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Radsport

Tour de France 2021: Van Aert dominiert Einzelzeitfahren - Pogacar vor erneutem Tour-Sieg

Von SPOX
Pogacar hat sich auch beim Zeitfahren keine Blöße gegeben.

Bei der Tour de France gewinnt Wout van Aert überlegen das Einzelzeitfahren der 20. Etappe. Tadej Pogacar reicht eine solide Leistung, um den erneuten Tour-Sieg fix zu machen.

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Tadej Pogacar steht kurz vor der Krönung zum jüngsten Doppel-Champion in der Geschichte der Tour de France. Im vorentscheidenden Einzelzeitfahren der 108. Frankreich-Rundfahrt reichte dem erst 22 Jahre alten Radsport-Wunderkind auf den 30,8 km nach Saint-Emilion eine Fahrt ohne volles Risiko. Pogacar wurde Achter und verteidigte seinen Vorsprung damit ohne Mühe.

"Ich bin so happy, dass es zu Ende ist", sagte Pogacar kurz nach der Siegerehrung. Er habe aber "jeden Kilometer genossen, auch wenn ich gelitten habe. Es war super heiß", betonte Pogacar mit einem leichten Sonnenbrand auf der Nase.

Als Pogacar um 17.19 Uhr als letzter Starter in Libourne von der Rampe rollte, war dem Dominator der diesjährigen Grand Boucle das Gelbe Trikot schon nicht mehr zu nehmen. Ein komfortables Polster von 5:45 Minuten hatte er vor der vorletzten Etappe auf seinen ärgsten Verfolger Jonas Vingegaard, der im Kampf gegen die Uhr Dritter wurde.

Einzig ein schwerer Sturz oder Defekt hätte Pogacar das Maillot jaune auf der Fahrt durch die Weinregion rund um Bordeaux noch kosten können, doch er agierte auf dem flachen Profil abgebrüht. Pogacar wird wohl mit dem größten Abstand seit Vincenzo Nibali (7:52) im Jahr 2014 in Paris über die Ziellinie fahren.

Nach der "Tour d'Honneur", bei dem das Gelbe Trikot traditionell nicht mehr attackiert wird, trägt sich Pogacar höchstwahrscheinlich in die Geschichtsbücher ein - nicht nur als jüngster Zweifach-Champion in der Historie des prestigeträchtigsten Radrennens der Welt, sondern auch als erneuter Gewinner des Bergtrikots und des Weißen Trikots des besten Jungprofis.

Das Podium in Paris werden der junge Däne Vingegaard (Jumbo-Visma/+5:20) und Richard Carapaz (Ineos/+7:03) aus Ecuador komplettieren. Den Sieg sicherte sich am Samstag der belgische Allrounder Wout Van Aert (Jumbo-Visma), der bereits schon die doppelte Kletterpartie am Mont Ventoux gewonnen hatte.

"Das bedeutet mir viel. Ein Zeitfahren bei der Tour de France zu gewinnen, stand schon immer auf meiner Bucket-List", sagte Van Aert.

Tour de France: Pogacar glänzte bei Bergzeitfahren 2019

Vor Beginn der Etappe hatte der erfolgreichste aktive deutsche Radprofi Andre Greipel sein Karriereende nach der Saison verkündet. Aus klaren Gründen: "Weil ich 39 bin und jetzt 18 Jahre das Ganze gemacht habe und gegen 20-Jährige fahre. Ich habe verstanden, dass jetzt Schluss ist", sagte der Sprint-Oldie. Der im Peloton nur "Gorilla" genannte Greipel kam bei seinem vorletzten Auftritt auf der großen Bühne als 113. ins Ziel, sein Fokus richtet sich auf die Schlussetappe nach Paris.

Pogacar hatte seinen Siegeszug bei seinem ersten Zeitfahr-Erfolg auf dem fünften Teilstück nach Laval gestartet. "Heute war es komplett anders als auf der fünften Etappe. Dort hatte ich viel mehr Adrenalin", gab Pogacar zu: "Ich war heute gut vorbereitet, aber hatte nicht mehr die besten Beine.

Nur zwei Tage später war das Ausnahmetalent aus dem Oberkrainer 6000-Einwohner-Nest Komenda auf der ersten Alpen-Etappe ins Gelbe Trikot geschlüpft, nachdem er seine chancenlosen Rivalen zum ersten Mal gedemütigt hatte.

Bereits 24 Stunden später hatten Experten wie der legendäre Eddy Merckx die Tour nach Pogacars bereits für entschieden erklärt. Denn dem ausgegeben Motto des Titelverteidigers, "Angriff ist einfach die beste Verteidigung", war bereits zu diesem Zeitpunkt niemand im Feld gewachsen.

"Er fährt hier einfach ein anderes Rennen. Wir müssen schauen, dass wir unser eigenes fahren", hatte der Gesamtdritte Carapaz bereits nach dem neunten Teilstück konstatiert. "Die Tour ist gelaufen", sagte auch der fünfmalige Tour-Champion Merckx - er sollte Recht behalten. Nur Vingegaard schaffte es nach einer Attacke auf der elften Etappe am Mont Ventoux, für ein paar Minuten von Pogacar wegzufahren - es blieb der einzige kleine Nadelstich.

Der Youngster kontrollierte Vingegaard und den erfahrenen Carapaz bei den beiden letzten Pyrenäen-Ankünften nach Belieben. Und mit einer Ausstrahlung, die ihresgleichen sucht. Ehe seine Verfolger überhaupt ausholen konnten, setzte Pogacar die Attacken einfach selbst und manifestierte das Gelbe Trikot.

Bei seinem Tour-Debüt im vergangenen Jahr hatte sich Pogacar in einem denkwürdigen Bergzeitfahren zum ersten Mal ins Rampenlicht katapultiert und war zum jüngsten Champion der Frankreich Rundfahrt seit 116 Jahren avanciert. Pogacar war mit 57 Sekunden Rückstand auf Landsmann Primoz Roglic in die vorletzte Etappe gestartet und hatte ihm völlig überraschend an der Planche des Belles Filles noch Gelb entrissen. Nun trägt er das Trikot wieder bis nach Paris.

Tour de France: Endstand 20. Etappe

PlatzFahrerZeit
1.Wout van Aert35:53
2.Kasper Asgreen36:14
3.Jonas Vingegaard36:25
4.Stefan Küng36:31
5.Stefan Bisegger36:37
6.Mattia Cattaneo36:42
7.Mikkel Berg36:45
8.Tadej Pogacar36:50
9.Magnus Cort36:53
10.Dylan van Baarle37:14

Tour de France 2021: Der Liveticker der 20. Etappe zum Nachlesen

Tour de France 2021: 20. Etappe Jetzt im Liveticker - Van Aert gewinnt 20. Etappe

Pogacar wird Achter:

Bleibt nur noch Tadej Pogacar. Der Mann in Gelb erreicht Saint-Émilion mit 57 Sekunden Rückstand, kann dieses Zeitfahren also nicht gewinnen. Das Maillot Jaune ist allerdings bei Weitem nicht in Gefahr.

Vingegaard Dritter:

Richard Carapaz ist nicht in der Lage, sich zu verbessern. Der Ecuadorianer muss sich mit dem dritten Gesamtplatz begnügen, denn kurz darauf fährt Jonas Vingegaard als Etappendritter mit 32 Sekunden Rückstand auf Wout Van Aert ins Ziel und wird Gesamtzweiter bleiben.

O'Connor hat es geschafft:

Ben O'Connor kämpft sich ins Ziel, muss beißen. 21 Sekunden verliert der Australier auf Wilco Kelderman. Das aber reicht ihm, um den Niederländer im Gesamtklassement hinter sich zu halten und Vierter zu bleiben.

Enric Mas erreicht das Ziel:

Enric Mas begrenzt den Zeitverlust gegenüber Alexey Lutsenko auf unter eine Minute, womit der Movistar-Fahrer seinen sechsten Gesamtrang behaupten kann.

Martin im Ziel:

Guillaume Martin kommt in 39:37 Minuten ins Ziel, büßt gegenüber Pejo Bilbao etwa eine halbe Minute ein, kann sich das mit Blick aufs Gesamtklassement aber erlauben.

Pogacar nicht auf Siegkurs:

Tadej Pogacar wird Wout Van Aert nicht gefährden, liegt an der zweiten Zeitnahme 38 Sekunden zurück. Es schaut nach einem Etappensieg für den Belgier aus.

Vingegaard Zweiter in Montagne:

Jonas Vingegaard kommt an der zweiten Zwischenzeit als Zweiter durch - lediglich 21 Sekunden hinter Wout Van Aert. Richard Carapaz jedoch nimmt er gut eine Minute ab, womit der Däne Rang 2 im Gesamtklassement verteidigen wird.

Duell O'Connor - Kelderman:

Ben O'Connor und Wilco Kelderman tun sich gar nichts. Inzwischen liegt der Niederländer in Montange eine Sekunde vorn, er benötigt aber 32, um den Australier zu überflügeln.

Gaudu rollt ins Ziel:

Mit gut dreieinhalb Minuten Rückstand fährt David Gaudu ins Ziel. Einen Angriff auf die Top 10 dieser Tour kann der Franzose damit nicht starten. Rigoberto Uran, den wir in Kürze erwarten, wird also Zehnter bleiben.

Duell Lutsenko - Mas:

Alexey Lutsenko holt eine halbe Minute gegenüber Enric Mas auf, doch auch das scheint nicht genug zu werden, um dem Mallorquiner den 6. Gesamtrang streitig machen zu können.

Cattaneo im Ziel:

Nun fährt Mattia Cattaneo als Fünfter ins Ziel. Am Ende fehlen dem Italiener 49 Sekunden zur Spitze. Den 12. Platz im Gesamtklassement wird er allerdings nicht verbessern.

Montagne:

Guillaume Martin büßt auf Pejo Bilbao Zeit ein, in Montagne sind das aber lediglich 19 Sekunden. Für den Spanier ist das nicht genug, um im Gesamtklassement eine Position zu gewinnen.

Pogacar mit Rückstand:

Jetzt rollt Tadej Pogacar durch die erste Zwischenzeit. Dem Mann in Gelb fehlen 17 Sekunden auf Wout Van Aert. Kann der Slowene nicht schneller? Oder wagt der 22-Jährige nicht das allerletzte Risiko, um sein Maillot Jaune nicht zu gefährden?

Vingegaard schlägt sich gut:

Offenbar wird sich auch Jonas Vingegaard vor Richard Carapaz behaupten können. Die erste Zeitnahme belegt, dass der Däne lediglich zwölf Sekunden langsamer als Wout Van Art unterwegs ist - allerdings 20 Sekunden schneller als der Ecuadorianer. Der Däne war ja bereits Dritter im ersten Zeitfahren dieser Tour.

O'Connor behauptet sich:

In Pomerol ist Ben O'Connor tatsächlich fünf Sekunden schneller als Wilco Keldermann und scheint seinen vierten Gesamtrang gegenüber dem Niederländer verteidigen zu können.

Cattaneo gut dabei:

Mattia Cattaneo befindet sich auch bei der zweiten Zeitnahme auf Top-5-Kurs - mit 32 Sekunden Rückstand auf Wout Van Aert. Klammern wir den belgischen Spitzenreiter aus geht es dort vorn ziemlich eng zu, da ist viel möglich.

Pogacar startet:

Genau in dem Moment, als Van Aert den Zielstrich überfährt, rollt mit Tadej Pogacar der letzte Starter von der Rampe.

Neuer Spitzenreiter:

Unterdessen erwarten wir Wout Van Aert im Ziel. Der Vizeweltmeister kurbelt noch immer kraftvoll, mobilisiert die letzten Reserven und setzt die neue Bestzeit. Kasper Asgreen wird um 21 Sekunden überflügelt.

Gaudu und Uran fast im Gleichschritt:

Zwischen David Gaudu und Rigoberto Uran tut sich wenig. An der ersten Zwischenzeit liegen zwei Sekunden dazwischen. Und Mattia Cattaneo, der heute gut fährt, liegt im Gesamtklassement fast fünf Minuten hinter dem Franzosen. Da tut sich also auch nichts mehr.

Wilco Kelderman:

Jetzt legt Wilco Kelderman los. Der Fünfte des Gesamtklassements wird ein Fernduell mit dem Vierten Ben O'Connor austragen. Die beiden liegen lediglich gut eine halbe Minute auseinander. Beide bewegten sich im ersten Zeitfahren dieser Tour auf sehr ähnlichem Niveau. Das könnte spannend werden.

Castroviejo im Ziel:

Unterdessen erreicht Jonathan Castroviejo das Ziel mit knapp anderthalb Minuten Rückstand. Der Baske muss mit Rang 9 zufrieden sein. Und der wird nicht Bestand haben.

Van Aert weiter stark:

Eben jener Wout Van Aert kurbelt weiter energisch, der ist bereits bei der zweiten Zwischenzeit angekommen und dort 24 Sekunden schneller als Stefan Küng und Kasper Asgreen. Das schaut richtig gut aus für den Belgier.

Cattaneo mischt mit:

Mattia Cattaneo fährt in der Tat vorn mit rein. An der ersten Zeitnahme fehlen dem Italiener lediglich 13 Sekunden auf Wout Van Aert, was hier den 3. Platz bedeutet.

Guillaume Martin:

In diesen Regionen des Gesamtklassements geht es enger zu, da könnte es durchaus noch zu Verschiebungen kommen. Etwas mehr als eine Minute liegt hier jeweils zwischen den Fahrern Pejo Bilbao, Guillaume Martin, Alexey Lutsenko und Enric Mas.

David Gaudu:

Als Elfter des Gesamtklassements müsste der nun gestartete David Gaudu 2:20 Minuten Minuten aufholen, um es noch unter die besten Zehn zu schaffen. Das wird der dann gleich folgende Rigoberto Uran vermutlich nicht zulassen. Der Kolumbianer gilt als der bessere Zeitfahrer.

Buchmann in Ziel:

Ein Bein musste sich Emanuel Buchmann heute nicht ausreißen. Gut vier Minuten lässt sich der Deutsche von Bora-Hansgrohe aufbrummen. Für den Moment bedeutet das Rang 61. Als bester Deutscher ist Max Walscheid noch immer Elfter.

Mattia Cattaneo:

Soeben begibt sich Mattia Cattaneo auf die Strecke. Der Italiener gehört zum erweiterten Favoritenkreis, schaffte es als Achter im ersten Zeitfahren dieser Tour in die Top 10. Als Dritter der nationalen Zeitfahrmeisterschaften bringt der 30-Jährige das nötige Handwerkszeug mit.

Neue Zwischenbestzeit:

Wout Van Aert lässt es krachen, setzt an der ersten Zeitnahme die neue Bestmarke - drei Sekunden vor Stefan Küng und 13 vor dem im Ziel führenden Kasper Asgreen.

Bauke Mollema:

Auch Bauke Mollema lässt sich nicht hängen. Der 34-jährige Niederländer gilt nicht als Spezialist im Kampf gegen die Uhr, liegt allerdings gerade 33 Sekunden hinter der Spitze, die hier noch Stefan Küng bildet. Dennoch befindet er sich damit nicht auf dem Weg zu einer Spitzenplatzierung.

Alaphilippe büßt ein:

Julian Alaphilippe haut sich richtig rein. Für die Allerbesten reicht es allerdings nicht. Auf dem Weg zum höchsten Punkt der Strecke in Montagne säumen sehr viel Zuschauer die Strecke. An der Zeitnahme fehlen dem Franzosen nun bereits 55 Sekunden.

Wout Van Aert:

Mit Wout Van Aert legt jetzt ein weiterer Anwärter für eine ganz vordere Platzierung los. Der belgische Straßenmeister hat in der Heimat 2019 und 2020 auch schon den Titel im Einzelzeitfahren gewonnen und war im vergangenen Jahr Vizeweltmeister.

Zeitfahrer Castroviejo:

Mit Jonathan Castroviejo haben wir durchaus einen Experten in Sachen Zeitfahren. Der ehemalige Europameister, WM-Dritte (jeweils 2016) sowie mehrfache spanische Meister wird an der ersten Zeitnahme mit 24 Sekunden Rückstand vermessen.

Thomas im Ziel:

Recht entspannt lässt es Geraint Thomas austrudeln. Der Tour-Sieger von 2018 muss nicht alles aufbieten, nimmt gut drei Minuten Rückstand in Kauf und darf für heute Feierabend machen.

Was leistet Alaphilippe?:

Gespannt warten wir auf die erste Zeit von Julian Alaphilippe. Da ist der Franzose. Schleifen lässt es der Mann von Deceuninck-Quick-Step nicht. Allerdings fehlen in Pomerol bereits 22 Sekunden. Aufgrund der geringen Abstände reicht das lediglich für Platz 11.

Dänemark, dann zweimal Schweiz ...:

Schweizer und Dänen dominieren das Einzelzeitfahren bisher. Diese beiden Nationen teilen sich die ersten fünf Plätze des Zwischenklassements untereinander auf. Und aktuell deutet sich nicht an, dass daran jemand rütteln wird.

Alaphilippe rollt von der Rampe:

Heute mal nicht im Regenbogentrikot des Straßenweltmeisters begibt sich Julian Alaphilippe auf die Strecke.

Politt überquert den Zielstrich:

Mit gut vier Minuten Rückstand beendet Nils Politt seine Arbeit in Saint-Émilion. Für den Moment bedeutet das Platz 38. Bester Deutscher bleibt Max Walscheid als derzeit Elfter.

Emanuel Buchmann:

Jetzt macht sich mit Emanuel Buchmann der letzte deutsche Fahrer auf den Weg. Der 28-Jährige muss nicht alles in die Waagschale werfen - einfach nur sauber durchkommen. Zwei Minuten später rollt der zweimalige Etappensieger und slowenische Meister Matej Mohoric los.

Porte zu weit zurück:

Richie Porte kommt für ganz vordere Platzierungen nicht in Frage. Der ehemalige australische Zeitfahrmeister weist in Pomerol bereits 51 Sekunden Rückstand auf.

Rutsch im Ziel:

Jonas Rutsch spielt eine untergeordnete Rolle. Nichtsdestotrotz hat der Tour-Debütant sein Tagwerk verrichtet, kommt mit 3:33 Minuten Rückstand in Saint-Émilion an.

Küng Zweiter:

Stefan Küng kämpft auf den letzten Metern. Nach vielversprechendem Start vermochte der Thurgauer sein anfängliches Tempo nicht ganz zu halten. Letztlich verliert der 27-Jährige auf Kasper Asgreen, liegt im Ziel 17 Sekunden hinten und ist damit Zweiter - direkt vor dem eidgenössischen Landsmann Stefan Bissegger.

Van Baarle auf Rang 5:

Auch Dylan Van Baarle verfehlt für den Moment die Top 3. Der 29-Jährige weist letztlich eine Minute Defizit auf. Damit wird der niederländische Zeitfahrmeister von 2018 aktuell als Fünfter geführt.

Nielsen kommt als Vierter an:

Magnus Cort Nielsen fährt soeben ins Ziel, übernimmt als drittbester Däne den 4. Platz. 39 Sekunden fehlen zum führenden Landsmann Kasper Asgreen - und acht zum drittplatzierten Mikkel Bjerg. Wenig später sortiert sich Omar Fraile als Siebter ein.

Geschke hat es geschafft:

Soeben erreicht Simon Geschke mit etwa fünfeinhalb Minuten Rückstand das Ziel, ist damit nicht der Langsamste, verschwindet allerdings dennoch in den Weiten des Tagesklassements und wird am Ende jenseits von Platz 100 zu finden sein.

Küng noch vorn:

In Montagne rollt nun auch Stefan Küng durch. Der Schweizer büßt seine zehn Sekunden von der ersten Zeitmessung nahezu komplett ein. Es spricht nur noch ein Hauch von zwei, drei Zehnteln für den Europameister.

Nielsen und Van Baarle:

Nicht ganz so viel verliert Dylan Van Baarle, der als Fünfter hier mit einer knappen halben Minute Defizit durchkommt und sich damit hinter Magnus Cort Nielsen einreiht, dem an dieser Stelle 21 Sekunden zur Spitze fehlen.

Omar Fraile:

Omar Fraile ist nicht in der Lage, das anfängliche Tempo zu halten. Auf dem Weg zur zweiten Zwischenzeit lässt der spanische Bergfahrer einiges liegen. Angesichts von 54 Sekunden Rückstand kommt er an seinem 31. Geburtstag - dazu herzlichen Glückwunsch - nicht mehr für eine ganz vordere Platzierung in Frage.

Nils Politt:

Nils Politt hingegen lässt es ruhiger angehen. Der vorletzte deutsche Starter und Etappensieger in Nîmes kurbelt mit knapp einer Minute Rückstand an der ersten Zeiterfassung durch.

Gute Zeitfahrer:

Mit Michael Valgren rollt ein weiterer Däne an der ersten Zwischenzeit mit knapp einer halben Minute Rückstand durch. Da Team EF Education-Nippo hat also einige gute Zeitfahrer im Team.

Küng mischt mit:

Doch die Konkurrenz ist stark. Das beweist Stefan Küng. An der ersten Zeitnahme ist der Eidgenosse noch einmal schneller als alle anderen, nimmt Asgreen zehn Sekunden ab.

Asgreen übernimmt Führung:

Dann erreicht Kasper Asgreen das Ziel. Der dänische Zeitfahrmeister legt zum Ende noch zu und fährt 23 Sekunden auf Stefan Bissegger raus. Das muss die Kontrahenten erst einmal leisten. In jedem Fall riecht das nach einem Top-3-Resultat am Ende.

Enges Klassement in Pomerol:

Kurz darauf fährt Dylan van Baarle ebenfalls vorn mit rein. Der Niederländer schiebt sich als Dritter dazwischen. Mit Sekundenabständen liegen hier viele Fahrer sehr eng beieinander.

Nielsen ebenfalls stark:

Weiterhin trumpfen die Dänen stark auf. Auch Magnus Cort Nielsen lässt sich nicht lumpen und fährt in Pomerol bis auf eine Sekunde an Landsmann Kapser Asgren heran. Und nur wenig später kommt hier Omar Fraile durch. Der Spanier liegt nur fünf Sekunden zurück.

Neuer Dritter:

Ein gutes Zeitfahren schließt soeben Brandon McNulty ab. Dem US-Amerikaner fehlen am Ende 51 Sekunden zur Spitze. Damit reiht sich der 23-Jährige für den Moment als Dritter ein.

Stefan Küng:

Zwei Minuten nach dem Deutschen Jonas Rutsch macht sich dann Stefan Küng auf den Weg. Der mehrfache Schweizer Meister, amtierende Europameister und WM-Dritte jeweils im Zeitfahren gilt als einer der ganz heißen Favoriten neben Wout Van Aert und Tadej Pogacar.

Asgreen bleibt vorn:

Kasper Asgreen behauptet in etwa seinen Vorsprung, setzt sich nun auch bei der zweiten Zeitnahme an die Spitze, ist dort knapp sechs Sekunden schneller als Stefan Bissegger.

Noch ein Däne:

Mit Magnus Cort Nielsen geht jetzt ein weiterer starker Däne auf die Strecke. Der 28-Jährige belegte auf der 5. Etappe den 12. Platz, ist also durchaus für die Top 10 gut. Inzwischen beträgt das Startintervall zwei Minuten.

Geschke am Start:

Die deutschen Farben werden fortan auch von Simon Geschke vertreten, der sich gerade auf den Weg macht. Ambitionen im Tagesklassement hat der 35-Jährige nicht. Um seinen Status als erneut bester deutscher Zeitfahrer muss Max Walscheid wohl nicht fürchten.

Führungswechsel:

Es tut sich etwas. Kasper Asgreen visiert in der Tat eine starkes Ergebnis an. An der ersten Zwischenzeit liegt der Däne sechs Sekunden vor Stefan Bissegger und Mikkel Bjerg.

Matthews nimmt Fuß vom Gas:

Übrigens hat Michael Matthews die Unternehmung aufgegeben, heute etwas für das Grüne Trikot zu tun.

Der vierte Deutsche:

Als vierter deutscher Profi ist derzeit Georg Zimmermann auf der Strecke. Der 23-Jährige lässt es vergleichsweise ruhig angehen, fährt auf Ankommen. Bei der zweiten Zeitnahme liegt der Intermarche-Profi mehr als drei Minuten zurück.

Armirail kommt als Dritter an:

Etwas Zeit büßt Bruno Armirail noch ein, am Ende fehlt gut eine Minute. Das aber reicht erst einmal für den 3. Platz im Ziel. Für die Top 3 allerdings wird es am Ende vermutlich nicht genug sein. Kurz darauf reiht sich Harrison Sweeny als Sechster ein.

Perez auf Platz 5:

Nachdem sich Connor Swift als Achter zwischenzeitlich in den Top 10 eingereiht hat, kommt wenig später auch Anthony Perez an. 81 Sekunden fehlen dem Franzosen am Ende zur Spitze, was für den Moment Rang 5 bedeutet.

Mitfavorit startet:

Mit Kasper Asgreen macht sich jetzt ein Profi aus dem Favoritenkreis auf den Weg. Der Däne wurde auf der 5. Etappe Sechster. Als aktueller Landesmeister im Einzelzeitfahren hofft der 26-Jährige ganz sicher auf eine Verbesserung.

Laporte im Ziel:

Christophe Laporte erreicht das Ziel als momentan Achter. Der Rückstand jedoch ist auf 2:20 Minuten angewachsen. Da werden sich noch zahlreiche Fahrer davor schieben.

Armirail auf Kurs:

Ziemlich exakt im Bereich von Perez ist auch Harrison Sweeny unterwegs - und einen Hauch schneller. Noch besser läuft es weiterhin für Bruno Armirail. Dieser liegt bei der zweiten Zeitnahme als Dritter 38 Sekunden hinter Stefan Bissegger.

Perez hält das Tempo:

Einigermaßen im Geschäft bleibt Anthony Perez. In Montagne erreicht der Franzose als derzeit Vierter eine vordere Position. Mit Blick auf die Zeit fehlt eine Dreiviertelminute zur Spitze.

Punkte für Matthews?:

In Pomerol lässt Michel Matthews das Ansinnen erkennen, eventuell ein paar Pünktchen fürs Grüne Trikot abstauben zu wollen. Der Zweitplatzierte in dieser Wertung liegt an der ersten Zwischenzeit 30 Sekunden zurück. Das bedeutet an dieser Stelle Platz 15. Und genau für die besten 15 im Ziel gibt es Punkte.

Walscheid rutscht ab:

Dann verliert Walscheid seinen 3. Rang. Fred Wright ist fünf Sekunden schneller und schiebt sich direkt vor den Deutschen. An Stefan Bissegger und Mikkel Bjerg allerdings kommt der 22-jährige Brite bei Weitem nicht ran.

Laporte büßt ein:

Was wir eben bei einigen Fahrern in Frage gestellt haben, bestätigt sich nun im Fall von Christophe Laporte. In Montagne weist der Franzose fast anderthalb Minuten Rückstand auf. Das also wird bei Weitem nicht für die Top 10 reichen.

Durbridge auf Platz 4:

Luke Durbridge kommt jetzt als Vierter ins Ziel. Am Ende büßt der Australier weitere Zeit ein. 1:21 Minuten sind es in der Summe, womit er sich vier Sekunden hinter Max Walscheid einsortiert, der noch immer Dritter ist.

Sweeny in Schlagdistanz:

Ebenfalls gut dabei ist anfangs Harrison Sweeny. Dem Radsportler von Lotto Soudal fehlen nur zwölf Sekunden. In all diesen Fällen bleibt abzuwarten, wie diese Leute ihr Tempo halten können. Schließlich hat Stefan Bissegger die 30,8 Kilometer im Schnitt mit 50,4 Stundenkilometern zurückgelegt.

Pomerol:

An der ersten Zwischenzeit wird Anthony Perez als Fünfter geführt. Mit 14 Sekunden Rückstand bewegt sich der Franzose in Schlagdistanz zur Spitze. Noch eine Spur schärfer ist Bruno Armirail als hier Dritter unterwegs. Dem Mann von Groupama-FDJ fehlen lediglich fünf Sekunden ganz nach vorn.

Durbridge nicht schnell genug:

Dagegen wird es bei Luke Durbridge offenbar nicht für ganz vorn reichen. Als Vierter bei der zweiten Zeitnahme hat der Australier inzwischen fast eine Minute eingebüßt. In diesem Bereich ist auch der dort Fünfte Fred Wright unterwegs.

Bissegger an der Spitze:

Jetzt allerdings muss unser Spitzenreiter auf einen der Konkurrenten achten. Stefan Bissegger nähert sich und visiert die Bestzeit an. Das wird knapp. Der 22-jährige Eidgenosse packt tatsächlich noch einmal vier Sekunden drauf - gegenüber Bjerg sind es nun acht an der Zahl. Damit darf Bissegger vielleicht sogar vom Podium träumen.

Laporte an der ersten Zeitnahme:

Für eine erste Zwischenzeit sorgt nun Christophe Laporte. Der Cofidis-Profi befindet sich in Schlagdistanz, liegt lediglich 20 Sekunden zurück.

Führungswechsel:

Im Ziel pulverisiert Mikkel Bjerg nun die Bestzeit von Max Walscheid. Mit 36:45 Minuten macht der dänische Zweitfahr-Vizemeister eine gehörige Ansage.

Bissegger legt zu:

In Montagne wird die zweite Zwischenzeit genommen. Dort setzt sich soeben Stefan Bissegger an die Spitze, weist jetzt gegenüber Mikkel Bjerg jetzt vier Sekunden Vorsprung auf.

Durbridge in Lauerposition:

Eine Rolle könnte auch Luke Durbridge spielen. Der Profi von BikeExchange reiht sich an der ersten Zeitnahme als Fünfter ein, liegt lediglich 16 Sekunden hinter Stefan Bissegger und Mikkel Bjerg.

Bjerg weiter stark:

Allerdings muss Walscheid um den Platz an der Sonne zittern, denn Mikkel Bjerg meldet Ansprüche darauf an. Bei der zweiten Zwischenzeit setzt sich der Däne an die Spitze, ist dort gut eine Minute schneller als der Deutsche.

Walscheid in Führung:

Offenbar hat sich Max Walscheid das Rennen sehr gut eingeteilt. Der deutsche Profi legt im letzten Streckenabschnitt zu und fängt tatsächlich noch Dries Devenyns ab. Mit fünf Sekunden Vorsprung übernimmt der 28-Jährige die Führung.

Greipel hat es geschafft:

Wie Rick Zabel bewältigt Andre Greipel dieses Zeitfahren ohne Probleme - und möglichst ressourcenschonend. Bei seiner elften und letzten Tour beendet der Sprinter das Zeitfahren mit gut drei Minuten Rückstand und wird damit in den Tiefen des Tagesklassements verschwinden.

Neue Bestzeit:

Nun bekommen die derzeit Schnellsten Konkurrenz. Stefan Bissegger setzt sich in Pomerol zeitglich vor Mikkel Bjerg an die Spitze.

Zweite Zwischenzeit:

Zumindest aktuell mischt Max Walscheid weiterhin im Vorderfeld mit, fährt an der zweiten Zeitnahme soeben wieder auf Platz 2. Allerdings fehlen nach vorn jetzt 22 Sekunden auf Dries Devenyns, der Abstand ist also deutlich angewachsen.

Zabel im Ziel:

Unterdessen erreicht Rick Zabel als erster Deutscher das Ziel - mit knapp zweieinhalb Minuten Rückstand auf die Spitze. Damit hat der 27-Jährige sein Tagwerk verrichtet, wird im Zeitlimit bleiben und ist letztlich sogar schneller als Chris Froome, der etwas später mit 3:22 Minuten Defizit ankommt.

Bjerg geht in Führung:

In der Tat wackelt erst jetzt die Position von Devenyns, denn Mikkel Bjerg rollt an der ersten Zeitnahme durch - und ist tatsächlich sechs Sekunden schneller.

Devenyns klar vorn:

Jetzt kurbelt Dries Devenyns dem Zielstrich entgegen. Der Belgier sorgt für eine sehr ordentliche Vorgabe, wird letztlich mit 37:59 Minuten gestoppt. Sein Guthaben auf Mørkøv ist mehr als anderthalb Minuten groß. Diese Zeit dürfte eine ganze Weile Bestand haben.

Mørkøv vorn:

Im Ziel haben sich inzwischen Mark Cavendish und soeben auch Michael Mørkøv als schneller erwiesen. Die Messlatte liegt jetzt bei 39:35 Minuten. Tim Declercq rutscht somit nach hinten im Klassement.

Mikkel Bjerg

Zum erweiterten Favoritenkreis muss durchaus Mikkel Bjerg gezählt werden, der inzwischen unterwegs ist. Der dänische Vizemeister im Einzelzeitfahren hat in dieser Disziplin auch schon dem U23-WM-Titel geholt (2019). Auf der 5. Etappe schrammte der 22-Jährige nur haarscharf an den Top 10 vorbei.

Erster Zieleinlauf:

Nun bahnt sich die erste Zieldurchfahrt an. Tim Declercq benötigt gut 40 Minuten für diese 30,8 Kilometer. Natürlich wird das nicht das Maß der Dinge sein, das geht noch deutlich schneller.

Walscheid:

Einen sehr guten Eindruck hinterlässt Max Walscheid, der soeben in Pomerol auftaucht und sich mit nur einer Sekunde Rückstand als Zweiter hinter Devenyns einsortiert. Walscheid ist heute als Dritter der verbliebenen Deutschen losgefahren.

Zweite Zeitnahme:

Umso stärker präsentiert sich Dries Devenyns. Der Belgier wird an der zweiten Zwischenzeit mit 25:17 Minuten gestoppt. Inzwischen ist sein Vorsprung auf fast anderthalb Minuten angewachsen. Zweiter hier ist jetzt Michael Mørkøv.

Froome kein Thema:

Beim Blick aufs erste Zwischenklassement bei Kilometer 7,6 können wir Chris Froome aus dem erweiterten Favoritenkreis streichen. Der Brite hat bereits mehr als eine halbe Minute verloren und fährt also eher auf Durchkommen. Für mehr reicht die Verfassung nicht.

Montagne:

Während Dries Devenyns an der ersten Zwischenzeit noch immer vorn liegt, rollen erste Pedaleure bereits bei der zweiten Zeitnahme in Montagne durch. Die kleine Gemeinde in der Region Nouvelle-Aquitaine wird natürlich auch von Weinbergen geprägt. Diese begleiten die Profis heute den ganzen Tag.

Wetter:

Witterungsbedingte Einflüsse sollte es heute übrigens nicht geben. Die Sonne strahlt im Departement Gironde vom überwiegend blauen Himmel. Regen ist nicht vorhergesagt. Gute Bedingungen also für alle Fahrer!

Andre Greipel:

Dann geht Andre Greipel sein letztes Zeitfahren bei einer Tour de France an. Der gebürtige Rostocker feierte gestern seinen 39. Geburtstag und wird seine lange Karriere zum Ende der Saiosn beenden.

Dries Devenyns:

Soeben kommt hier Dries Devenyns durch. Der 37-jährige Belgier wird mit 9:22 Minuten vermessen und ist damit beinahe eine halbe Minute schneller als Mads Pedersen. Kurz darauf taucht Rick Zabel auf, wird angesichts von 42 Sekunden Rückstand allerdings keine Rolle spielen.

Pomerol:

Unterdessen sind bereits einige Fahrer an der ersten Zeitnahme in Pomerol durchgerollt. Die hochwertigen Rotweine aus diesem Anbaugebiet sind für die Radsportler allerdings erst am Sonntag in Paris etwas. Dann dürfen sie sich eventuell mal ein Schlückchen des edlen Getränks gönnen.

Chris Froome:

Nun legt Chris Froome los. Der viermalige Toursieger bringt durchaus Zeifahrqualitäten mit, ergatterte in dieser Disziplin 2012 und 2016 jeweils Olympia-Bronze. Obwohl der 36-Jährige von seiner einstigen Form weit entfernt ist, spielt er heute im Tagesklassement vielleicht eine Rolle.

Rick Zabel:

Soeben macht sich als erster Deutscher Rick Zabel auf den Weg. Zwölf Deutsche waren einst in die Tour gestartet. Nach dem Ausscheiden von Jasha Sütterlin, Jonas Koch, Tony Martin und Roger Kluge sind acht verblieben, die es aller Voraussicht nach bis Paris schaffen werden.

Mann in Grün:

Inzwischen ist auch Mark Cavendish unterwegs. Der Mann in Grün muss als einziger Trikotträger noch etwas für sein Leibchen tun, denn sein Vorsprung auf Michael Matthews ist nur 35 Punkte groß. Heute gibt es 20 für den Tagessieg, wobei die Sprinter da eher nichts abgreifen werden. Auf der morgigen Schlussetappe werden auf den Champs-Élysees noch insgesamt 70 Zähler verteilt. Doch wenn es dann zu einem Sprint Royal kommt, gilt der Brite ohnehin als großer Favorit. Sein genialer Anfahrer Michael Mørkøv bewegt sich heute direkt nach seinem Teamkollegen über die Strecke.

Lanterne Rouge:

Als Letzter des Gesamtklassements weist Declercq 4:53:15 Stunden Rückstand zum Gelben Trikot auf. Mehr als 20 Minuten fehlen auf den Vorletzten Cees Bol, der das Rennen nun aufnimmt. Somit scheint der Belgier die Rote Laterne sicher zu haben. Damit sollte der 32-Jährige die Nachfolge von Roger Kluge antreten, dem im vergangenen Jahr die inoffizielle Ehre der Lanterne Rouge zuteil wurde.

Start:

Soeben rollt Tim Declercq als erster der 142 verbliebenen Radprofis von der Rampe und begibt sich auf die 30,8 Kilometer. Gestartet wird im umgekehrter des Gesamtklassement, der Mann in Gelb als wird die Etappe beschließen. Das Startintervall beträgt anfangs 90 Sekunden und wird später auf zwei Minuten erhöht.

Tour de France 2021: 20. Etappe Jetzt im Liveticker - Beginn 20. Etappe

Vor Beginn: Streng genommen steht der Toursieger seit der 8. Etappe fest. Damals demontierte Pogacar die Konkurrenz, fuhr ins Maillot Jaune und ließ in der Folge eigentlich keine Zweifel mehr an seiner erfolgreichen Titelverteidigung aufkommen. Wenn es topografisch ganz schwer wurde, baute der Slowene seinen Vorsprung viel mehr noch aus - so auch am Donnerstag auf der letzten schweren Bergetappe. Somit kam auf dem gestrigen flachen Tagesabschnitt die Zeit für Ausreißer. Dabei setzte sich erneut ein Slowene in Szene. Als Solist ergatterte Matej Mohoric seinen zweiten Tagessieg und wurde obendrein mit der Roten Rückennummer des angriffslustigsten Fahrers geehrt.

Vor Beginn: Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als es am vorletzten Tour-Tag im Zeitfahren zur Planche des Belles Filles hinaufging und Primoz Roglic das Gelbe Trikot an Tadej Pogacar abgeben musste, zeigt sich das heutige Profil beinahe flach wie ein Brett. Von Bergen kann gar keine Rede sein. Ein Hügelchen erhebt sich auf 92 Meter über Meereshöhe. Mehr wird in dieser Hinsicht nicht geboten. Somit ist das etwas für Rouleure a la Tony Martin. Der vierfache Zeitfahrweltmeister aber ist leider nicht mehr dabei. Das Profil erinnert durchaus an das Einzelzeitfahren auf der 5. Etappe. Der damalige Sieger hieß Tadej Pogacar und gehört somit auch heute wieder zum engsten Favoritenkreis.

Vor Beginn: Wer sich auf ein ähnlich dramatisches Zeitfahr-Spektakel wie im vergangenen Jahr freut, dürfte enttäuscht werden: Denn ein Last-Second-Wechsel im Gelben Trikot in Saint-Emilion würde einem Wunder gleichkommen.

Dafür ist der Vorsprung von Tadej Pogacar im Gelben Trikot mit 5:45 Minuten zu groß, ebenso die Qualitäten des Titelverteidigers im Kampf gegen die Uhr.

Vor Beginn: Am vorletzten Tag der Rundfahrt sind die Zeitfahrspezialisten ein zweites Mal gefragt. Die 20. Etappe ist 30,8 km lang und führt die Fahrer von Libourne nach Saint-Emilion. Das Teilstück ist zwar weitgehend flach, weist aber einige Richtungswechsel auf, bei denen es auf eine gute Technik ankommt.

Vor Beginn: Hallo und herzlich willkommen zum Liveticker der 20. Etappe der Tour de France. Los geht es um 13.05 Uhr

Tour de France 2021: 20. Etappe heute live im TV und Livestream

Die ARD und Eurosport zeigen die 20. Etappe live im Free-TV. Allerdings steigt der öffentlich-rechtliche Sender erst um 15 Uhr. Der Zusatzsender One hingegen hat die komplette Etappe von Beginn an im Angebot. Die Übertragung auf dem Sender Eurosport 1 beginnt kurz vor dem Startschuss um 13 Uhr.

Außerdem zeigen die ARD und Eurosport die Etappe jeweils im Livestream. Im Gegensatz zur TV-Übertragung hat das Erste das Event bei sportschau.de pünktlich zum Start im Programm. Der Livestream der ARD ist kostenlos. Der Livestream von Eurosport ist dagegen kostenpflichtig.

Tour de France 2021: Der Terminplan im Überblick

EtappeDatumStart -ZielStreckenlängeSieger
1. Etappe26. Juni 2021Brest - Landerneau187 kmJulian Alaphilippe
2. Etappe27. Juni 2021Perros-Guirec - Mûr-de-Bretagne182 kmMathieu van der Poel
3. Etappe28. Juni 2021Lorient - Pontivy182 kmTim Merlier
4. Etappe29. Juni 2021Redon - Fougères152 kmMark Cavendish
5. Etappe30. Juni 2021Changé - Laval (EZF)27 kmTadej Pogacar
6. Etappe1. Juli 2021Tours - Châteauroux144 kmMark Cavendish
7. Etappe2. Juli 2021Vierzon - Le Creusot248 kmMatej Mohoric
8. Etappe3. Juli 2021Oyonnax - Le Grand-Bornand152 kmDylan Teuns
9. Etappe4. Juli 2021Cluses - Tignes (Bergankunft)145 kmBen O'Connor
1. Ruhetag5. Juli 2021
10. Etappe6. Juli 2021Albertville - Valence186 kmMark Cavendish
11. Etappe7. Juli 2021Sorgues - Malaucène (2 Mal über Mont Ventoux)199 kmWout van Aert
12. Etappe8. Juli 2021Saint-Paul-Trois-Châteaux - Nîmes161 kmNils Politt
13. Etappe9. Juli 2021Nîmes - Carcassonne220 kmMark Cavendish
14. Etappe10. Juli 2021Carcassonne - Quillan184 kmBauke Mollema
15. Etappe11. Juli 2021Céret - Andorra-la-Vielle192 kmSepp Kuss
2. Ruhetag12. Juli 2021
16. Etappe13. Juli 2021Pas de la Casa - Saint-Gaudens169 kmPatrick Konrad
17. Etappe14. Juli 2021Muret - Saint-Lary-Soulan (Col de Portet/Bergankunft)178 kmTadej Pogacar
18. Etappe15. Juli 2021Pau - Luz Ardiden (Bergankunft)130 kmTadej Pogacar
19. Etappe16. Juli 2021Mourenx - Libourne203 kmMatej Mohoric
20. Etappe17. Juli 2021Libourne - Saint-Émilion (EZF)31 km
21. Etappe18. Juli 2021Chatou - Paris Champs-Élysées112 km
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