihrem Auftritt in den Conference Finals die Überraschung der Saison, es dürfte schwer werden, dies zu wiederholen. Atlanta hat das Team zusammengehalten, namentlich mit Restricted Free Agent John Collins langfristig verlängert, doch auch die Konkurrenz hat nicht geschlafen.

Niemand wird die Hawks im kommenden Jahr unterschätzen, vielmehr ist Atlanta einer der Gejagten. Trae Young wird nach seinen starken Playoffs ohne All-Star-Nominierung wieder mit Schaum vorm Mund spielen, Spieler wie Bogdan Bogdanovic, De'Andre Hunter oder Cam Reddish hatten mit Verletzungen zu kämpfen und wollen neu angreifen.

Vor allem das junge Flügel-Duo hat noch jede Menge Luft nach oben, hier liegt das Potenzial des immer noch blutjungen Hawks-Teams. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch, Onyeka Okongwu, der schon Teile seiner Rookie-Saison verpasste und in den Playoffs sein Potenzial andeutete, wird erneut lange fehlen. Für ihn holten die Hawks in Gorgui Dieng aber einen soliden Backup für Center Clint Capela. Mit diesen Hawks wird erneut zu rechnen sein.

Platz 4: MIAMI HEAT

Neuzugänge

  • Trade: Kyle Lowry (Toronto Raptors)
  • Free Agency: P.J. Tucker (Milwaukee Bucks), Markieff Morris (Los Angeles Lakers)

Abgänge

  • Trade: Goran Dragic, Precious Achiuwa (beide Toronto Raptors)
  • Free Agency: Andre Iguodala, Nemanja Bjelica (beide Golden State Warriors), Trevor Ariza, Kendrick Nunn (beide Los Angeles Lakers)

Florida wird gerne als Rentner-Paradies bezeichnet und die Neuzugänge erfüllen alle Klischees. Kyle Lowry (35), P.J. Tucker (36) und Markieff Morris (31) stehen alle auf der anderen Seite der 30, doch für einen gemütlichen Karriere-Abend sind sie nicht an den Südstrand gewechselt.

Miami will mit dem Trio Lowry, Jimmy Butler und Bam Adebayo zurück in die Finals und das soll mit einem toughen Defensiv-Team gelingen. Offensiv bleiben Fragezeichen, es fehlt ein dynamischer Spielmacher wie es über Jahre Goran Dragic war. In Miami hofft man, dass dies Tyler Herro sein könnte, der nach seiner märchenhaften Bubble zu kämpfen hatte.

Die Stärken bleiben aber ohne Zweifel in der Defense, wo es mit Ausnahme von Duncan Robinson oder Herro kaum Schwachpunkte gibt. Allerdings ist das Team recht dünn aufgestellt, was bei den alternden Stars ein Problem werden könnte. Für die Playoffs scheint dieses Team aber wie gemacht.

Platz 3: PHILADELPHIA 76ERS

Neuzugänge

  • Draft: Jaden Springer (Nr. 30)
  • Free Agency: Andre Drummond (Los Angeles Lakers), Georges Niang (Utah Jazz)

Abgänge

  • Free Agency: Dwight Howard (Los Angeles Lakers), George Hill (Milwaukee Bucks), Mike Scott

Die Sixers sind kaum zu bewerten, ranken sich doch weiter die Fragezeichen um Ben Simmons. Die Kommunikation scheint für den Moment gekappt, dennoch sollte es niemanden überraschen, sollte der Australier zum Saisonstart auf dem Boxscore der Sixers stehen.

Bei aller Enttäuschung über die desaströse Serie gegen Atlanta spielten die Sixers eine überragende reguläre Saison und gingen verdient als Top-Seed in die Saison. Man ist nun aber an einem Punkt, an dem das nicht mehr zählt. Joel Embiid wartet weiter auf seine erste Conference-Finals-Teilnahme, in dieser Spielzeit wird das nicht leichter.

Stand jetzt ist der Kader zum Vorjahr fast identisch. Andre Drummond ersetzt Dwight Howard als Embiid-Backup, ihre Beziehung zueinander sollte inzwischen bekannt sein. Das war es dann fast schon. Was weiter fehlt, ist ein dynamischer Guard, hier hofft Coach Doc Rivers auf einen Sprung von Youngster Tyrese Maxey. Ob es klappt oder nicht: Wenn Embiid seine Form bestätigt, dann sind die Sixers trotz Simmons-Debatte weiter ein Contender.

Platz 2: MILWAUKEE BUCKS

Neuzugänge

  • Draft: Georgios Kalaitzakis (Nr. 60)
  • Trade: Grayson Allen (Memphis Grizzlies)
  • Free Agency: George Hill (Philadelphia 76ers), Rodney Hood (Toronto Raptors), Semi Ojeleye (Boston Celtics)

Abgänge

  • Trade: Sam Merrill (Memphis Grizzlies)
  • Free Agency: P.J. Tucker (Miami Heat), Bryn Forbes (San Antonio Spurs), Jeff Teague

Der Champion konnte bis auf eine Ausnahme das Team zusammenhalten. P.J. Tucker wäre zwar gerne geblieben, doch die Bucks entschieden sich wegen Luxussteuerproblemen gegen einen neuen Vertrag. Einen echten Ersatz verpflichtete Milwaukee nicht, dennoch wurde mit Hood und Ojeleye ein wenig in die Tiefe des Kaders investiert.

Der große Trumpf bleibt die Eingespieltheit, Giannis Antetokounmpo und Khris Middleton kennen sich seit acht Jahren, auch das Verständnis mit Jrue Holiday funktioniert. Das wird wieder für viele Siege in der Regular Season sorgen und Milwaukee erneut einen Platz am Tisch der Titel-Favoriten bescheren.

Antetokounmpo alleine ist inzwischen so dominant, dass er nun ernsthaft in die Konversation des besten Spielers der NBA gehört. Und so lange der Grieche fit ist und für Milwaukee spielt, so lange haben die Bucks eine Chance auf die Meisterschaft.

Platz 1: BROOKLYN NETS

Neuzugänge

  • Draft: Cam Thomas (Nr. 27), Day'Ron Sharpe (Nr. 29)
  • Trade: Jevon Carter (Phoenix Suns)
  • Free Agency: Patty Mills (San Antonio Spurs), James Johnson (New Orleans Pelicans), DeAndre' Bembry (Toronto Raptors)

Abgänge

  • Trade: Spencer Dinwiddie (Washington Wizards), Landry Shamet (Phoenix Suns)
  • Free Agency: Jeff Green (Denver Nuggets), Timothee Luwawu-Cabarrot, Mike James, Tyler Johnson

Alle Blumen dieser Welt für die Bucks, aber in voller Besetzung waren die Nets das beste Team der vergangenen Saison. Und schlechter sind die in dieser Offseason nicht geworden - im Gegenteil. Alle wichtigen Free Agents wurden gehalten, sei es Blake Griffin zum Minimum oder auch Bruce Brown mit der Qualifying Offer.

Spencer Dinwiddie ging zwar nach Washington, hätte das Team aber noch teurer gemacht, als es eh schon ist. Dafür gelang Brooklyn mit der Verpflichtung von Patty Mills als neuen Sixth Man ein echter Coup und sollte die Big Three weiter entlasten. James Johnson und Bembry runden die Tiefe auf dem Flügel ab.

Das alles sind aber nur Randnotizen. Wenn Kevin Durant, James Harden und Kyrie Irving alle performen, wird dieses Team kaum zu schlagen sein. Selbst mit 1,5 Stars brachte Brooklyn den Champion aus Milwaukee an den Rand einer Niederlage. Es scheint so, als ob nur Verletzungen die Franchise aus dem Big Apple vom ersten Titel abhalten könnten.

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