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Radsport

Pogacar gewinnt 108. Tour de France - Van Aert siegt in Paris: 21. Etappe im Liveticker zum Nachlesen

Von SPOX
Mark Cavendish (grünes Trikot) kann sich in die Tour-Geschichtsbücher sprinten.

Tadej Pogacar ist der Sieger der 108. Tour de France. Wout van Aert hat die 21. und finale Etappe bei der Tour de France gewonnen. Hier könnt Ihr das Tour-Finale im Liveticker nachlesen

Tour de France 2021: Gesamtwertung nach 21 Etappen

PlatzFahrerTeamZeit
1Tadej PogacarUAE Team Emirates (UAD)82:56:36
2Jonas VingegaardJumbo-Visma (TJV)+5:20
3Richard CarapazTeam Ineos Grenadiers (INS)+7:03
4Ben O'ConnorAG2R Citroen Team (ACT)+10:12
5Wilco KeldermannBora-Hansgrohe (BOH)+10:13
6Enric Mas NicolauMovistar (MOV)+11:43
7Alexey LutsenkoAstana-Premier Tech (AST)+12:23
8Guillaume MartinCofidis (COF)+15:33
9Peio BilbaoBahrain Victorius (BAH)+16:04
10Rigoberto UranEF Education-Nippo (EFN)+18:34

Tour de France 2021: 21. Etappe im Liveticker zum Nachlesen

Pogacar verteidigt den Titel: Mit dieser phänomenalen Leistung stellt Wout Van Aert doch beinahe den alten und neuen Toursieger in den Schatten. Doch natürlich gilt es auch, die Leistung von Tadej Pogacar zu würdigen, der im Schutz des Feldes ins Ziel rollte, mit 22 Jahren seinen zweiten Toursieg einfuhr und wie im vergangenen Jahr das Weite Trikot des besten Nachwuchsfahrers sowie das gepunktete Leibchen des Bergkönigs gleich auch noch einsackte. Das Podium dieser Tour vervollständigten Jonas Vingegaard mit 5:20 Minuten Rückstand und Richard Carapaz (+ 7:03 Minuten).

Grünes Trikot: Durch den verpassten Tagessieg verpasste Mark Cavendish zugleich den alleinigen Rekord, muss sich den mit 34 Etappenerfolgen nun weiterhin mit Eddy Merckx teilen. Trösten darf sich der ehemalige Weltmeister mit dem Grünen Trikot, das er zum zweiten Mal nach 2011 mit nach Hause nehmen darf.

Fazit: Wie zumeist auf den Champs-Élysees war es ein Massensprint, der die Abschluss der Tour de France bildetet. Doch nicht der so stark eingeschätzte viermalige Etappensieger dieser Grande Boucle erwies sich heute als der Schnellste. Vielmehr gelang Wout Van Aert mit seinem dritten Tagessieg das Kunststück, bei einer Tour eine Hochgebirgsetappe, ein Zeitfahren und einen Massensprint zu gewinnen. Vielseitiger kann ein Radrennfahrer kaum sein!

Van Aert siegt! Wout Van Aert sucht sich das Hinterrad von Mark Cavendish. Dann wird der Sprint eröffnet. Jasper Philipsen mischt noch mit. Wo ist Michael Matthews? Am Ende erwischt Van Aert den perfekten Moment, hat die schnellsten Beine und am Zielstrich die Nase vorn - vor Philipsen und Cavendish! Andre Greipel sprintet auf Rang 5!

Flamme Rouge: Jetzt braust das Peloton unter der Flamme Rouge hindurch. Die Sprinterzüge bilden sich. Jetzt gilt es, den richtigen Moment für den Antritt zu finden.

Wilder Kampf: Durch die anderen Interessen hat Deceuninck-Quick-Step kein leichtes Spiel. Immer wieder mischen sich Fahrer anderer Mannschaften dazwischen.

Sprint Royal: Jetzt hat sich das Team formiert. Die Jungs nehmen Mark Cavendish ans Hinterrad. Alles läuft auf einen königlichen Zielsprint hinaus. Neben Michael Matthews möchte da auch Wout Van Aert mitmischen. Und was hat Andre Greipel noch auf der Pfanne?

Kampf um die Ordnung im Feld: Deceuninck-Quick-Step hat zwischenzeitlich Mühe, die Kontrolle zu behalten. Ineos und Bora-Hansgrohe funken dazwischen. Doch die Mannschaft des Grünen bekommt es dann doch organisiert.

Letzte Runde: Soeben läutet die Glocke eingangs der letzten Runde. 6,8 Kilometer bleiben. Und weiterhin geht es mörderisch schnell zur Sache.

Turgis weit zurück: Weit abgehängt ist der erkrankte Anthony Turgis. Den Franzosen plagt Fieber, der kämpft um die Zielankunft und wird hoffentlich nicht noch aus dem Zeitlimit fallen.

Fluchtversuch scheitert: Das Guthaben der drei Flüchtigen schmilzt jetzt gehörig zusammen. Die Ausreißer spüren den heißen Atem des Pelotons. Gleich ist es um sie geschehen.

Keine Chance für die Verfolger: Doch das Duo scheint nicht stark genug, die Zwei kommen nicht weg. An der Spitze des Hauptfeldes macht der Weltmeister höchstpersönlich die Arbeit an der Spitze - für seinen Teamkollegen Mark Cavendish.

Noch zwei Runden: So langsam wird es ernst. Zwei Runden sind noch zu fahren. Das nehmen zwei weitere Fahrer von B&B Hotels zum Anlass, um auf eigene Faust die Verfolgung der Ausreißer aufzunehmen. Das sind Cyril Gautier und Franck Bonnamour, der damit seine Rote Startnummer als angriffslustigster Fahrer insgesamt bei dieser Tour bestätigt.

Die Ausreißer: Brent Van Moer und Ide Schelling bestreiten übrigens ihre erste Tour. Der erstgenannte Belgier hat dabei eine Rote Startnummer ergattert (4. Etappe). Das gilt auch für den Niederländer (1. Etappe), der überdies auch das Bergtrikot trug. Als alter Hase fährt Michael Valgren seine siebte Tour, feierte 2018 als Sieger des Amstel Gold Race seinen größten Erfolg.

Trio kämpft verbissen: Nach wie vor kurbeln die drei Ausreißer etwa 20 Sekunden vor dem Peloton. Gefühlt hat das Hauptfeld die Situation unter Kontrolle. Es bleibt dabei, knapp eine halbe Minute ist das höchste der Gefühle.

Deceuninck-Quick-Step: Natürlich macht Deceuninck-Quick-Step im Feld immer wieder die Arbeit. Mark Cavendish gilt als größter Favorit für den Sprint Royal. Und den möchte man natürlich letztlich perfekt in Position bringen. Das Interesse an einem weiteren Tagessieg ist groß. Die Mannschaft könnte auch zumindest einen Fahrer weglassen, der im Ziel die 50 Punkte einfährt und Michael Matthews die letzte Chance nimmt, das Grüne noch zu ergattern. Der Australier muss heute gewinnen, um Cavendish noch abfangen zu können.

Mörderisches Tempo: Viel wird den Hasardeuren an der Spitze nicht gegönnt. Mehr als eine halbe Minute ist erneut nicht drin. Das rasende Peloton lässt die Flüchtigen nicht weit weg.

Noch einmal Schelling: Ide Schelling jedoch hat nicht genug, reitet eine weitere Attacke - diesmal mit Brent Van Moer und Michael Valgren. Dieses Trio holt 20 Sekunden raus.

Ständig veränderte Situationen: Doch auch dieser Versuch schlägt alsbald fehl. Zumindest gibt Alaphilippe das Unterfangen auf. Gilbert jedoch mag noch nicht aufgeben. Beinahe permanent verändert sich die Situation.

Neuer Angriff: Dann ist es um die Ausreißer geschehen, die werden gestellt. Umgehend gibt es neue Attacken. Ide Schelling, Julian Alaphilippe und Philippe Gilbert machen sich aus dem Staub.

Peloton macht Druck: Selbstverständlich gibt es im Hauptfeld noch zahlreiche Interessen. Unterschiedlich Teams zeigen sich an der Spitze, machen Tempo. Damit wird den Flüchtigen das Leben schwer gemacht.

Ausreißer weiter voraus: Noch aber ist das Trio voran. Das zeitliche Guthaben jedoch schmilzt. Aktuell handelt es sich um 20 Sekunden. Noch also lohnt es sich für die Drei, alles zu investieren.

Grünes Trikot: Damit weist Mark Cavendish nun 38 Punkte Vorsprung auf, muss beim Zielsprint somit Siebter werden - sofern Michael Matthews gewinnt -, um sein Grünes Trikot zu verteidigen. Aber der Brite ist so gut in Form, der will ganz sicher mehr.

Cavendish stark: Aus dem Peloton heraus demonstriert Mark Cavendish seine Stärke, wird von Michael Mørkøv in Position gebracht. Mühelos fährt der Mann in Grün 13 Zähler ein. Sein Teamkollege (11 Punkte) nimmt Michael Matthews (10) auch noch Punkte weg. Die weiteren Platzierungen sind fürs Trikot nicht mehr relevant.

Bissegger entscheidet Sprintwertung für sich: Stefan Bissegger rollt als Erster bei der Sprintwertung durch, streicht 20 Punkte und 1.500 Euro für die Mannschaftskasse von EF Education-Nippo ein. Es folgen Patrick Konrad (17 Punkte, 1.000 Euro) und Harrison Sweeny (15, 500).

Zwischensprint: Jetzt steht der letzte Zwischensprint dieser Tour an. Dafür positionieren sich die Teams der schnellen Leute. Eigentlich müssen nur noch Deceuninck-Quick-Step für Cavendish und Bike-Exchange für Matthews arbeiten.

Nur noch Drei: Ziemlich gut arbeitet die Gruppe an der Spitze zusammenzusammen. Eine knappe halbe Minute ist der Vorsprung groß. Für Casper Pedersen geht das offenbar zu schnell, der Däne kommt da nicht mehr mit. So sind es nur noch Drei.

Schlechte Straße: Selten bei dieser Tour war die Straße so schlecht wie hier auf den Champs-Élysees. Immer wieder gibt es Kopfsteinpflasterabschnitte und notdürftig geflickte Stellen. Aber auch das gehört irgendwie zur Tradition.

Konrad ebenfalls dabei: Jetzt schafft Patrick Konrad den Anschluss, womit wir nun ein Quartett an der Spitze haben. Für die Flüchtigen sprechen gut zehn Sekunden.

Ausreißertrio: Einen ersten nennenswerten Vorsprung fahren jetzt Stefan Bissegger, Mads Pedersen und Harrison Sweeny heraus. Das Trio kämpft ein paar Sekunden vor dem Peloton.

Arc de Triomphe: Den zweiten Eckpunkt dieser Runde bildet der Triumphbogen. Um diesen kurven die Profis jetzt herum. Und zurück geht es zum Place de la Concorde.

Scharfe Fahrt: Dann wird das Rennen richtig freigegeben. Jetzt beginnt der Kampf um den Tagessieg. Natürlich gibt es auch Hoffnungen von Ausreißern. Jonas Rutsch reitet die erste Attacke.

Place de la Concorde: Am Place de la Concorde braust das Fahrerfeld jetzt auf die Schlussrunde. Breit aufgefächert, fährt UAE Team Emirates an der Spitze, führt das Peloton zur ersten Passage des Ziels.

Louvre: Soeben hat das Peloton die Seine überquert und fährt jetzt durch das Gelände des Louvre, vorbei an der Glaspyramide.

Zuschauer: Zu Tausenden säumen die Menschen die Straßen und jubeln den Rittern der Landstraße zu. Das erinnert fast an vorpandemische Zeiten, als die Tour alljährlich ein Event für ein Millionenpublikum war.

Ruhe vor dem Sturm: Noch herrscht ein wenig Ruhe vor dem Sturm - auch wenn etwas zügiger gefahren wird. Daher blicken wir mal auf Tim Declercq. Der Belgier von Deceuninck-Quick-Step bekleidet den letzten Platz im Gesamtklassement. Nach dem Ausscheiden von Jakob Fuglsang ist das Rang 141. Sein Rückstand beträgt knapp fünf Stunden. Das bedeutet für den 32-Jährigen die inoffizielle Ehre der Roten Laterne. Diese Lanterne Rouge ging im vergangenen Jahr an Roger Kluge.

Fahrt durch Paris: Jetzt biegt das Fahrerfeld exakt 90 Grad nach rechts ab, entfernt sich somit in Richtung Südosten von der Seine.

Eifelturm: Sogar der Eiffelturm befindet sich bereits in Sichtweite. So langsam wird jetzt schon das Tempo forciert. Das Team des Gelben Trikots formiert sich vorn, übt derzeit noch Kontrolle aus.

Paris: Jetzt fahren die Radsportler aus Südwesten ins Stadtgebiet von Paris. Sogleich wird erstmals Kontakt zur Seine aufgenommen, an der die Fahrt jetzt entlang führt.

Tour de France 2021, 21. Etappe - Peloton in Paris angekommen

Gemütliche Fahrt: In gemütlicher Fahrt legte das Peloton während der ersten Rennstunde 30,8 Kilometer zurück. Diese Geschwindigkeit stellt für Hobbyfahrer schon eine Herausforderung dar, die Profis aber könnten auf diesem Terrain lässig zehn, 15 Stundenkilometer schneller fahren.

Meudon: Aktuell radelt man einen weiteren Hügel hinauf, der mit 166 Metern sogar noch sechs Meter höher liegt als die Bergwertung vorhin. In Meudon gibt es allerdings nichts fürs Bergtrikot. In jedem Fall jedoch handelt es sich hier um die letzte topografische Auffälligkeit.

Weltmeister: Momentan zeigt sich Julian Alaphilippe an der Spitze und präsentiert sein Regenbogentrikot. Der Weltmeister hat in den vergangenen drei Wochen viel probiert, konnte dem Erfolg auf der 1. Etappe, einem Tag in Gelb und drei Tagen in Grün dann allerdings nichts Nennenswertes mehr hinzufügen.

Greipel: Zwei Tage nach seinem 39. Geburtstag bestreitet Andre Greipel die allerletzte Tour-Etappe seiner Karriere, die zum Ende der Saison enden wird. Mit elf Tagessiegen ist der gebürtige Rostocker zweitbester Deutscher nach Marcel Kittel (14) und Erik Zabel (12). Wie bereits thematisiert, fuhr Greipel zwei seiner Erfolge auf den Champs-Elysees ein. Ein weiterer Triumph heute wäre natürlich ein krönender Abschluss.

Versailles: So rollt das Fahrerfeld durch Versailles und dann auch vorbei am gleichnamigen weltberühmten Schloss. Als eine der größten Palastanlagen Europas gehört es selbstverständlich zum UNESCO-Welterbe und ist ganz sicher immer eine Reise wert.

Ruhige Fahrt: Noch immer rollt das Peloton entspannt dahin. Nach wie vor unterhalten sich die Radprofis angeregt. Zug kommt fürs Erste nicht rein. Hektisch aber wird es heute ganz sicher noch werden.

Wetter: Passend zum Abschluss der Tour 2021 präsentiert sich das Wetter von einer sehr sonnigen Seite. Bei strahlend blauem Himmel ist es 28 Grad warm. Es ist trocken und wird so auch bleiben. So lässt sich die Fahrt genießen.

Champs-Elysees: Neben dem Grünen Trikot geht es heute also noch um den prestigeträchtigen Tageserfolg auf den Champs-Elysees. Nach dem lange Zeit einzigen deutschen Etappensieg in Paris, den 1992 Olaf Ludwig einfuhr, wurde die Zielankunft in Frankreichs Hauptstadt zwischen 2013 und 2016 zu einer deutschen Domäne. Marcel Kittel und Andre Greipel siegten jeweils zweimal in Folge. König der Champs-Elysees jedoch ist eindeutig Mark Cavendish, der vier Triumphe verbuchte - und das zwischen 2009 und 2012 in Folge. Heute könnte der Brite noch einen drauf setzen und zugleich den 35. Etappensieg insgesamt ergattern, der ihm den alleinigen Rekord vor Eddy Merckx bescheren würde.

Die Deutschen: Von den einstmals zwölf Deutschen sind acht verblieben. Jasha Sütterlin, Jonas Koch, Tony Martin und Roger Kluge mussten die Segel streichen. Bester im Gesamtklassement ist Emanuel Buchmann als 32. mit allerdings schon fast zwei Stunden Rückstand. Paris erreichen überdies Nils Politt (52.), Jonas Rutsch (56.), Simon Geschke (62.), Georg Zimmermann (81.), Max Walscheid (122.), Andre Greipel (126.) und Rick Zabel (135.).

Slowenien: Nacheinander zeigen sich jetzt weitere Fahrer an der Spitze - so zum Beispiel nun die Slowenen, die diese Tour natürlich extrem geprägt haben - vor allem natürlich Tadej Pogacar, aber natürlich auch der zweifache Etappensieger Matej Mohoric. Dritter im Bunde ist Luka Mezgec. Das Trio hat die Startnummer 11 dabei, die Primoz Roglic trug, der die Tour aber vorzeitig verlassen musste.

Arkea-Samsic: Die vier Mannschaften, die Paris in voller Besetzung erreichen, haben wir bereits genannt. Doch es gibt ein krasses Gegenbeispiel. Arkea-Samsic ist nur noch mit einer Rumpftruppe unterwegs. Mit Elie Gesbert, Nairo Quintana und Connor Swift sind dem französischen Team lediglich drei Radprofis verblieben.

Tour de France 2021, 21. Etappe - Mikkel Bjerg gewinnt letzte Bergwertung

Bergwertung: Diese letzte Bergwertung dieser Tour darf aus dem noch immer vorausfahrenden UAE Team Emirates Mikkel Bjerg gewinnen, streicht seinen allerersten Bergpunkt und 200 Euro für die Mannschaftskasse ein.

Bergwertung: Jetzt steht tatsächlich noch eine Bergwertung an. Knapp zwei Kilometer geht es zur Côte de Gres hinauf - bei durchschnittlich fünf Prozent Steigung.

Emirates: Aktuell fährt die Mannschaft des Gelben Trikots dem Feld ein Stückchen voraus. UAE Team Emirates hat für die heutige Tour d'Honneur ein spezielles Trikot mit gelbem Brustring und auch neue Hosen an. Überall taucht dabei die wichtigste Farbe der Tour auf. Da sind übrigens noch alle acht Leute dabei. Komplett sind darüber hinaus sonst nur noch Deceuninck-Quick-Step, Cofidis und EF Education-Nippo.

Beste Mannschaft: Als beste Mannschaft wird Bahrain Victorious die Tour beenden. Das Team weist knapp 20 Minuten Vorsprung zu EF Education-Nippo auf. Mit sieben Fahrern erreicht die Truppe von Rolf Aldag Paris. Zudem gewannen Matej Mohoric und Dylan Teuns drei Etappen. Mit dem Slowenen sowie Wout Poels hatte man zwischenzeitlich das Bergtrikot. Und Pejo Bilbao wird im Gesamtklassement Neunter.

Ausstieg: Tatsächlich gibt es heute noch einen Ausstieg zu vermelden. Jakob Fuglsang tritt zu dieser letzten Etappe nicht mehr an. Der Däne von Astana war 38. im Gesamtklassement. Bei ihm richtet sich der Fokus offenbar jetzt schon auf die Olympischen Spiele. Die Zeit bis dahin ist knapp, da könnte ein zusätzlicher Tag schon helfen. Somit bleiben uns 141 Radsportler im Rennen.

Freigegebenes Rennen: Jetzt gibt Christian Prudhomme Flagge schwenkend das Rennen frei. Die Fahrer aber denken nicht daran, das Tempo zu erhöhen. Es wird fleißig geschwatzt unter den Profis. Es gibt viele lächelnde Gesichter zu sehen.

Grünes Trikot: Neben dem Tagessieg steht heute einzig noch das Maillot Vert auf dem Spiel. Das trägt seit geraumer Zeit Mark Cavendish und würde es gern auch zum zweiten Mal nach 2011 mit nach Hause nehmen. Dafür muss der Brite 35 Punkte Vorsprung gegenüber Michael Matthews verteidigen, der das Sprintertrikot 2017 gewann. Der Australier kann als einziger noch rechnerisch eingreifen, denn insgesamt werden heute 70 Zähler vergeben - 20 beim Zwischensprint und 50 im Ziel.

Spazierfahrt: Es wird weiterhin gemütlich dahin gerollt. Bereits jetzt hat das Peloton Zeitverzug. Die Trikotträger zeigen sich in vorderster Front. Da Tadej Pogacar nicht alle seine Hemden überziehen kann, fährt Jonas Vingegaard stellvertretend in Weiß und Wout Poels im gepunkteten Leibchen.

Rote Startnummer: Eine weitere Ehrung ist inzwischen auch bekannt geworden. Als kämpferischster Fahrer der gesamten drei Wochen wird Franck Bonnamour am Abend mit der Roten Startnummer ausgezeichnet. Dem Franzosen von B&B Hotels war diese Ehrung übrigens auf keiner der einzelne Tagesabschnitte zuteil geworden.

Pogacar: Tadej Pogacar muss heute nur noch im Sattel sitzenbleiben und unfallfrei das Ziel erreichen. Angegriffen wird das Gelbe Trikot nicht mehr, was angesichts von mehr als fünf Minuten auch theoretisch kaum Sinn hätte. Somit wird der Slowene seinen totalen Vorjahreserfolg wiederholen und neben Gelb erneut auch das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers sowie das Bergtrikot mit nach Hause nehmen.

Start Soeben nehmen die 142 verbliebenen Radprofis den letzten Tagesabschnitt unter die Räder. Auf acht Kilometer neutralisierter Fahrt rollen die Pedaleure durch Chatou. Die Stadt im Departement Yvelines liegt westlich von Paris und hat die Tour erstmals zu Gast. Luftlinie sind das etwa zehn Kilometer bis zum Zeil, es ist allerdings eine südliche Schleife zu absolvieren.

Tour de France 2021: 21. Etappe heute im Liveticker - Vor Beginn

Vor Beginn: Halbe halbe: bummeln und sprinten - so kann man die kurze Schlussetappe zusammenfassend beschreiben. Erst in der zweiten Rennhälfte werden die Fahrer, zumindest die Mitglieder der Sprinterteams, noch einmal alles aus sich herausholen. Allerdings sind einige unter ihnen schon gedanklich bei den Olympischen Spielen in Tokio, wo für sie am kommenden Freitag, 24. Juli, das Straßenrennen der Männer über 234 km stattfindet. Viele Fahrer werden daher bereits morgen Früh nach Tokio.

Vor Beginn: Es wird wohl zu einem Showdown der Sprinter kommen. Hier rechnet sich der bärenstarke Brite Mark Cavendish gute Chancen aus, mit seinem 35. Tour-Etappensieg den großen Eddy Merckx als alleinigen Rekordhalter abzulösen. Zugleich hofft der Rostocker Andre Greipel, auf der letzten Tour-Etappe seiner Karriere den dritten Elysees-Triumph zu schaffen.

Vor Beginn: Die Etappe über 108,5 Kilometer von Chatou bis zur finalen Zieldurchfahrt auf den Champs-Elysees in Paris ist eine Triumphfahrt für Tadej Pogacar. Der Slowene verteidigte gestern beim Einzelzeitfahren die Führung in der Gesamtwertung souverän. Da auf der letzten Etappe das Gelbe Trikot generell nicht attackiert wird, steht Pogacar zum zweiten mal in Serie als Tour-Sieger fest.

Vor Beginn: Hallo und herzlich Willkommen zum Liveticker der 21. Etappe der Tour de France. Die letzte Etappe der Tour 2021 wird um 16.15 Uhr gestartet.

Tour de France 2021: 21. Etappe heute live im TV und Livestream

Die 21. Etappe der Tour de France könnt Ihr live im Free-TV und im Livestream verfolgen. Eurosport zeigt die komplette Etappe ab 16 Uhr live auf dem Sender Eurosport1, Das Erste beginnt mit seiner Live-Übertragung um 16.30 Uhr.

Die ARD bietet auf sportschau.de ab 16.15 Uhr einen kostenlosen Livestream an. Bezahlen müsst Ihr dagegen für den Livestream von Eurosport, den Eurosport Player. Dank einer Kooperation von DAZN mit Eurosport ist die 21. Etappe auch bei dem Streamingdienst live zu sehen. Ein DAZN-Monatsabo kostet mittlerweile 14,99 Euro pro Monat und ist jederzeit kündbar. Das Jahresabo ist für 149,99 Euro zu haben.

Tour de France 2021: Die Gesamtwertung vor der 21. Etappe

PlatzFahrerTeamZeit
1Tadej PogacarUAE Team Emirates (UAD)80:16:59
2Jonas VingegaardJumbo-Visma (TJV)+5:20
3Richard CarapazTeam Ineos Grenadiers (INS)+7:03
4Ben O'ConnorAG2R Citroen Team (ACT)+10:12
5Wilco KeldermannBora-Hansgrohe (BOH)+10:13
6Enric Mas NicolauMovistar (MOV)+11:43
7Alexey LutsenkoAstana-Premier Tech (AST)+12:23
8Guillaume MartinCofidis (COF)+15:33
9Peio BilbaoBahrain Victorius (BAH)+16:04
10Rigoberto UranEF Education-Nippo (EFN)+18:34
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