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UFC

UFC: Khabib Nurmagomedov schießt gegen Conor McGregor nach Niederlage gegen Poirier

Von Jonas Rütten
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© getty

Der ehemalige UFC-Champion im Leichtgewicht Khabib Nurmagomedov hat Conor McGregor nach dessen Niederlage gegen Dustin Poirier bei UFC 264 scharf attackiert und die MMA-Community dazu aufgefordert, dem Iren nun jegliche Unterstützung zu entziehen.

"Geld und Ruhm zeigen, wer du wirklich bist", sagte Nurmagomedov im Gespräch mit ESPN: "Wir hören immer, dass es einen verändert, aber das stimmt nicht. Geld und Ruhm zeigen, wer du bist. Und was hat Conor so alles getan, als er beides hatte? Er hat einem alten Mann in einer Bar ins Gesicht geschlagen. Ihr könnt Euch alles, was er getan hat anschauen und müsst einsehen, dass es so ist, wie Dustin Poirier gesagt hat: Dieser Typ ist ein Haufen Sch****!"

Besonders sauer aufstießen Nurmagomedov zahlreiche Tweets, die McGregor nach seiner verletzungsbedingten Niederlage in der Nacht von Samstag auf Sonntag unterstützten und Hoffnungen auf ein Comeback nach der schlimmen Beinverletzung von The Notorious schürten.

"Wie könnt Ihr diesen Typen noch unterstützen?", fragte der 32-Jährige, der in seiner UFC-Laufbahn ungeschlagen blieb und 2018 selbst McGregor im Octagon klar und deutlich besiegt hatte: "Wenn die MMA-Community solch einen schlechten Menschen weiter unterstützt, sehe ich schwarz für den Sport."

In den vergangenen Jahren war McGregor immer wieder durch Skandale in der Öffentlichkeit auffällig geworden. Ob sexuelle Belästigung, Trunkenheit am Steuer oder Schlägereien: McGregors Verfehlungen waren weitläufig. Der Ire geriet besonders mit Khabib selbst aneinander, beleidigte im Vorfeld des Kampfes 2018 beispielsweise die Religion von Khabib, seine Mutter, seinen Vater und attackierte Nurmagomedov sogar bei UFC 223, als er eine Sackkarre in einen Bus warf und mehrere UFC-Kämpfer damit verletzte.

Nurmagomedov: McGregor? "Der Typ ist fertig!"

Auch mit Poirier war McGregor im Vorfeld des dritten Kampfes zwischen den beiden teils heftig aneinandergeraten. Bei der Pressekonferenz zum Kampf sorgte McGregor für zahlreiche Eklats, die in einen Tritt gegen Poirier gipfelten. Den Kampf verlor der 32-Jährige dann aufgrund eines Schienbeinbruchs.

Zwar kündigten sowohl UFC-Präsident Dana White als auch McGregor selbst nach erfolgreicher OP am Montag an, dass es einen vierten Kampf zwischen dem Iren und Poirier geben werde, allerdings bezweifelte Nurmagomedov, dass The Notorious nach der schweren Verletzung jemals wieder auf absolutem Top-Niveau wird kämpfen können.

"Ohne den Beinbruch wäre es vielleicht möglich. Aber so wird er niemals mehr gute Kicks landen können. Er wird es nicht zurück nach ganz oben schaffen. Der Typ ist fertig, aber er ist immer noch gut für die Promotion", schätzte Khabib die Lage um McGregor ein.

 

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